Hans Heiling

Hans Heiling

Romantische Oper in einem Vorspiel und drei Akten

Libretto

Eduard Devrient

Uraufführung

24. Mai 1833, Berlin (Hofoper)

Besetzung

DIE KÖNIGIN DER ERDGEISTER (Sopran)
HANS HEILING, ihr Sohn (Bariton)
ANNA, seine Braut (Sopran)
GERTRUD, ihre Mutter (Alt)
KONRAD, burggräflicher Leibschütz (Tenor)
STEPHAN, ein Schmied (Bass)
NIKLAS, ein Schneider (Tenor)

CHOR
Jäger, Schützen, Musikanten, Bauern, Erdgeister

Ort

Böhmisches Erzgebirge

Zeit

14. Jahrhundert, Sagenwelt

Marschner, Heinrich

Marschner, Heinrich August
16.8.1795 Zittau - 14.12.1861 Hannover


Bühnenwerke
mit Datum/Ort der Uraufführung:

Titus (1816; np)
Der Kyffhäuserberg (1816; 2.1.1822 Zittau)
Heinrich IV und d'Aubigné (19.7.1820 Dresden)
Saidar und Zulima (26.11.1818 Bratislava)
Der Holzdieb (22.2.1825 Dresden)
Lukretia (17.1.1827 Gdansk)
Der Vampyr (29.3.1828 Leipzig)
Der Templer Und Die Jüdin (22.12.1829 Leipzig)
Des Falkners Braut (10.3.1832 Leipzig)
Hans Heiling (24.5.1833 Berlin)
Das Schloß am Ätna (29.1.1836 Leipzig)
Der Bäbu (19.2.1838 Hannover)
Kaiser Adolf von Nassau (5.1.1845 Dresden)
Austin (25.1.1852 Hannover)
Geborgt (1853) [rev. Der Holzdieb]
Sangeskönig Hiarne, oder Das Tyringsschwert (1858; 13.9.1863 Frankfurt am Main)
rev = Bearbeitung / np = keine Aufführung



VORSPIEL
Hans Heiling hat während seiner Wanderungen auf der Erde ein Mädchen gefunden, das er liebt. Er will das Reich der Erdgeister für immer verlassen und weist alle Warnungen seiner Mutter zurück.

ERSTER AKT
Hans Heiling steigt durch die Erde in sein Haus empor; aus der Unterwelt bringt er ein Zauberbuch und Schmuck für seine Braut mit. Als diese und ihre Mutter ihn besuchen, entdeckt Anna das Buch, dessen Seiten sich von selbst umdrehen, und schreit laut auf. Heiling verbrennt das Buch auf Annas Bitten, die darauf ihr Treuegelöbnis erneuert und mit ihm ins Dorf zum Floriansfest geht.
Viele Leute sitzen vor der Schenke und zechen, tanzen und singen. Auch Konrad ist dabei, der Anna, die er schon lange liebt, freudig begrüsst. Konrad fordert Anna zum Tanz auf; wütend erhebt Hans Heiling Einspruch. Als sich Anna darüber hinwegsetzt, ahnt der Erdgeist, dass seine Braut ihn nicht liebt.

ZWEITER AKT
Anna geht abends, von ihrer Base kommend, durch den Wald und verirrt sich. Sie ist besorgt, weil sie Konrad liebt, aber Heilings Braut ist. Plötzlich erscheint die Königin der Erdgeister und fleht das Mädchen an, ihren Sohn, der kein Mensch, sondern ein Fürst der Unterwelt sei, freizugeben. Anna wird ohnmächtig, Konrad findet das Mädchen und bringt es nach Hause.
Noch einmal versucht Hans Heiling, Anna, die immer noch an ihr schreckliches Erlebnis denkt, für sich zu gewinnen, doch das Mädchen weist den Brautschmuck, so gerne ihn die Mutter haben möchte, zurück und verrät, dass ihr ehemaliger Geliebter ein Erdgeist ist. Während Konrad zu beschwichtigen versucht, sticht Heiling ihn nieder und läuft hohnlachend davon.

DRITTER AKT
Hans Heiling ist erdenmüde geworden und zu den Erdgeistern zurückgekehrt. Er erfährt, dass Konrad nicht tot ist, sondern am kommenden Tag Anna heiraten wird. Zornig kehrt Heiling auf die Erde zurück, um sich an der Treulosen zu rächen.
Konrad und Anna sind in der Waldkapelle getraut worden; nach altem Brauch müssen sie sich jetzt mit verbundenen Augen suchen. Hans Heiling tritt unter die Gäste und ergreift Annas Hand, die um Gnade fleht. Konrad eilt seiner Frau zu Hilfe; sein Hirschfänger zerbricht. Als Heiling seine Geisterscharen herbeiruft, um alle Menschen zu vernichten, erscheint die Königin und kann ihren Sohn bewegen, auf die Rache zu verzichten. Hans Heiling kehrt mit seiner Mutter in das Reich der Erdgeister zurück.

Il prologo si svolge in un mondo sotterraneo, dove il popolo degli gnomi e degli spiriti è in agitazione: il loro principe, Hans Heiling, è fermamente deciso ad abbandonare il regno invisibile per sposare una giovane contadina, Anna, di cui è innamorato. Invano la regina madre tenta di dissuaderlo da un proposito che gli porterà solo sofferenza; ella sa che la natura di suo figlio è doppia, poiché il padre era un uomo, e che per conquistare il diritto a regnare sul mondo degli spiriti deve affrontare un percorso di purificazione attraverso una dolorosa delusione amorosa. Munito di gioielli da offrire alla sposa e del libro magico che custodisce i suoi poteri, Heiling va alla ricerca della felicità nel mondo degli uomini. Lì si verifica ciò che nel prologo già era stato preannunciato: nonostante Heiling tenti con ogni mezzo di avvicinare Anna a sé, ella non riesce ad amarlo; è imbarazzata dalla sua gentilezza e dai suoi regali, turbata dai suoi misteri, offesa dalla sua gelosia, ma soprattutto incapace di dimenticare Konrad, il giovane Schütz che la ama. La madre Gertrude insiste perché la figlia non sprechi l’occasione di un così buon partito come Heiling; ma Anna, quando la regina madre apparsale nel bosco le rivela chi egli sia in realtà, si rifugia spaventata tra le braccia di Konrad. Il giovane si oppone a Heiling che, infuriato, lo ferisce con un coltello. Heiling comprende che gli è preclusa la felicità di un amore terreno e torna affranto nel suo regno, cercando conforto tra i suoi simili e desiderando solo la rovina dei due giovani. Il giorno delle nozze di Anna e Konrad, Heiling si mescola tra gli invitati, aspettando l’occasione propizia per consumare la sua vendetta. Il momento giunge quando le ragazze, in omaggio a un’antica usanza, bendano gli occhi ad Anna: Heiling si rivela e Anna lo implora di lasciare salva almeno la vita di Konrad. Il disperato tentativo del ragazzo di uccidere l’invulnerabile Signore del mondo inferiore sortisce l’unico effetto di fargli spezzare la lama del coltello. Tutto sembra perduto, ma l’intervento della regina madre evita il gesto irrimediabile e riconcilia il mondo degli uomini con quello del sottosuolo, dove anche Heiling, ormai pacificato, torna per governare.

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