La Périchole

La Périchole

Libretto

Premiere

Cast

Place

Time

Offenbach, Jacques

Offenbach, Jacques [Jacob]
20.6.1819 Köln - 5.10.1880 Paris


Works for stage
with date/place of first performance:

L'Alcôve (24.4.1847 Paris)
Le Trésor à Mathurin (5.1853 Paris)
Pépito (28.10.1853 Paris)
Luc et Lucette (2.5.1854 Paris)
Oyayaie, ou La reine des îles (26.6.1855 Paris)
Entrez, messieurs, mesdames (5.7.1855 Paris)
Les Deux aveugles (5.7.1855 Paris)
Une Nuit blanche (5.7.1855 Paris)
La Rêve d'une nuit d'été (30.7.1855 Paris)
Le Violoneux (31.8.1855 Paris)
Madame Papillon (3.10.1855 Paris)
Paimpol et Périnette (29.10.1855 Paris)
Ba-ta-clan (29.12.1855 Paris)
Elodie, ou Le Forfait nocturne (19.1.1856 Paris)
Le Postillon en gage (9.2.1856 Paris)
Trombalcazar, ou Les criminels dramatiques (3.4.1856 Paris)
La Rose de Saint-Flour (12.6.1856 Paris)
Les Dragées du baptême (18.6.1856 Paris)
Le `66' (31.7.1856 Paris)
Le Savetier et le financier (23.9.1856 Paris)
La Bonne d'enfants (14.10.1856 Paris)
Les Trois baisers du diable (15.1.1857 Paris)
Croquefer, ou Le dernier des paladins (12.2.1857 Paris)
Dragonette (30.4.1857 Paris)
Vent du soir, ou L'horrible festin (16.5.1857 Paris)
Une Demoiselle en lôterie (27.7.1857 Paris)
Le Mariage aux lanternes [rev. Le trésor à Mathurin] (10.10.1857 Paris)
Les Deux pêcheurs (13.11.1857 Paris)
Mesdames de la Halle (3.3.1858 Paris)
La Chatte metamorphosée en femme (19.4.1858 Paris)
Orphée aux enfers (21.10.1858 Paris)
Un Mari à la porte (22.6.1859 Paris)
Les Vivandières de la grande armée (6.7.1859 Paris)
Geneviève de Brabant (19.11.1859 Paris)
Le Carnaval des revues (10.2.1860 Paris)
Daphnis et Chloé (27.3.1860 Paris)
Barkouf (24.12.1860 Paris)
Le Chanson de Fortunio (5.1.1861 Paris)
Le Pont des soupirs (23.3.1861 Paris)
M. Choufleuri restera chez lui le ... (31.5.1861 Paris)
Apothicaire et perruquier (17.10.1861 Paris)
Le Roman comique (10.12.1861 Paris)
Monsieur et Madame Denis (11.1.1862 Paris)
Le Voyage de MM. Dunanan père et fils (23.3.1862 Paris)
Les bavards [Bavard et bavarde] (11.6.1862 Bad Ems)
Jacqueline (14.10.1862 Paris)
Il Signor Fagotto (11.7.1863 Bad Ems)
Lischen et Fritzchen (21.7.1863 Bad Ems)
L'Amour chanteur (5.1.1864 Paris)
Die Rheinnixen (4.2.1864 Wien)
Les Géorgiennes (16.3.1864 Paris)
Jeanne qui pleure et Jean qui rit (7.1864 Bad Ems)
Le Fifre enchanté, ou Le Soldat magicien (9.7.1864 Bad Ems)
La Belle Hélène (17.12.1864 Paris)
Coscoletto, ou Le lazzarone (24.7.1865 Bad Ems)
Les Refrains des bouffes (21.9.1865 Paris)
Les Bergers (11.12.1865 Paris)
Barbe-bleue (5.2.1866 Paris)
La Vie parisienne (31.10.1866 Paris)
La Grande-Duchesse de Gérolstein (12.4.1867 Paris)
La Permission de dix heures (9.7.1867 Bad Ems)
La Leçon de chant (8.1867 Bad Ems)
Robinson Crusoé (23.11.1867 Paris)
Geneviève de Brabant [rev] (26.12.1867 Paris)
Le Château à Toto (6.5.1868 Paris)
Le Pont des soupirs [rev] (8.5.1868 Paris)
L'Île de Tulipatan (30.9.1868 Paris)
La Périchole (6.10.1868 Paris)
Vert-vert (10.3.1869 Paris)
La Diva (22.3.1869 Paris)
La Princesse de Trébizonde (31.7.1869 Baden-Baden)
La Princesse de Trébizonde [rev] (7.12.1869 Paris)
Les Brigands (10.12.1869 Paris)
La Romance de la rose (11.12.1869 Paris)
Mam'zelle Moucheron (c.1870; np?)
Boule de neige [rev. Barkouf] (14.12.1871 Paris)
Le Roi Carotte (15.1.1872 Paris)
Fantasio (18.1.1872 Paris)
Fleurette, oder Näherin und Trompeter (8.3.1872 Wien)
Der schwarze Korsar (21.9.1872 Wien)
Les Braconniers (29.1.1873 Paris)
Pomme d'api (4.9.1873 Paris)
La Jolie parfumeuse (29.11.1873 Paris)
Orphée aux enfers [rev] (7.2.1874 Paris)
La Périchole [rev] (25.4.1874 Paris)
Bagatelle (21.5.1874 Paris)
Madame l'archiduc (31.10.1874 Paris)
Whittington (26.12.1874 London)
Geneviève de Brabant [rev 2] (25.2.1875 Paris)
Les Hannetons (22.4.1875 Paris)
La Boulangère a des écus (19.10.1875 Paris)
La Créole (3.11.1875 Paris)
Le Voyage dans la lune (26.11.1875 Paris)
Tarte à la crème (14.12.1875 Paris)
Pierrette et Jacquot (13.10.1876 Paris)
La Boîte au lait (3.11.1876 Paris)
Le Docteur Ox (26.1.1877 Paris)
La Foire Saint-Laurent (10.2.1877 Paris)
Maître Péronilla (13.3.1878 Paris)
Madame Favart (28.12.1878 Paris)
La Marocaine (13.1.1879 Paris)
La Fille du tambour-major (13.12.1879 Paris)
Belle Lurette (30.10.1880 Paris) [+ Delibes]
Les Contes d'Hoffmann (10.2.1881 Paris) [+ Guiraud]
Mam'zelle Moucheron [rev] (10.5.1881 Paris) [+ Delibes]
rev = revised / np = not performed

