Sadko

Sadko

Lyrische Legende in 7 Bildern

Libretto

Nikolai Rimksy-Korssakoff

Uraufführung

7. Januar 1898, Moskau (Solodovnikov-Theater)

Besetzung

Ort

in Nowgorod, auf dem Meer, in der Tiefe des Meeres

Zeit

Sagenzeit

Rimski-Korsakow, Nikolai

Rimsky-Korsakov, Nikolai Andreyevich
18.3.1844 Tikhvin, (Novgorod) - 21.6.1908 Lyubensk, (St. Peterburg)


Bühnenwerke
mit Datum/Ort der Uraufführung:

Pskovityanka (13.1.1873 St Peterburg)
Mlada (1872 inc) [et al.]
Pskovityanka [rev] (1877; np)
Mayskaya noch' (21.1.1880 St Peterburg)
Snegurochka (10.2.1882 St Peterburg)
Mlada (1.11.1882 St Peterburg)
Pskovityanka [rev 2] (1892; 18.4.1895 St Peterburg)
Snegurochka [rev] (1895; ?)
Noch' pered Rozhdestvom (10.12.1895 St Peterburg)
Sadko (7.1.1898 Moskva )
Motsart i Sal'yeri (7.12.1898 Moskva)
Boyarïnya Vera Sheloga [rev. Pskovityanka] (27.12.1898 Moskva)
Tsarskaya nevesta (3.11.1899 Moskva)
Skazka o tsare Saltane, o sïne evo slavnom i moguchem bogatïre knyaze Gvidone Saltanoviche i o prekrasnoy tsarevne lebedi (3.11.1900 Moskva)
Serviliya (14.10.1902 St Peterburg)
Kashchei bessmertniy (25.12.1902 Moskva)
Pan Voyevoda (16.10.1904 St Peterburg)
Kashchei bessmertniy [rev] (1906; ?)
Skazanie o nevidimom grade Kitezhe i deve Fevronii (20.2.1907 St Peterburg)
Zolotoy petushok (7.10.1909 Moskva)
rev = Bearbeitung / inc = Fragment



ERSTES BILD
In einem Festsaal der Kaufmannsgilde in Nowgorod rühmen die Kaufleute die alte gastfreundliche Hansestadt. Der junge Guslispieler aus Kiew, Neshata, singt ein Heldenlied von Wolch Wseslawitsch. Sadko, ein reicher Handelsherr und Sänger, bittet die Ältesten, ihn mit einer Flotte in ferne Länder zu senden, um den Ruhm der Heimat zu mehren. Seine Pläne finden kein Gehör. Verhöhnt verlässt er die Versammlung.

ZWEITES BILD
Sadko ist zum Ufer des Ilmensees gewandert und klagt enttäuscht Wasser und Wald sein Leid. Eine Schar weisse Schwäne, die sich in schöne Meermädchen verwandeln, taucht auf. Unter ihnen ist Wolchowa, die Tochter des Meeres-Zaren. Sadko singt ihr ein Lied; beide verlieben sich. Der Sänger erhält von der Prinzessin ein kostbares Liebespfand, drei goldene Fische.

DRITTES BILD
Sadkos Frau ist verzweifelt, weil ihr Mann nur an ferne Länder denkt und sie nicht mehr zu lieben scheint. Vergebens bittet sie ihren Mann, der gerade vom Ilmensee zurückkehrt, bei ihr zu bleiben.

VIERTES BILD
Am Kai von Nowgorod herrscht reger Betrieb. Sadko wird verspottet, als er erzählt, dass der Ilmensee goldene Fische birgt. Die Handelsleute wetten mit ihm um ihr ganzes Hab und Gut und fahren mit dem Sänger auf den See. Sadko gewinnt die Wette, rüstet eine reich beladene Flotte aus und sticht in See.

FÜNFTES BILD
Zwölf Jahre sind vergangen, seit Sadko seine Heimat verliess. Als seine Flotte heimwärts eilt, tritt eine plötzliche Windstille ein. Der Meereszar zieht Sadko zu Wolchowa in die Tiefe hinunter.

SECHSTES BILD
Sadko singt vor dem Meereszaren ein Loblied auf das leuchtend blaue Meer und erhält Wolchowa zur Frau. Die Hochzeit wird sofort gefeiert. Auf ihr prophezeit ein Greis, dass Wolchowa in einen Fluss verwandelt wird und Sadko nach Nowgorod zurückkehrt.

SIEBTES BILD
In einer Muschelschale geht Wolchowas Hochzeitsfahrt nach Nowgorod. Im Morgengrauen singt Wolchowa am Ufer des Ilmensees ein Lied, das Sadko in Schlaf versenkt. Wolchowas Gesang ist ihr Abschied von dem Geliebten, sie wird immer als Fluss Wolchow um ihn sein.
Sadko erwacht und kehrt heim. Freudig eilt ihm seine Frau entgegen. Auf dem Fluss naht Sadkos herrliche Flotte. Die Nowgoroder umjubeln ihren neuen Helden.

Sadko è un menestrello insoddisfatto del proprio stato economico, che sogna di possedere tanto oro da poter far parte dei grandi armatori di Novgorod. Passeggiando lungo le rive del lago Ilmen, un giorno si trova improvvisamente di fronte a un evento soprannaturale: vede le figlie del re del mare emergere dalle acque, e fra loro Volkhova, la principessa del mare, che gli dice di essere destinata a sposare un mortale. Sadko si innamora di lei, dimenticando di essere già sposato, e Volkhova gli regala un pesce dorato che gli porterà sempre fortuna, ma poi viene richiamata dal padre nel suo regno marino. Sadko decide di abbandonare la moglie per stabilirsi sulle rive del lago, dove ha inizio la serie delle sue fortunate imprese, descritte nelle bïline dell’XI e del XII secolo e, all’epoca della vicenda, dal menestrello Nezhata, collega-rivale di Sadko. Dapprima egli vince – aiutato da Volkhova – una scommessa coi ricchi mercanti di Novgorod, i quali sono costretti a cedergli tutti i loro beni, dopodiché egli parte per mari lontani. Passati dodici anni, Sadko scende negli abissi marini per pagare il tributo di ringraziamento al re del mare, il quale gli offre la mano della figlia prediletta, Volkhova. Dopo una grandiosa cerimonia nuziale, gli sposi partono per tornare sulla terraferma. Arrivano di notte e, alle prime luci dell’alba, Volkhova si trasforma in un fiume. Lijubava, la prima moglie di Sadko, lo raggiunge e i due si riconciliano, mentre l’opera termina con i festeggiamenti della popolazione per lo sbocco al mare che Volkhova ha regalato alla città di Novgorod.

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Klavierauszug

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