Akhnaton

Akhnaton

Oper in drei Akten

Libretto

Philip Glass, Shalom Goldman, Robert Israel, Richard Riedel, Jerome Robbins

Uraufführung

24. März 1984, Stuttgart (Württembergisches Staatstheater, Kleines Haus)

Besetzung

ECHNATON (Tenor)
NOFRETETE, seine Gemahlin (Alt)
KÖNIGIN TEJE, Echnatons Mutter (Sopran)
AYE, Nofretetes Vater und Berater des Pharao (Bass)
AMON, Hohepriester (Tenor)
HAREMHAB, General (Bariton)
ECHNATONS TÖCHTER (Frauenstimmen)
AMENHOTEP, der Schreiber (Sprechrolle)

Priester, Hofstaat, Soldaten, Volk

Ort

Theben und Aschet-Aton

Zeit

um 1364 – 1347 vor Christus und Gegenwart

Glass, Philip

Glass, Philip
31.1.1937 Baltimore


Bühnenwerke
mit Datum/Ort der Uraufführung:

Einstein on the Beach (25.7.1976 Avignon)
A Madrigal Opera (6.1980)
Satyagraha (5.9.1980 Rotterdam)
The Photographer: Far from the Truth (5.1982 Amsterdam)
Akhnaton (24.3.1984 Stuttgart)
the CIVIL warS: A Tree is Best Measured when it is Down. Act V - Rome Section (3.1984 Roma)
The Juniper Tree (11.12.1985 Cambridge, Mass.) [+ R. Moran]
The Making of the Representative for Planet 8 (8.7.1988 Houston)
The Fall of the House of Usher (18.5.1988 Cambridge, Mass.)
1000 Airplanes on the Roof (5.7.1988 Wien)
Hydrogen Jukebox (29.4.1990 Philadelphia*; 26.5.1990 Charleston, S.C.)
The Voyage (12.10.1992 New York)
Orphée (14.5.1993 Cambridge, Mass.)
La Belle et la Bête (21.6.1994 Gibellina)
Les Enfants Terribles (18.5.1996 Zug)
The Marriages Between Zones Three, Four, and Five (10.5.1997 Heidelberg)
Monsters of Grace (15.4.1998 Los Angeles)
White Raven (26.9.1998 Lisboa)
Galileo Galilei (24.6.2002 Chicago)
* = konzertant



ERSTER AKT
Jahr 1 der Regierung Echnatons. Theben. Das Begräbnis von Echnatons Vater Amenophis III. wird vorbereitet. Der Schreiber rezitiert aus Texten des Alten Reiches. Die Begräbnisprozession, angeführt von Aye, betritt die Bühne. Der verstorbene Pharao hält seinen Kopf in den Händen.
Die Krönung Echnatons. Echnaton bereitet sich auf die Krönung vor. Der Schreiber verkündet die Namen und Ehrentitel des neuen Pharao. Anschliessend wird Echnaton mit der Doppelkrone von Unter- und Oberägypten gekrönt.
Das Fenster der öffentlichen Auftritte. Vom Balkon aus verkünden Echnaton, Nofretete und Königin Teje dem Volk den Beginn einer neuen Zeit.

ZWEITER AKT
Jahre 5 bis 15. Theben und Achet-Aaton. Im Amunstempel singen die Priester eine Hymne an Gott Amun. Die Atonisten, angeführt von Echnaton und Königin Teje, lassen den Tempel umzingeln und zerstören ihn. Als Zeichen des Siegs erstrahlt das Licht Atons.
Nofretete und Echnaton bekennen einander ihre Liebe. Im Hintergrund erblickt man die Begräbnisprozession in einem späteren Stadium, auf dem Gefieder grosser Vögel zum himmlischen Land des Ra aufsteigend.
Der Schreiber trägt den Text aus den Grenzmarkierungssäulen von Echnatons neuer Stadt Achet-Aton, “Horizont des Aton”, vor. Echnaton und seine Anhänger tanzen zur Einweihung der Stadt, die im Hintergrund sichtbar wird.
Echnaton bekennt sich in seiner “Hymne an Aton” zu Aton als Schöpfergott. Hinter der Bühne intoniert der Chor in hebräischer Sprache den Psalm 104.

DRITTER AKT
Jahr 17 und das Gegenwärtige. Achet-Aton. Echnaton und seine Familie, dazu gehören Nofretete und die sechs Töchter, haben sich im Palast von der Aussenwelt isoliert. Der Schreiber liest aus den sogenannten Amarna-Briefen, die von syrischen Fürsten mit der Bitte um Truppenunterstützung an den Pharao gesandt worden sind, und wiegelt das Volk gegen Echnaton auf.
Haremhab, Aye und der Hohepriester des Amun schliessen sich der aufständischen Menge an, stürmen den Palast und nehmen die Pharaonenfamilie gefangen.
Gegenwart. Ruinenfeld von Achet-Aton (heute Amarna). Der Schreiber berichtet vom Sturz Echnatons und dem Wiederaufbau des Amuntempels. Als Reiseführer des 20. Jahrhunderts führt er dann Touristengruppen durch die Ruinen.
Die Geister Echnatons, Nofretetes und Tejes erscheinen in der Ruinenstadt. Sie schliessen sich der Begräbnisprozession von Amenophis III. an und begeben sich auf die Reise in das Reich des Ra.

ATTO PRIMO
I tre atti dell’opera ci presentano rispettivamente l’ascesa, il regno e la caduta di Akhnaten che infine, dopo diciassette anni di regno, venne sopraffatto e ucciso dai sacerdoti e dal popolo, ostili al suo tentativo di sostituire ai culti tradizionali quello solare di Atòn. A un preludio orchestrale seguono le fasi dell’ascesa dell’‘eretico’ faraone: i funerali di Amenofi III, padre di Akhnaten, l’incoronazione e la scena ‘della finestra delle apparizioni’ in cui Akhnaten, con Nefertiti e la regina Tye, annuncia l’avvento di una nuova era.

ATTO SECONDO
Il faraone dà l’assalto al tempio di Amòn, emblema dell’antico ordine, al lirico duetto amoroso tra Akhnaten e Nefertiti (“Sensenet neftu nedjem” II,2), alla fondazione di Akhetaton, la città consacrata alla glorificazione del nuovo ordine politico-religioso e, al culmine drammatico-musicale dell’opera, al canto dell’Inno al Sole innalzato al dio dal faraone.

ATTO TERZO
Si manifesta il massiccio movimento di opposizione alle riforme di Akhnaten, che conduce all’assalto del suo palazzo e alla caduta del faraone. Quindi una sezione per voce narrante e orchestra funge da transizione a un epilogo in epoca moderna, che ci trasporta tra le rovine di quella che si dice esser stata la città di Akhetaton e il palazzo di Nefertiti. Infine, alla partenza dei turisti restano soltanto le rovine della città desolata. Compaiono i fantasmi di Akhnaten, di Nefertiti e della regina Tye, che mestamente scorgono il corteo funebre di Amenofi III ancora in viaggio verso il regno dell’aldilà; anch’essi formano un corteo che, mentre cala il sipario, va a unirsi al primo.

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