ERSTER AKT
Das Wirtshaus »Zu den drei Cousinen« ist wie immer voll besetzt, auf den Strassen drängt sich das Volk. Alle sind guter Laune, weil heute, am Namenstag des Vizekönigs, ein Freitrunk erwartet wird. Diese gute Stimmung versuchen auch Périchole und ihr Begleiter Piquillo auszunutzen und singen ihre schönsten Lieder. Es bleibt nicht lange verborgen, dass sich der Herrscher unter das Volk gemischt hat, um die wahre Meinung der Leute zu erfahren. Die Menschen tun aber so, als hätten sie davon keine Ahnung, so dass die Spione des Fürsten, angeführt von Graf Panatellas, nur Alltägliches sehen und hören können.
Périchole und Piquillo machen so gut wie keine Geschäfte, da ihre Lieder kaum beachtet werden. Erschöpft und hungrig legen sie sich an den Strassenrand und schlafen ein. Dort sieht sie der für schöne Mädchen immer empfängliche Vizekönig und bietet Périchole eine Stellung als Hofdame an. Da eine solche aber verheiratet sein muss, wird sie, als sie ja sagt, sofort mit Piquillo getraut, den man vorher betrunken gemacht hat.

ZWEITER AKT
Als Piquillo aus seinem Rausch erwacht. staunt er nicht schlecht, sich als Hofbeamter des Königs wiederzusehen. Als er nun erfährt, dass seine Frau die Geliebte des Vizekönigs werden soll, tobt er und verzichtet auf seine Würden und die Titel eines Barons von Manzanares und Grafen von Tabago. Dann schlägt er um sich und schliesslich sogar auf seine Frau ein. Der Vizekönig lässt den Wütenden festnehmen und ins Gefängnis werfen.

