Die Liebe der Danae

Die Liebe der Danae

Oper in drei Akten

Libretto

Joseph Gregor (nach Hugo von Hofmannsthal)

Uraufführung

16. August 1944, Salzburg (Festspielhaus)

Besetzung

JUPITER (Bariton)
MERKUR (Tenor)
POLLUX, König von Eos (Tenor)
DANAE, seine Tochter (Sopran)
XANTHE, ihre Dienerin (Sopran)
MIDAS (Tenor)
VIER KÖNIGE, Pollux’ Neffen (Tenor und Bass)
SEMELE, Königin (Sopran)
EUROPA, Königin (Sopran)
ALKMENE, Königin (Mezzosopran)
LEDA, Königin (Alt)
VIER WÄCHTER (Bässe)
CHOR DER GLÄUBIGER (Tenor und Bass)

Hofstaat, Dienerschaft, Volk, Wachen

Ort

Griechenland

Zeit

mythische Zeit

Strauss, Richard

Strauss, Richard (Georg)
11.6.1864 München - 8.9.1949 Garmisch-Partenkirchen


Bühnenwerke
mit Datum/Ort der Uraufführung:

Guntram (10.5.1894 Weimar)
Feuersnot (21.11.1901 Dresden)
Salome (9.12.1905 Dresden)
Elektra (25.1.1909 Dresden)
Der Rosenkavalier (26.1.1911 Dresden)
Ariadne auf Naxos (25.10.1912 Stuttgart)
Ariadne auf Naxos [rev] (4.10.1916 Wien)
Die Frau ohne Schatten (10.10.1919 Wien)
Intermezzo (4.11.1924 Dresden)
Die ägyptische Helena (6.6.1928 Dresden)
Arabella (1.7.1933 Dresden)
Die ägyptische Helena [rev] (14.8.1933 Salzburg)
Die schweigsame Frau (24.6.1935 Dresden)
Friedenstag (24.7.1938 München)
Daphne (15.10.1938 Dresden)
Guntram [rev] (29.10.1940 Weimar)
Die Liebe der Danae (1940; 14.8.1952 Salzburg)
Capriccio (28.10.1942 München)
rev = Bearbeitung



ERSTER AKT
König Pollux ist hoffnungslos verschuldet, sein Palast heruntergekommen. Nur mit Mühe können Wachen Gläubiger aus aller Herren Länder zurückdrängen. Alles, was der König einst besass, ist längst verpfändet. Pollux teilt der Menge zur Beschwichtigung mit, dass seine vier Neffen, die Könige mit den schönsten Frauen der Welt, Europa, Semele, Alkmene und Leda, zu König Midas, in dessen Händen alles zu Gold wird, gereist sind, um ihn für die schöne Danae zu gewinnen.
Inzwischen erzählt Danae ihrer Dienerin Xanthe einen Traum, in dem sie durch einen goldenen Regen verzaubert wurde. Sie wolle nur den heiraten, der so stark wie dieser Traum sei.
Die Gesandtschaft kehrt zurück und berichtet dem aufatmenden König, dass Midas entschlossen ist, um Danae zu freien. Die Gläubiger bleiben misstrauisch, weil Danae noch jeden Bewerber abgewiesen hat, lauschen aber verzückt den Königen, die erzählen, dass alles, was es in Midas' Reich gibt, aus Gold ist. Einen kleinen Beweis dafür, goldenes Geschmeide, haben sie mitgebracht.
Die Ankunft des goldenen Schiffes wird gemeldet. Hoffnungsvoll gehen alle zum Hafen, um Midas zu empfangen, nur Danae bleibt zurück und sehnt sich nach ihrem Traum. Midas gibt sich als Crysopher, den Boten des Königs, aus und führt die von ihm begeisterte Königstochter zu dem Schiff, auf dem Jupiter in Gestalt des Midas eingelaufen ist. Nur die vier Königinnen erkennen ihren früheren Geliebten, der sie anweist, ihn nicht zu verraten und in seiner Werbung um Danae zu unterstützen.

