Hippolyte et Aricie

Hippolyte et Aricie

Lyrische Tragödie in einem Prolog und fünf Akten

Libretto

Abbé Simon Joseph de Pellegrin

Uraufführung

1. Oktober 1733, Paris (Choudens, Opéra)

Besetzung

THESEUS, König von Athen (Bass)
PHÄDRA, seine zweite Gemahlin (Alt)
HIPPOLYTOS, Theseus’ Sohn aus erster Ehe (Tenor)
ARICIA, seine Geliebte (Sopran)
OENONE, Phädras Vertraute und Amme (Alt)
ARCAS, ein Bote (Tenor)
DIE HOHEPRIESTERIN DER DIANA (Sopran)
GÖTTIN DIANA (Sopran)
PLUTO, Gott der Unterwelt (Bass)
TISIPHONE, eine Furie (Tenor)
MERKUR, der Götterbote (Tenor)
NEPTUN (Bass)

Ort

Athen

Zeit

Mythische Zeit

Rameau, Jean-Philippe

Rameau, Jean-Philippe
25.9.1683 Dijon - 12.9.1764 Paris


Bühnenwerke
mit Datum/Ort der Uraufführung:

Samson (1733; np)
Hippolyte et Aricie (1.10.1733 Paris)
Les Indes galantes (23.8.1735 Paris)
Castor et Pollux (24.10.1737 Paris)
Les Fêtes d'Hébé [Les talents lyriques] (21.5.1739 Paris)
Dardanus (19.11.1739 Paris)
La Princesse de Navarre (23.2.1745 Versailles)
Platée [Junon jalouse] (31.3.1745 Versailles)
Les Fêtes de Polymnie (12.10.1745 Paris)
Le Temple de la gloire (27.11.1745 Versailles)
Les Fêtes de l'Hymen et de l'Amour, ou Les Dieux d'Egypte (15.3.1747 Versailles)
Zaïs (29.2.1748 Paris)
Les Surprises de l'Amour (27.11.1748 Versailles)
Naïs (22.4.1749 Paris)
Zoroastre (5.12.1749 Paris)
Linus (1751?; np)
Acante et Céphise, ou La Sympathie (18.11.1751 Paris)
Daphnis et Eglé (30.10.1753 Fontainebleau)
Lysis et Délie (1753; np)
Le Procureur dupé sans le savoir (1758/9 Paris?)
Les Paladins (12.2.1760 Paris)
Abaris, ou Les Boréades (1764; 4.19.1975 London*; 21.7.1982 Aix-en-Provence)
np = keine Aufführung / * = konzertant - Radio



ERSTER AKT
Aricia, die Tochter des von Theseus getöteten früheren, Herrschers von Athen, soll sich auf Wunsch von Phädra dem Dienst der Göttin Diana weihen. Als Hippolytos dem jungen Mädchen gesteht, dass er sie liebt, versucht Aricia in Gegenwart der Priester und Phädras, die während Theseus' Abwesenheit in Athen regiert, von ihrem Gelübde zurückzutreten. Phädra, die aber insgeheim selbst Hippolytos liebt, droht Aricia. Unter Donner und Blitz erscheint Diana und führt die Liebenden zusammen. Ein Soldat Theseus' berichtet, dass der König, nachdem er mit seinem Freund Peirithoos in die Unterwelt gestiegen ist, um Proserpina, Plutos Gattin, zu entführen, dort wahrscheinlich umgekommen ist. Oenone, Phädras alte Amme, hält jetzt den Zeitpunkt für gekommen, dass die Königin ihre Liebe zu Hippolytos öffentlich bekennt.

ZWEITER AKT
Theseus ist mit seinem Freund von Pluto auf zwei Stühlen, aus denen sie sich nicht mehr erheben können, festgehalten worden und wird von Tisiphone und anderen Furlen gepeinigt. Vergebens bittet der König den Fürsten der Unterwelt, ihn von seinen Leiden zu erlösen; erst Neptun, Theseus' Vater, gelingt es, die Freigabe seines Sohnes zu erreichen, Peirithoos muss zurückbleiben. Bevor Theseus die Unterwelt verlässt, will Pluto das Schicksal des Königs wissen und erschrickt, als es ihm die Parzen enthüllen.

