Le donne curiose

Le donne curiose

Die neugierigen Frauen
Musikalische Komödie in drei Akten

Libretto

Luigi Sugana
nach Carlo Goldoni

Uraufführung

27. November 1903, München (Hofoper)

Besetzung

OTTAVIO, ein reicher Venezianer (Bass)
BEATRICE, seine Frau (Alt)
ROSAURA, ihre Tochter (Sopran)
FLORINDO, ihr Verlobter (Tenor)
PANTALONE, venezianischer Kaufmann (Bariton)
LELIO und LEANDRO, seine Freunde (Bariton und Tenor)
COLOMBINA, Beatrices Zofe (Sopran)
ELEONORE, Lelios Frau (Sopran)
ARLECCHINO, Pantalones Diener (Bass)
LUNARDO; ASDRUBALE, ALMORO, ALVISE, MOMOLO, MENEGRO, Pantalones Freunde (Bariton, Tenor, Tenor, Tenor, Bass, Bass)

Gondolieri, Männer und Frauen aus dem Volk

Ort

Venedig

Zeit

1750

Wolf-Ferrari, Ermanno

Wolf-Ferrari [Wolf], Ermanno
12.1.1876 Venezia - 21.1.1948 Venezia


Bühnenwerke
mit Datum/Ort der Uraufführung:

Irene (1896; np)
Cenerentola (22.2.1900 Venezia)
Aschenbrödel [rev. Cenerentola] (31.1.1902 Bremen)
Le donne curiose [Die neugierigen Frauen] (27.11.1903 München)
I quattro rusteghi [Die vier Grobiane] (19.3.1906 München)
Il segreto di Susanna [Susannens Geheimnis] (4.12.1909 München)
I gioielli della Madonna [Der Schmuck der Madonna] (23.12.1911 Berlin)
L'amore medico [Der Liebhaber als Arzt] (4.12.1913 Dresden)
Gli amanti sposi (c.1916; 19.2.1925 Venezia)
Das Himmelskleid [La veste di cielo] (21.4.1927 München)
Sly, ovvero La leggenda del dormiente risvegliato (29.12.1927 Milano)
La vedova scaltra (5.3.1931 Roma)
Il campiello (11.2.1936 Milano)
La dama boba (1.2.1939 Milano)
Gli dei a Tebe [Der Kuckuck in Theben] (5.6.1943 Hanover)
rev = Bearbeitung / np = keine Aufführung



ERSTER AKT
Pantalone hat mit anderen Venezianern einen Club gegründet, in dem nur Männer Zutritt haben und es sich wohl sein lassen; um so mehr, als die neugierigen Frauen und Töchter wissen möchten, was dort getrieben wird. An diesem Tag gibt Pantalone ein Gastmahl und beauftragt Arlecchino, alles vorzubereiten.
Inzwischen versuchen in Ottavios Haus Beatrice, Rosaura und Eleonora das Geheimnis ausfindig zu machen, können aber aus Arlecchino nichts herausbringen. Immerhin erfährt man, dass die Eintrittslosung »Amicizia<~ heisst und alle Mitglieder eigene Schlüssel haben.

ZWEITER AKT
In Lelios Haus gibt es nur noch den Wunsch, den Männern den Schlüssel abzulisten. Eleonora findet schliesslich einen in der Rocktasche ihres Mannes. Bei Ottavio versucht man ebenfalls, an einen Schlüssel zu gelangen, doch dieser zieht seine Jacke nicht aus. Da schüttet ihm Colombina wie zufällig Kaffee über die Kleidung und nimmt, als der Hausherr die Jacke auszieht, den Schlüssel. Beatrice und Rosaura eilen Ottavio nach. Rosaura, die man zu Hause lassen wollte, bekommt Florindos Schlüssel, dem sie sonst die Lösung der Verlobung angedroht.hat.

DRITTER AKT
Die Frauen kommen einzeln mit ihren Schlüsseln, werden aber erwischt und müssen sie wieder hergeben. Wütend nehmen sie dem zu spät gekommenen Arlecchino mit Gewalt seinen Schlüssel ab.
Vorsichtig schleichen sich die Frauen hinein und lauschen, sehen aber nur, dass ihre Männer beim Mahl sitzen. Weil sie sich ungeduldig vor dem Schlüsselloch drängen, springt schliesslich die Tür auf. Beschämt bitten alle um Verzeihung, die gern gewährt wird. Sogar der Weiberfeind Pantalone hofiert die niedliche Colombina, eine allgemeine Versöhnung folgt.

Alcuni veneziani, per stare un po’ in pace, vogliono andarsene per i fatti loro, lontano dalle mogli che, naturalmente, si chiedono se per caso non sia quella l’occasione in cui i mariti vadano con altre donne. Appresa da Florindo con l’astuzia l’ubicazione della casa dove il gruppo s’è radunato, Colombina riesce non meno furbamente a impadronirsi delle chiavi: sta per entrare in casa a vedere che succede, quando arriva Pantalone a impedire l’ingresso. Arrivano Florindo, Ottavio e una bella mascherina, con la quale, per l’insufficiente fidarsi di lui, Florindo ha a che dire, avendo riconosciuto dietro la maschera la fidanzata di lui medesimo, la bella Rosaura. Ma le donne, come dice il titolo, sono curiose, e sono quasi come San Tommaso, che non credono se non vedono: e credono dopo aver visto che i mariti stanno lì a cena fra maschietti, solo loro. Vogliono scusarsi, ma devono sorbirsi prima una bella sfuriata che, fatti sfogare i mariti, alla fine anche li calma. Ballano tutti, soprattutto per gli innamorati nuovi, non ancora sposati, Florindo e Rosaura.

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