ZWEITER AKT
Jupiter tritt, immer noch in Gestalt des Midas, in das Hochzeitszimmer, das von den vier Königinnen mit Rosen geschmückt wird. Er, der als goldener Regen Danae im Traum erschien, will sie ehrlich für sich gewinnen. Midas, in Crysophers Gestalt, ist nicht bereit, Danae dem Gott, der schon bei seiner Ankunft auf ihn und Danae gesehen hat, zu überlassen.
Beide haben eine erregte Auseinandersetzung. Der erzürnte Jupiter verflucht Midas. Alles, was er in Zukunft berührt, soll zu Gold werden. Der Gott stürzt davon, sein Fluch erfüllt sich; als Midas Danae umarmt, erstarrt sie zu Gold. Verzweifelt schlägt Midas Jupiter vor, Danae selbst zu fragen, wem sie angehören will. Danae wird zurückverwandelt und entscheidet sich für Midas.

DRITTER AKT
Auf einer Landstrasse findet Danae ihren Midas als Eselstreiber wieder. Midas erklärt, was vorgefallen ist, und sie tauschen Liebe für Gold. Merkur trifft sich mit Jupiter und verspottet den Göttervater, den Danae verschmäht hat. Als Jupiter in den Himmel zurückkehren will, stürzen sich die Gläubiger auf den Gott, den sie immer noch für Midas halten und drängen auf Bezahlung der Schulden König Pollux'. Auf Merkurs Rat zaubert Jupiter einen Goldregen herbei. Not und Sorgen des Königs und der Gläubiger haben ein Ende. In einer Hütte empfängt Danae Jupiters Besuch, der sich als Wanderer verkleidet hat. Jupiter sieht, dass seine Geliebte glücklich ist, segnet sie und eilt davon.

ATTO PRIMO
Pollux, re di Eos, è assediato dai creditori ed è finanziariamente così a mal partito da aver sostituito alcune parti in oro del trono con tasselli di legno; sua unica speranza sarebbe quella di accasare la bellissima figlia Danae con un buon partito, ma la giovane rifiuta chiunque le si presenti. Mentre a Pollux si presenta un ennesimo pretendente, Midas, Danae racconta a Xanthe di aver sognato nella notte che una pioggia d’oro la bagnava, lasciandola molle di voluttà; ora è decisa a concedersi solo a chi potrà ridarle l’estasi della visione notturna. Si attende l’arrivo di Midas, capace di mutare in oro tutti gli oggetti che sfiora; prima di lui giunge però, come messaggero di Midas, un certo Chrysopher, che in realtà è lo stesso Midas travestito; sotto il nome di Midas si presenta invece Jupiter, che saluta Danae come sua sposa.

ATTO SECONDO
Le quattro regine, tutte un tempo amate da Jupiter, gli rimproverano il sotterfugio adoperato per unirsi a Danae, che forse un giorno rimpiangerà la pioggia d’oro; Jupiter si sente invece davvero innamorato, e spiega che con il suo espediente desidera sottrarre Danae alle vendette di Juno. Accortosi dell’inclinazione di Danae per il presunto Chrysopher, Jupiter non accetta le spiegazioni del finto messaggero – secondo cui Danae ascolta la voce del suo cuore e non l’imperativo dell’oro – e lo punisce, decretando che da quel momento il vero Midas tramuti in oro ogni cosa che toccherà, indipendentemente dal suo volere. Arriva Danae e si getta al collo del suo Chrysopher, trasformandosi in una statua d’oro; Jupiter le rivela la vera identità di Midas, un asinaio, e la propria, di autore della pioggia d’oro. Quando le viene chiesto chi dei due desideri seguire, Danae sceglie il vero Midas e rinuncia al destino immortale che il dio potrebbe procurarle.

ATTO TERZO
Danae ascolta il racconto delle peripezie di Midas, a cui Giove aveva promesso grandi ricchezze, che l’asinaio ha perso per aver desiderato Danae; in cielo, intanto, Merkur commenta divertito le disgrazie amorose di Jupiter. Durante un banchetto organizzato da Juno per riconquistare lo sposo infedele, arriva Pollux inseguito dai creditori, che a stento sono trattenuti dall’aggredire Jupiter, in cui credono di ravvisare Midas. Merkur li rabbonisce con una pioggia di monete d’oro; poi consola Jupiter, dicendogli che certamente l’amore di Danae non resisterà alle privazioni e che quindi presto la riavrà. Sotto le spoglie di un viandante, Jupiter si presenta alla capanna dei due innamorati e viene accolto gentilmente da Danae, che difende appassionatamente la sua scelta, respingendo le riserve dello sconosciuto; questi si allontana con un fermaglio d’oro, regalatogli da Danae, e benedice l’unione felice dei due giovani.

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