Von Heute auf Morgen

Von Heute auf Morgen

Oper in einem Akt

Libretto

Max Blonda
(Pseudonym für Gertrud Schönberg)

Uraufführung

1. Februar 1930, Frankfurt (Oper)

Besetzung

DER MANN (Bariton)
DIE FRAU (Sopran)
DER SÄNGER (Tenor)
DIE FREUNDIN (Sopran)
DAS KIND (Sprechrolle)

Ort

Ein modernes Wohn-Schlafzimmer

Zeit

Gegenwart

Schoenberg, Arnold

Schoenberg [Schönberg], Arnold (Franz Walter)
13.9.1874 Wien - 13.7.1951 Los Angeles


Bühnenwerke
mit Datum/Ort der Uraufführung:

Erwartung (1909; 6.6.1924 Praha)
Die glückliche Hand (1913; 14.10.1924 Wien)
Von heute auf morgen (1.2.1930 Frankfurt)
Moses und Aron (1932; 12.3.1954 Hamburg*; 6.6.1957 Zurich)
* = konzertant



EINZIGER AKT
Ein Ehepaar ist von einem Fest sehr spät nach Hause gekommen und redet über die Erlebnisse des Abends. Die Frau ist überrascht, als der Ehemann von ihrer Freundin schwärmt und diese, eine mondäne Erscheinung, mit ihr vergleicht. Die Ehefrau ärgert sich und weist darauf hin, dass sie neben ihrem Haushalt auch die Familie versorgen muss und sich auf dem Fest ein berühmter Sänger um sie bemüht hat. Das Paar streitet, steigert sich immer mehr und will sich trennen. Die Frau, die ihren Mann liebt und halten will, kauft sich neue Kleider, ändert die Frisur und hört auf zu arbeiten. Als sich auch der Sänger meldet, merkt der Ehemann, was er an seiner Frau hat und versucht, eine Versöhnung zu erreichen. Die Frau beachtet ihren Mann nicht, tändelt mit dem Sänger und lässt alle Arbeit liegen. Der Ehemann gerät vor Eifersucht ausser sich, beruhigt sich aber, als seine Frau zurückkehrt und die Tüchtige spielt. Der Sänger und die Freundin gehen enttäuscht, als sie diese Entwicklung beobachten. Sie nehmen zur Kenntnis, dass von »heute auf morgen« viel geschehen kann.

ATTO UNICO
Una coppia di coniugi rientra a notte fonda da una festa: la moglie rimprovera al marito di aver trovato un po’ troppo attraente l’amica di lei, e gli dimostra di essere perfettamente in grado di figurare come una donna alla moda; non è difficile cambiarsi d’abito, ostentare un carattere capriccioso, organizzare un’agenda piena zeppa di appuntamenti galanti. E poi sappia, continua la moglie, che mentre lui si lasciava ammaliare dall’amica, lei ha fatto in modo di non respingere del tutto le attenzioni rivoltele da un cantante presente alla festa. Ora è il marito a ingelosirsi ma la lite, protrattasi fino all’alba, si ricompone prima dell’arrivo dell’amica e del cantante, che hanno atteso a lungo, ma invano, rispettivamente il marito e la moglie, convinti di avere a che fare con una coppia ‘di oggi’, libera e ‘moderna’. Delusi, se ne escono ironizzando sul fatto che la loro è una ingiallita coppia ‘di ieri’, mentre marito e moglie, nel momento familiare e domestico per eccellenza della colazione, si chiedono se non sia meglio una coppia di ieri, unita dall’amore, piuttosto che una coppia moderna, unita da comportamenti alla moda, che cambiano «dall’oggi al domani»; infine, il bambino chiede ai genitori cosa vuol dire essere «uomini moderni».

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