DRITTER AKT
Phädra gesteht ihrem Stiefsohn, dass sie ihn liebt; dieser weist den Antrag entsetzt zurück und wehrt sich mit dem Schwert. In diesem Augenblick kommt Theseus und nimmt an, dass sein Sohn seine Stiefmutter ermorden will. Weder Phädra noch Hippolytos erklären ihr Verhalten und verlassen den Raum. Oenone redet dem König ein, dass Hippolytos seine Mutter mit Gewalt zu nehmen versuchte. Der König bittet Neptun, den Sohn zu strafen.

VIERTER AKT
Hippolytos, der sich nicht verteidigt hat, wird verbannt und trifft sich mit Aricia, die er bittet, seine Frau zu werden. Bevor sie ihren Ehebund im nahen Dianatempel schliessen können, entsteigt ein von Neptun geschicktes Ungeheuer dem Meer; Hippolytos fällt ihm zum Opfer. Aricia wird ohnmächtig weggebracht.

FÜNFTER AKT
Theseus erfährt durch Phädra, die sich wie Oenone zu Tode verwundet hat, dass Hippolytos unschuldig ist. Bevor sich auch der König tötet, verkündet Neptun, dass Hippolytos durch Dianas Fürsprache von seinen Verletzungen genesen sei; er werde ihn aber nie mehr sehen. Theseus beugt sich dem Spruch, segnet seinen Sohn und stirbt. Aricia erwacht; nichts kann sie über den Verlust ihres Geliebten hinwegtrösten. Diana erscheint und fordert sie auf, für den neuen König, der ihr Gatte sein werde, ein festliches Willkommen vorzubereiten. Als Zephire den König in festlichem Zug herbeiführen, erkennt Aricia Hippolytos, der unter Lobpreisungen Dianas gekrönt wird.

La vicenda è incentrata, più ancora che sul contrastato amore tra i due eroi eponimi, sulle figure tragiche di Thésée e Phèdre. Il re, temendo che i Pallantidi possano insidiargli il trono, costringe Aricie a consacrarsi a Diana; ma la principessa, che ama riamata Hippolyte, figlio di primo letto di Thésée, rifiuta di sottostare all’ordine che in tal senso le viene impartito dalla regina Phèdre: in sua difesa interviene Diana stessa, che l’ha posta sotto la sua protezione. Nel frattempo Thésée, che ha accompagnato l’amico Piritoo agli inferi in un fallito tentativo di rapire Proserpina, la sposa del dio dell’Ade Plutone, viene minacciato dal dio stesso; Mercurio accorre in aiuto del re e ne ottiene la libertà, ma le Parche predicono a Thésée che ritroverà l’inferno nella sua dimora. Phèdre, che crede morto il marito, offre infatti il trono al figliastro Hippolyte, da lei segretamente amato; ma il giovane rifiuta, dichiarando il suo amore per Aricie, e riesce a riprendere la spada che la furente regina gli aveva strappato. Proprio in quel momento sopraggiunge Thésée: la regina, sopraffatta dalla vergogna, si allontana, ma la sua confidente, Oenone, insinua che sia stato Hippolyte ad attentare all’onore della matrigna. Thésée assiste angosciato ai festeggiamenti per il suo ritorno e invoca la vendetta di Nettuno. Hippolyte, scacciato dal padre, ritorna nel bosco di Diana, dove è raggiunto da Aricie, a cui chiede di condividere il suo esilio. Le celebrazioni in onore di Diana sono bruscamente interrotte dall’apparizione di un terribile mostro, emerso dalle acque del mare: Hippolyte lo affronta coraggiosamente e scompare con lui fra le onde in tempesta. Sopraggiunge Phèdre: oppressa dal rimorso per quella che crede la morte del figliastro, prega gli dèi di serbarla in vita fino a che non avrà rivelato a Thésée l’innocenza di Hippolyte. Dopo che la regina si è tolta la vita Thésée, che ha appreso da lei la verità, sta per gettarsi in mare, ma viene fermato da Nettuno, che gli comunica che Hippolyte è stato salvato da Diana. Il re dovrà però espiare le sue colpe: non potrà mai più rivedere il figlio. Nell’ultima scena Diana presenta ad Aricie e agli altri sudditi l’arrivo del nuovo re: è Hippolyte, che può finalmente riunirsi all’amata.

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Partitur

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