DRITTER AKT
Périchole besucht ihren Mann im Gefängnis und will den Kerkermeister bestechen, ihn freizulassen. Doch dieser Plan misslingt, weil der eifersüchtige Vizekönig die beiden überrascht.
Einige Zeit später gelingt es Périchole und Piquillo, mit Hilfe eines alten und erfahrenen Gefangenen zu entkommen. Sie suchen in der Schenke »Zu den drei Cousinen« Zuflucht. Niemand kann die Entsprungenen finden. Der Vizekönig ist ausser sich. Ganz überraschend jedoch lassen sich Périchole und Piquillo bei ihm melden und appellieren, ein herrliches Lied singend, an seine Grossmut. Don Andres de Ribera zeigt sich als gnädiger Herrscher und lässt sie frei. Périchole darf sogar die geschenkten Juwelen behalten.




Operette in 3 Akten (4 Bildern)


Personen:
DON ANDRE DE RIBERA, Vizekönig von Peru (Bassbuffo)
GRAF PANATELLAS, erster Kammerherr
DON PEDRO DE HINOYOSA, Gouverneur von Lima
MARQUIS VON TARAPOTE
EIN ALTER GEFANGENER
PIQUILLO, Strassensänger (Tenorbuffo)
PÉRICHOLE, Strassensängerin (Sopran)
Die drei Kusinen:
- GUADALENA
- BERGINELLA
- MASTRILLA
ZWEI NOTARE

Peruaner, Peruanerinnen, Indianer, Hofherren, Hofdamen, Pagen, Diener, Garden, ein Schliesser, Schreiber, Gäste, Volk

Ouvertüre

ERSTER AKT
Ein Platz, in den mehrere Strassen münden.
Im Vordergrund links die Schenke zu den «Drei Kusinen»


ERSTE SZENE
Die drei Kusinen: Guadalena, Berginella, Mastrilla; Peruaner und Peruanerinnen

CHOR
Des Vizekönigs Namensfest ist heute,
Lasst es uns feiern: zumal, da man uns pro Kopf
Dafür bezahlt.
Man hat uns gesagt “Seid fröhlich, macht Radau!
Wenn ihr ordentlich Radau macht
Bekommt ihr den ganzen Tag frisch zu trinken,
Ohne dass es euch etwas kostet!“
Des Vizekönigs Namensfest ist heute, etc.


Lied der drei Kusinen

GUADALENA
Wir sind drei Kusinen, die - gerne bereit,
Diesem Brauch zu dienen -
Diesen Laden eröffnet haben,
Um Schnapswässerchen feilzubieten.
Wer möchte Wein? Trinkt! Trinkt!

CHOR
Schenkt uns ein! Schenkt uns ein!

GUADALENA
In ganz Peru nicht und nicht in den
Benachbarten Staaten
Gibt es eine Schenke,
In der das Gluckern so fröhlich ist
Wie in der Schenke zu den «Drei Kusinen».

CHOR
Ah! Wie fröhlich ist das Gluckern
In der Schenke zu den “Drei Kusinen“

MASTRILLA
Wendet euch an die zweite,
Wenn die erste nicht zur Stelle ist.
Sind beide fort? - wird euch die dritte, die dritte Bedienen.
Wer möchte Wein? Trinkt! Trinkt!

CHOR
Schenkt uns ein! Schenkt uns ein!

BERGINELLA
Wenn sie jung sind und liebenswert,
Weiss man in Wahrheit gar nicht,
Wozu drei Frauen fähig sein können
Mit ein wenig Einsatz.
Wer möchte Wein? Trinkt! Trinkt!

CHOR
Schenkt uns ein! Schenkt uns ein!
Ah! Wie fröhlich ist das Gluckern
In der Schenke zu den «Drei Kusinen»!

