Tarare

Tarare

Oper in funf Akten mit einem Prolog

Libretto

Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais

Uraufführung

8. Juni 1787, Paris (Opéra)

Besetzung

ATAR (Bass)
TARARE (Tenor)
ASPASIA (Mezzosopran)

Ort

Venedig

Zeit

15. Jahrhundert

Salieri, Antonio

Salieri, Antonio
18.8.1750 Legnano - 7.5.1825 Wien


Bühnenwerke
mit Datum/Ort der Uraufführung:

La vestale (1768 Wien) [lost]
Le donne letterate (1.1770 Wien)
L'amore innocente (1770 Wien)
Don Chisciotte alle nozze di Gamace (1770 Wien)
La moda, ossia I scompigli domestici (1771 Wien)
Armida (2.6.1771 Wien)
La fiera di Venezia (29.1.1772 Wien )
Il barone di Rocca antica (12.5.1772 Wien)
La secchia rapita (21.10.1772 Wien)
La locanderia (8.6.1773 Wien)
La calamità de' cuori (11.10.1774 Wien)
La finta scema (9.9.1775 Wien)
Daliso e Delmita (29.7.1776 Wien)
L'Europa riconosciuta (3.8.1778 Milano)
La scuola de' gelosi (27.12.1778 Venezia)
Il talismano (9.1779 Milano) [+ G. Rust]
La partenza inaspettata (22.12.1779 Roma)
La dama pastorella (1780 Roma)
Der Rauchfangkehrer, oder Die unentbehrlichen Verräther ihrere Herrschaften aus Eigennutz (30.4.1781 Wien)
Semiramide (1782 München)
Les Danaides (26.4.1784 Paris)
Il ricco d'un giorno (6.12.1784 Wien)
La grotta di Trofonio (12.10.1785 Wien)
Prima la musica e poi le parole (7.2.1786 Wien)
Les Horaces (7.12.1786 Paris)
Tarare (8.6.1787 Paris)
Axur, Re d'Ormus [rev. Tarare] (8.1.1788 Wien)
Cublai, gran kan de Tartari (1788; np)
Il talismano (10.9.1788 Wien)
Il pastor fido (11.2.1789 Wien)
La cifra (11.12.1789 Wien)
Catilina (1792; np)
Il mondo alla rovescia (12.1.1795 Wien)
Eraclito e Democrito (13.8.1795 Wien)
Palmira, Regina di Persia (14.10.1795 Wien)
Il moro (7.8.1796 Wien)
I tre filosofo (1797 inc)
Falstaff, ossia Le tre burle (3.1.1799 Wien)
Cesare in Farmacusa (2.6.1800 Wien)
L'Angiolina, ossia Il matrimonio per sussurro (22.10.1800 Wien)
Annibale in Capua (4.1801 Trieste)
La bella selvaggia (1802; np)
Die Hussiten vor Naumberg (1803 Wien)
Die Neger (10.11.1804 Wien)
Die Generalprobe (inc) [lost]
Das Posthaus (inc) [lost]
rev = Bearbeitung / inc = Fragment / np = keine Aufführung / lost = verschollen



ERSTER AKT
Der Feldherr Tarare hat sich vom Hof des Königs Axur zurückgezogen und geheiratet. Er verlebt mit seiner Frau Astasia eine glückliche Zeit, bis eines Tages der König böswillig in sein Leben eingreift. Er hat von der Schönheit der jungen Frau gehört und seinen General Altamor beauftragt, sich mit List der bezaubernden Astasia zu bemächtigen. Der Anschlag gelingt, Astasia wird entführt und an den Hof des Königs gebracht, wo sie unter dem Namen Irza leben muss. Tarare weiss nicht, wer ihm seine Gemahlin genommen hat und bittet den König um Hilfe.

ZWEITER AKT
Der König sagt seinem Feldherrn zu, dass er der Sache nachgehen wird, beauftragt aber Altamor, Tarare bei günstiger Gelegenheit umzubringen. Dieser Plan misslingt, weil Biscroma dem Bedrohten verrät, dass der König Astasia entführen liess und ihn ermorden will. Tarare versucht, seine Gattin zu befreien und kommt, als stummer Neger verkleidet, auf ein Gartenfest des Königs, das dieser zu Ehren Irzas gibt. Irza hat alle Liebesbeteuerungen des Königs entschieden zurückgewiesen. Der König begegnet dem »Neger« und schickt ihn, um zu rächen, in Astasias Zelt. Biscroma weiss, wer der Neger ist, kann allerdings nicht vorhersehen, dass auch Astasia gehört hat, was geschehen soll. Die junge Frau verlässt das Zelt und lässt Melita an ihrer Stelle zurück. Als Tarare das Zelt betritt, muss er glauben, dass Irza doch nicht Astasia ist.

DRITTER AKT
Axur hat seinen Befehl bereut und angeordnet, dass der Neger aus Irzas Zelt entfernt werden soll. Tarare wird erkannt und zum Feuertod verurteilt, den Astasia, die kurz darauf ergriffen wird, teilen soll. Am Scheiterhaufen sehen sich die Ehegatten wieder und triumphieren, dass Axur sie wieder zusammengeführt hat. Der Aufseher Biscroma hat inzwischen Tarares Anhänger zur Befreiung ihres Feldherrn geholt.

VIERTER AKT
Tarares Soldaten haben ihren Feldherrn und Astasia befreit und den Scheiterhaufen zerstört. Axur kann nicht begreifen, was geschehen ist und wird wahnsinnig. Er ersticht sich. Tarare wird unter dem Jubel des Volkes zum neuen Herrscher ausgerufen.

Nel prologo l’allegoria della Natura, assistita dal genio del fuoco, infonde vita in due ombre, fissandone il destino futuro: la prima sarà un sovrano, la seconda un soldato. La vicenda vera e propria si situa quarant’anni dopo: Atar, sovrano dispotico della città di Ormus, situata sulla costa del Golfo Persico, è geloso dell’amore che i sudditi nutrono per Tarare, il più valoroso dei suoi soldati; gli fa dunque bruciare la casa e rapire la sposa Astasie. Frattanto per decreto dell’oracolo pronunciato dal fanciullo Elamir, Tarare – che pure è di umili origini – viene nominato generale dell’armata, tra le ovazioni dei soldati. Aiutato dall’eunuco italiano Calpigi, l’eroe penetra nel palazzo reale in cerca di Astasie, ma viene scoperto e condannato a morte insieme alla sposa. Una rivolta militare impedisce tuttavia il supplizio e depone il tiranno, che si dà la morte; Tarare viene innalzato al trono dal volere del popolo. Ricompaiono infine la Natura e il genio del fuoco per enunciare la morale: la grandezza dell’uomo sulla terra dipende dal merito, non dalla condizione sociale. L’arditezza del soggetto è accentuata da una forte polemica anticlericale, che fa leva sulla descrizione dei maneggi del grande sacerdote Athénée per assicurarsi il potere tramite la superstizione.

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Partitur

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