Dantons Tod

Dantons Tod

Oper in zwei Teilen

Libretto

Boris Blacher und Gottfried von Einem (nach Georg Büchner)

Uraufführung

6. August 1947, Salzburg (Festspielhaus)

Besetzung

GEORGES DANTON (Bariton)
CAMILLE DESMOULINS (Tenor)
HÉRAULT DE SÉCHELLES (Tenor)
ROBESPIERRE (Tenor)
ST. JUST (Bass)
HERRMANN, Präsident des Revolutionstribunals (Bariton)
SIMON, Souffleur (Bass)
Zwei HENKER (Tenor und Bass)
JULIE, Dantons Gattin (Mezzosopran)
LUCILE, Desmoulins Gattin (Sopran)
Ein JUNGER MENSCH (Tenor)
Eine DAME (Sopran)
SIMONS FRAU (Alt)

Abgeordnete, Volk von Paris

Ort

Paris

Zeit

1794

Einem, Gottfried von

von Einem, Gottfried
(24.1.1918 Bern - 12. 7. 1996 Oberdürnbach, Gemeinde Maissau, Niederösterreich)


Bühnenwerke
mit Datum/Ort der Uraufführung:

Dantons Tod (6.8.1947 Salzburg)
Der Prozess (17.8.1953 Salzburg)
Der Zerrissene (17.9.1964 Hamburg)
Der Besuch der alten Dame (23.5.1971 Wien)
Kabale und Liebe (17.12.1976 Wien)
Jesu Hochzeit (18.5.1980 Wien)
Der Tulifant (30.10.1990 Wien)
Luzifers Lächeln (4.2.1998 Wien)



ERSTER TEIL
Camille Desmoulins überbringt Danton und Hérault de Séchelles, die mit einigen Damen, darunter auch Julie, Karten spielen, die Nachricht, dass auf Befehl Robespierres die Hebertisten hingerichtet worden sind. Man fordert Danton auf, Robespierre persönlich im Konvent zur Rede zu stellen, doch Danton will nichts davon wissen, obwohl ihm Robespierre zuwider ist.
Die Volksmenge hat einen jungen Menschen aufgegriffen und will ihn hängen, weil sie ihn für einen Aristokraten hält, doch dieser kann sich durch eine witzige Antwort retten. Das Volk lacht um so mehr, als sich Simon und seine Frau gegenseitig beschimpfen und verprügeln. Robespierre erscheint mit seinen Anhängern und fordert die Massen auf, die Volksfeinde zu vernichten. Danton kann sich nicht mehr beherrschen; Robespierre soll sich rechtfertigen. Doch dieser antwortet mit Ausflüchten und trifft später St. Just, der ihm rät, Danton und seine Freunde auf die Guillotine zu schicken.
Danton, der sich gerade In Camilles Wohnung aufhält, erfährt, dass der Wohlfahrtsausschuss seine Verhaftung verfügt hat. Danton will nichts von Flucht oder Verstecken wissen; er verabschiedet sich, um sich seinen Gegnern zu stellen.

ZWEITER TEIL
Danton und seine Anhänger, darunter auch Desmoulins, der auf seinen alten Freund Robespierre vertraut hat, sind verhaftet und ins Gefängnis gebracht worden. Die wankelmütige Menge, kurz vorher noch Danton zugetan, schliesst sich Robespierres Meinung an. Lucile ist durch die Sorge um ihren Mann wahnsinnig geworden; sie kommt vor das Gefängnis, wo sie Danton zu beruhigen sucht, und läuft, ohne sich von Camille zu verabschieden, davon.
Das von Robespierre und seinen Anhängern beherrschte Tribunal beschuldigt Danton, sich mit Vaterlandsfeinden verbündet zu haben. Danton will sich verteidigen, wird aber überschrien und vom Präsidenten am Reden gehindert. Die Anhänger Dantons, der St. Just und Robespierre des Hochverrats bezichtigt, und die Parteigänger Robespierres stürzen sich aufeinander. Die Jakobiner siegen; Danton und seine Freunde werden gewaltsam in den Kerker geschleppt.
Danton ist mit seinen Anhängern zum Tode verurteilt worden; sie werden, während das Volk Beifall klatscht und singt, zur Guillotine gebracht. Die Hinrichtung ist schnell vorüber, die Henker verlassen die Richtstätte. Lucile betritt den nächtlich leeren Platz und setzt sich, immer noch wahnsinnig, auf die Guillotine.

Fin dalla prima scena, Desmoulins disapprova il comportamento sanguinario di Robespierre e invita Danton, ormai completamente sfiduciato, a reagire. Nel secondo quadro lo stesso Robespierre placa un tumulto popolare, promettendo giustizia; ma Danton, che ha sentito il tono messianico di questa arringa, gli rimprovera la sua ipocrisia; Robespierre decide di eliminarlo. Mentre si trova in casa di Desmoulins (terzo quadro), viene notificato a Danton l’arresto imminente; Lucille teme per l’amato. Nel quadro successivo il popolo viene aizzato contro Danton e Desmoulins, ormai imprigionati; Lucille, venuta per rivedere Camille, mostra segni di delirio. Di fronte al tribunale (quinto quadro), nella vana speranza di salvare i suoi amici, Danton ritrova l’eloquenza trascinante di un tempo; ma a nulla vale il fervore della sua difesa contro l’impassibilità di chi ha decretato in anticipo la sua condanna. L’ultimo quadro mostra il supplizio, cui il popolo assiste manifestando opinioni discordi; quando la piazza rimane deserta, si scorge Lucille che piange e canta sommessamente presso il patibolo; poi, gridando con forza ‘Vive le roi!’ si fa arrestare a sua volta.

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