Feuersnot

Feuersnot

Singgedicht in einem Akt

Libretto

Ernst von Wolzogen

Uraufführung

21. November 1901, Dresden (Semper-Oper)

Besetzung

SCHWEIKER VON GUNDELFINGEN, Burgvogt (Tenor)
ORLOF SENTLINGER, Bürgermeister (Bass)
DIEMUT, seine Tochter (Sopran)
KUNRAD, der Ebner (Bariton)
JÖRG PÖSCHEL, der Leitgeb (Bass)
KOFEL, der Schmied (Bass)
HÄMMERLEIN, der Fragner (Bariton)
KUNZ GILGENSTOCK, der Bäck und Bräuer (Bass)
ORTLIEB TULBECK, der Schäfflermeister (Tenor)
URSULA, seine Frau (Alt)
RUGER ASPECK, der Hafner (Tenor)
WALPURG, seine Frau (Sopran)
ELSBETH, WIGELIS, MARGRET, Freundinnen Diemuts (Sopran und Alt)

Bürger, Bürgerinnen, Burschen und Mädchen, Kinder, Knechte des Herzogs

Ort

München

Zeit

in alter Zeit, an einem Sonnwendtag

Strauss, Richard

Strauss, Richard (Georg)
11.6.1864 München - 8.9.1949 Garmisch-Partenkirchen


Bühnenwerke
mit Datum/Ort der Uraufführung:

Guntram (10.5.1894 Weimar)
Feuersnot (21.11.1901 Dresden)
Salome (9.12.1905 Dresden)
Elektra (25.1.1909 Dresden)
Der Rosenkavalier (26.1.1911 Dresden)
Ariadne auf Naxos (25.10.1912 Stuttgart)
Ariadne auf Naxos [rev] (4.10.1916 Wien)
Die Frau ohne Schatten (10.10.1919 Wien)
Intermezzo (4.11.1924 Dresden)
Die ägyptische Helena (6.6.1928 Dresden)
Arabella (1.7.1933 Dresden)
Die ägyptische Helena [rev] (14.8.1933 Salzburg)
Die schweigsame Frau (24.6.1935 Dresden)
Friedenstag (24.7.1938 München)
Daphne (15.10.1938 Dresden)
Guntram [rev] (29.10.1940 Weimar)
Die Liebe der Danae (1940; 14.8.1952 Salzburg)
Capriccio (28.10.1942 München)
rev = Bearbeitung



EINZIGER AKT
Eine Kinderschar sammelt nach altem Brauch Holz zum Sonnenwendfeuer. Beim Bürgermeister haben die Fröhlichen besonderes Glück; sie erhalten ausser dem Holz noch Naschwerk, das Diemut, die Tochter des Bürgermeisters, mit ihren drei Freundinnen verteilt. Dann ziehen sie weiter zum nächsten Haus und scheuchen mit ihrem Lärm den seltsamen Hausinsassen Kunrad aus seiner Weltabgeschiedenheit auf. Er beschenkt die Kinder reichlich. Durch den Anblick der schönen Diemut zum Leben erweckt, küsst der Träumer in plötzlichem Übermut das völlig überraschte Mädchen vor allem Volk auf den Mund. Diemut sinnt auf Rache, obwohl ihr Kunrad nicht gleichgültig ist. Als es dunkel geworden ist und sich die Menge zerstreut hat, tritt Diemut auf den Söller hinaus und lockt den Liebhaber durch ihr "Mittsommernacht"-Lied. Er fleht um Einlass in ihr Kämmerlein, und sie heisst ihn in den am Boden stehenden Förderkorb einsteigen. Die Gespielinnen der Diemut beobachten, wie der gefangene Vogel im Korb langsam hochgezogen wird und unterhalb des Söllers stehenbleibt. Eiligst holen sie die Nachbarn herbei. Grosses Geschrei und Gelächter. Doch Kunrad hebt beschwörend beide Arme hoch und lässt durch Zaubermacht sämtliche Lichter und Feuer der Stadt erlöschen, so dass die Lacher unwillkürlich verstummen und dann entsetzt aufschreien. In kühner Rede schwingt sich Kunrad zum Verfechter all der Meister auf, die durch den Unverstand der Spiesser verlacht und vertrieben wurden, darum habe er sie mit "Feuersnot" bestraft. »All Wärme quillt vom Weibe, all Licht von Liebe stammt - aus heiss jungfräulichem Leibe das Feuer euch neu erflammt!« - Leise zieht Diemut den leidenschaftlichen Ankläger im Dunkeln in ihre Kammer hinein. Das ganze Volk fordert sie auf, es aus der Feuersnot zu befreien. Diemuts verschwiegenes Liebesopfer wird offenbar, als alle Lichter und Feuer der Stadt wieder aufflammen. Mit einem Jubelschrei der Erlösung begrüsst das Volk auf der Gasse das Licht. Die Stimmen der Liebenden dringen durch das offene Kammerfenster.

Nella cornice spaziale ben definita della Sendlingerstrasse di Monaco, ma in epoca imprecisata, i bambini passano di casa in casa a chiedere legna per i tradizionali fuochi della notte di San Giovanni; mentre Dietmut e le sue amiche cantano e offrono doni ai piccoli, esce da un’abitazione abbandonata il giovane Kunrad che, scherzando, fa credere ai bambini di essere un mago. Kunrad è innamorato di Dietmut e la bacia sotto gli occhi delle altre ragazze; punta sul vivo, Dietmut decide di farlo pentire dell’impertinenza e per dispetto rifiuta di partecipare alla festa. Mentre è sola nella sua cameretta, e già si rammarica del suo colpo di testa, sopraggiunge nuovamente Kunrad. Dietmut finge di assecondare le sue ardenti profferte e gli cala un cesto, in cui fiducioso il giovane si infila pensando di venire issato fino alla finestra dell’amata. Scatta invece la ripicca di Dietmut, che lascia penzolare il cesto a metà strada, esponendo Kunrad ai frizzi dei monacensi che accorrono per godersi lo spettacolo. Furibondo, Kunrad maledice l’insensibilità degli abitanti di Monaco e, con un sortilegio, spegne tutti i fuochi di San Giovanni. Al solo chiarore della luna, Kunrad improvvisa un nutrito fervorino, concludendo col dire che le luci potranno riaccendersi solo se nei cuori si accenderà il vero amore; biasimata dagli onesti e spaventatissimi monacensi, e in cuor suo pentita per la propria durezza, Dietmut accetta di accogliere Kunrad nella propria stanza, mentre i concittadini, tornata la luce, riprendono la festa con rinnovata allegria.

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Partitur

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Klavierauszug

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