Don Pedro de Hinoyosa, der Gouverneur von Lima tritt auf; er ist als Gemüsehändler verkleidet


ZWEITE SZENE
Die Vorigen, Don Pedro

DON PEDRO
Ein Wörtchen, ihr drei Kusinen!...

ALLE DREI
Wie?...

DON PEDRO
Undankbare, erkennt ihr mich nicht?

GUADALENA
Der Herr Don Pedro de Hinoyosa!

BERGINELLA
Der Gouverneur von Lima!

MASTRILLA
In dieser Verkleidung?...

DON PEDRO
Höchstpersönlich...
Aber sagt mir, amüsiert man sich hier?

GUADALENA
Durchaus, durchaus...

DON PEDRO
Heute ist das Namensfest des Vizekönigs:
Ganz Lima muss fröhlich sein.
Wenn die Stadt Lima nicht fröhlich ist,
Wird man denken, das die Stadt Lima
Schlecht regiert ist, und ich, der ich sie regiere,
Die Stadt Lima, werde mein Amt verlieren.

MASTRILLA
Die Stadt Lima ist fröhlich.

DON PEDRO
Ist sie es wirklich?

BERGINELLA
Sie ist es... man lacht.

MASTRILLA
Man trinkt,

GUADALENA
Man singt.

DON PEDRO
Ich habe allen Jongleuren.
Taschenspielern und fahrenden
Sängern die Erlaubnis erteilen lassen, auf allen
Plätzen der Stadt zu jonglieren,
Zu zaubern und zu singen.
Sind welche hier vorbeigekommen?...

BERGINELLA
Alle fünf Minuten kommen welche vorbei.

DON PEDRO
Dann trinkt, singt!

CHOR
Ah! Wie fröhlich ist das Gluckern
In der Schenke zu den «Drei Kusinen».

Graf Panatellas tritt auf, als Brötchenverkäufer verkleidet


DRITTE SZENE
Graf Panetellas, Don Pedro

PANATELLAS
Butterbrote!... Wer möchte?...
Wer möchte kleine Butterbrote?

DON PEDRO
Ich, Durchlaucht.

PANATELLAS
Habt Ihr mich erkannt'

DON PEDRO
Den Grafen von Panatellas nicht erkennen,
Den erstenKammerherrn!...
Ich wäre ein armseliger Gouverneur.
Wenn ich nicht wüsste. was hier läuft.

PANATELLAS
Jetzt seid Ihr wohl stolz. Herr Gouverneur!
Aber ich wette, dass Ihr keine Ahnung habt.
Was vor einer halben Stunde im Palast des Vizekönigs
Vor sich gegangen ist.

DON PEDRO
Verzeiht mir, Durchlaucht:
Vor einer halben Stunde hat sich ein Mann
Verstohlen durch das Türchen der Küchen aus
Dem Palast geschlichen.

PANATELLAS
Und weiter?

DON PEDRO
Dieser Mann, als Doktor verkleidet

PANATELLAS
Gut!

DON PEDRO
...ist kein anderer als Don Andres de Ribeira.
Vizekönig von Peru und unser gnädiger Herr.
Aufgepasst!...
Man signalisiert mir, dass der Vizekönig eintrifft.

Don Andres de Ribeira tritt als Doktor verkleidet auf


VIERTE SZENE
Die drei Kusinen, Don Andrès de Ribeira, Don Pedro, Panatellas, Peruaner

Chor und Gesang des Herrn Inkognito

CHOR
halblaut
Er ist's, es ist unser Vizekönig!
Nichts anmerken lassen, unauffällig verhalten...
Wir haben ihn sehr wohl erkannt,
Aber er dart nichts davon wissen.
Nichts. nichts, nichts, rein gar nichts!

DON ANDRES
Ohne jemandem ein Wort zu sagen,
Habe ich mich heute morgen
Durch ein Gartentor davongeechlichen,
Habe Zepter und Krone zurückgelassen.
Nun gehe ich durch die Stadt,
Die Nase versteckt in meinem Mantel,
Flaniere, spaziere. schleiche herum, inkognito

CHOR
leise
Respektieren wir sein Inkognito!

