I masnadieri

I masnadieri

Die Räuber
Oper in vier Akten

Libretto

Andrea Maffei
nach Friedrich von Schiller

Uraufführung

22. Juli 1847, London (Her Majesty’s Theatre, Haymarket)

Besetzung

MAXIMILIAN, Graf von Moor (Bass)
KARL und FRANZ, seine Söhne (Tenor und Bass)
AMALIA, eine Waise, Nichte des Grafen (Sopran)
HERMANN, Diener des alten Grafen (Tenor)
PASTOR MOSER (Bass)
ROLLER, ein Räuber, Karls Gefährte (Tenor)

Damen, junge Leute, Räuber, Dienerschaft

Ort

In Böhmen, Sachsen und Franken

Zeit

Beginn des 18. Jahrhunderts

Verdi, Giuseppe

Verdi, Giuseppe (Fortunino Francesco)
10.10.1813 Le Roncole, (Busseto) - 27.1.1901 Milano


Bühnenwerke
mit Datum/Ort der Uraufführung:

Oberto Conte di San Bonifacio (17.11.1839 Milano)
Un giorno di regno [Il finto Stanislao] (5.9.1840 Milano)
Nabucodonosor [Nabucco] (9.3.1842 Milano)
I lombardi alla prima crociata (11.2.1843 Milano)
Ernani (9.3.1844 Venezia)
I due Foscari (3.11.1844 Roma)
Giovanna d'Arco (15.2.1845 Milano)
Alzira (12.8.1845 Napoli)
Attila (17.3.1846 Venezia)
Macbeth (14.3.1847 Firenze)
I masnadieri (22.7.1847 London)
Jérusalem [rev. I lombardi] (26.11.1847 Paris)
Il corsaro (25.10.1848 Trieste)
La battaglia di Legnano (27.1.1849 Roma)
Luisa Miller (8.12.1849 Napoli)
Stiffelio (16.11.1850 Trieste)
Rigoletto (11.3.1851 Venezia)
Il trovatore (19.1.1853 Roma )
La traviata (6.3.1853 Venezia)
Les Vêpres siciliennes (13.6.1855 Paris)
Giovanna de Guzman [I vespri siciliani] [rev. Les vêpres siciliennes] (26.12.1855 Parma)
Simon Boccanegra (12.3.1857 Venezia)
Aroldo [rev. Stiffelio] (16.8.1857 Rimini)
Un ballo in maschera (17.2.1859 Roma)
La forza del destino (10.11.1862 St. Peterburg)
Macbeth [rev] (19.4.1865 Paris)
Don Carlos (11.3.1867 Paris)
La forza del destino [rev] (27.2.1869 Milano)
Aida (24.12.1871 Cairo)
Don Carlo [rev. Don Carlos] (1872 Napoli)
Simon Boccanegra [rev] (24.3.1881 Milano)
La Force du destin [rev La forza del destino] (14.3.1883 Antwerpen)
Don Carlo [rev. 2 Don Carlos] (10.1.1884 Milano)
Don Carlo [rev. 3 Don Carlos] (29.12.1886 Modena)
Otello (5.2.1887 Milano)
Falstaff (9.2.1893 Milano)
rev = Bearbeitung



ERSTER AKT
Karl Moor, der Zeit überdrüssig und voll revolutionärer Ideen, hat sich einer Räuberbande angeschlossen. Bald findet er auch dieses Leben widerwärtig und möchte zum Vater und seiner geliebten Amalia zurück. Brieflich bittet er um Verzeihung, aber sein missgünstiger Bruder Franz lässt ihm eine gefälschte Antwort überbringen, die jede Versöhnung ausschliesst. Verzweifelt bleibt Karl bei seinen Kumpanen, die ihn zu ihrem Hauptmann ernennen. Franz frohlockt über das gute Gelingen seiner bösen Pläne, weil er vorhat, Alleinerbe zu werden und Amalia für sich zu gewinnen. So lässt er dem alten Grafen melden, dass Karl in der Schlacht bei Prag gefallen sei und ihm, Franz, Amalia anvertraue. Der alte Moor bricht scheinbar tot zusammen, die untröstliche Amalia flieht.

ZWEITER AKT
Amalia, die am Grab des alten Grafen betet, erfährt durch Hermann, dass weder ihr Onkel noch Karl tot sind. Als Franz erscheint, geht Hermann, ohne Näheres sagen zu können, schnell davon. Amalia weist den um sie werbenden Franz entsetzt ab und flüchtet.
Karl hat mit einigen Gefährten seinen besten Freund Roller aus den Händen der Justiz befreit und stösst wieder zu seinen Leuten. Die Räuber erhalten die Nachricht, dass sie von Soldaten umzingelt worden sind. Um ihr Leben kämpfend, stürzen sich Karl und seine Gefährten in das Gefecht.

DRITTER AKT
Amalia ist in den Wald geflohen und trifft zufällig Karl, der sich und seine Leute aus der Umklammerung befreien konnte und in die Heimat zurückgekommen ist. Karl verschweigt, was er treibt, er erfährt von Amalla, was geschehen ist. Einsam und verzweifelt hält Karl nachts Wache und stellt den plötzlich auftauchenden Hermann, der ihm mitteilt, dass Maximilian Moor nicht gestorben, sondern in einem verlassenen Turm eingesperrt worden ist. Der alte Graf erkennt Karl nicht mehr, der, als er von den Schandtaten seines Bruders Franz erfährt, Leute ausschickt, um Franz festzunehmen.

VIERTER AKT
Franz hat Alpträume und lässt Pastor Moser holen, der ihm die Absolution verweigert. Voller Gewissensbisse stürzt Franz, als er die Räuber kommen hört, davon.
Karl wird gemeldet, dass sein Bruder entkommen ist. Er gibt sich seinem Vater zu erkennen, der ihn segnet und stirbt. Als die Räuber statt Franz Amalia herbeischleppen, erfährt auch diese die Wahrheit. Um seine Geliebte nicht in ein unehrenhaftes Leben hineinzuziehen, ersticht Karl das Mädchen und verlässt die Räuber, um sich zu stellen.

Il soggetto, tratto da Schiller, è pienamente immerso nell’atmosfera dello Sturm und Drang . Carlo, che ha abbandonato la casa paterna ma spera di ritornarvi, apprende da una lettera del fratello Francesco che il padre ha intenzione di farlo imprigionare, e decide quindi di porsi a capo di una banda di briganti. In realtà, si trattava di un inganno di Francesco che, nel tentativo di eliminare anche il padre per assumere la reggenza, gli comunica la falsa notizia della morte di Carlo: Massimiliano Moor, vecchio e malato, cade come morto. Amalia, che ama riamata Carlo, è a sua volta insidiata da Francesco, ma riesce a sfuggirgli, mentre il padre, sopravvissuto, viene tenuto prigioniero in una torre. Carlo, che con i suoi masnadieri è giunto allo scontro con l’esercito del fratello, incontra Amalia, ma non ha il coraggio di rivelarle le sue attività criminose; ritrova poi anche il padre, che non lo riconosce, dal quale apprende tutta la verità. I masnadieri inseguono invano Francesco (nell’originale schilleriano il personaggio di Franz si suicida impiccandosi) e si presentano al loro capo portando Amalia prigioniera: Carlo non può più nascondere la verità alla donna amata e al padre ormai moribondo. La fanciulla dichiara di essere disposta a sposarlo, nonostante la sua vita di perdizione; ma Carlo, sopraffatto dalla vergogna, piuttosto di trascinarla nel fango la trafigge con un pugnale, e quindi si avvia per consegnarsi alla giustizia.

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