Ariane et Barbe-Bleue

Ariane et Barbe-Bleue

Ariane und Blaubart
Märchen in drei Aufzügen

Libretto

Maurice Maeterlinck
nach Barbe-Bleue von Charles Perrault

Uraufführung

10. Mai 1907, Paris (Opéra Comique)

Besetzung

ARIANE (Mezzosopran)
BARBE-BLEUE (Bass)
ARIANES AMME (Alt)
SELYSETTE (Mezzosopran)
YGRAINE (Sopran)
MELISANDE (Sopran)
BELLANGERE (Sopran)
ALLADINE (Schauspielerin)
DREI BAUERN (Tenor, Bariton, Bass)

CHOR
Weitere Bauern, Volk

Ort

Zeit

Sagenhafte Zeit

Dukas, Paul

Dukas, Paul (Abraham)
1.10.1865 Paris - 17.5.1935 Paris


Bühnenwerke
mit Datum/Ort der Uraufführung:

Horn et Rimenhild (1892 inc) [lost]
L'Arbre de science (1899 inc) [lost]
Ariane et Barbe-bleu (10.5.1907 Paris)
Le Nouveau monde (c.1910) [lost]
inc = Fragment / lost = verschollen



ERSTER AKT
Blaubart hat zum sechsten Mal geheiratet, diesmal die kluge und schöne Ariane. Von den früheren Frauen weiss man nichts mehr; sie sind spurlos verschwunden. Obwohl Amme und Bauern sie warnen, bleibt Ariane im Schloss. Sie will das Schicksal ihrer Vorgängerinnen erfahren. Blaubart überreicht seiner Frau sechs Schlüssel aus Silber und einen aus Gold, dann geht er fort. Ariane steht, nachdem sie ein Zimmer nach dem anderen geöffnet hat, staunend vor riesigen Schätzen (). Der goldene Schlüssel öffnet einen grossen Raum, aus dem geheimnisvolle Klänge ertönen. Blaubart kehrt zurück und sieht, dass seine Frau trotz des Verbots alle Zimmer geöffnet hat. Als er die Ungehorsame töten will, dringen Bauern in das Schloss, vor deren Zorn er flieht.

ZWEITER AKT
Während die Amme zitternd zurückbleibt, folgt Ariane den seltsamen Stimmen und entdeckt Blaubarts Geheimnis: Alle fünf früheren Frauen leben noch, sind aber in einern kerkerähnlichen Schlossteil untergebracht. Ariane führt die Eingeschlossenen langsam ans Tageslicht zurück und öffnet die Fenster, während die Bauern, die auf den Feldern arbeiten, staunend zusehen.

DRITTER AKT
Blaubart ist von den Bauern verletzt und gefangengenommen worden. Man bring ihn gefesselt auf das Schloss zurück. Ariane gelingt es, die Bauern zu beschwichtigen. Sie kann sie dazu überreden, ihr Blaubart zu übergeben. Während die fünf ehemaligen Frauen um ihren einstigen Gemahl zittern und weinen, zerschneidet Ariane, unfähig, Blaubart zu töten, seine Fesseln. Dann verlässt sie mit ihrer Amme das Schloss, doch niemand folgt ihr, obwohl die Tore weit aufstehen. Die fünf zurückbleibenden Frauen bemühen sich wieder um Blaubart.

Arianna si presenta al castello del suo Barbablù-Minotauro animata da pie e coraggiose intenzioni redentrici verso le consorti che l’hanno preceduta, ma i suoi slanci non verranno ricambiati: già Maeterlinck aveva sottotitolato il suo dramma ‘La delivrance inutile’. Quale dono di nozze di Barbablù, l’eroina riceve sei chiavi d’argento e una d’oro, che danno accesso a splendidi gioielli. Con le prime sei apre altrettante porte-scrigno ma si entusiasma solo alla vista di quella che contiene diamanti, affascinata dalla loro solare lucentezza (“O mes clairs diamants!”). Disobbedendo all’ordine di Barbablù, si serve anche della settima e scopre che le sue cinque precedenti spose, delle quali non si aveva più alcuna notizia certa, sono prigioniere nelle segrete del castello. Invano Arianna le conduce all’aria aperta e fa riassaporare loro le gioie della natura in fiore e del sole; nelle parole del compositore, la sesta sposa rappresenta «la giovinezza e la speranza». Sottratte alla prigionia con l’aiuto degli uomini del villaggio, le cinque spose rifiutano la libertà e scelgono di restare nella loro dolente dimora, mentre Arianna si allontana seguita dalla sola nutrice.

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Partitur

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Klavierauszug

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