DON ANDRES
Ach! Würde ein Monarch sich langweilen.
Hätte er nicht, um sich die Zeit zu vertreiben,
Das Inkognito.

CHOR
leise
Respektieren wir sein Inkognito!

DON ANDRES
Mir selbst darf ich es sagen, was ich liebe, ist.
Sobald ich losgelassen bin,- mein Gott!...
Es ist ja keine Sünde - den Damen um die Taille
Zu greifen und. feurig wie ein Teufelchen.
Zu den niedlichen Frauchen zu schleichen,
Inkognito.

CHOR
leise
Respektieren wir sein Inkognito!

DON ANDRES
Ach! Würde ein Monarch sich langweilen,
Hätte er nicht, um die Zeit sich zu vertreiben,
Das Inkognito.

CHOR
leise
Respektieren wir sein Inkognito!

DON ANDRES
Ein Glas Chicha hierher...
Zu Guadalena He! schönes Kind.
Geht und bringt mir ein Glas Chicha.

GUADALENA
lachend
Jawohl. Herr Doktor....
sie geht in die Schenke zurück

DON ANDRES
Sie ist fröhlich....
Seid Ihr es, die diese Schenke führt?

BERGINELLA
lachend
...zusammen mit meinen zwei Kusinen...

DON ANDRES
Ah! das ist sehr gut...
Und der Umsatz, wie läuft er?

BERGINELLA
lachend
Der Umsatz?
Nein, wirklich, fragt lieber Mastrilla.
Sie kehrt lachend in die Schenke zurück

DON ANDRES
Da schau an, die dritte Kusine!

MASTRILLA
lachend
Ja, Guadalena hat es nicht gewagt zurückzukommen.
Weil...
sie lacht schallend heraus

DON ANDRES
Das scheint in der Familie zu liegen.

BERGINELLA
lachend
Weil sie Angst hatte zu platzen beim Anblick
Der Nase des...

DON ANDRES
Beim Anblick der Nase des?...

GUADALENA
muss immer noch lachen
Beim Anblick der Nase des Herrn Doktor...

DON ANDRES
gibt ihr eine Münze
Da nehmt und lasst mich in Ruhe, alte drei.
Mein Gott! wie schwer es ist, die Wahrheit zu Erfahren!...
Aber Letzten Endes, wenn sie fröhlich sind,
Wenn alle Weltfröhlich ist, dann ist ja alles gut...
Ist dem nicht so, mein Herr?...

DON PEDRO
Es lebe der Vizekönig'

DON ANDRES
Es lebe der Vizekönig! .....das ist sehr gut ... aber
Letzten Endes ist nichts auf dieser Welt perfekt,
Und es gäbe zweifelsohne vieles auszusetzen...

PANATELLAS
Es lebe der Vizekönig! .....ich kenne nur das...
Solltet Ihr etwa anderer Meinung sein?

DON ANDRES
Sie haben recht! Sie haben recht!

DON PEDRO
Also ruft, ruft mit uns
Es lebe der Vizekönig!

DON ANDRES
Es lebe der Vizekönig!
Es läuft sehr gut in diesem Viertel hier.

DON PEDRO
Und in den anderen Teilen
der Stadt läuft's noch besser…

PANATELLAS
Wollen Sie sich selbst davon überzeugen?

DON ANDRES
Gerne!

PANATELLAS
So gehen wir!
Alle drei gehen ab


FÜNFTE SZENE
Piquillo, La Périchole, Peruaner, später Gaukler

Indischer Marsch

PIQUILLO
Hoffen wir, dass wir hier mehr einnehmen,
Als wir bisher eingenommen haben.

LA PÉRICHOLE
Bestimmt, ja ganz bestimmt bestehst du darauf,
Selbst das Geld einsammeln zu gehen.

PIQUILLO
Ja, ich bestehe darauf.

LA PÉRICHOLE
Na bestens!

PIQUILLO
Und wenn ich darauf bestehe, dann, weil ich meine
Gründe habe... Bist du bereit?

LA PÉRICHOLE
Ich bin bereit.

Ballade

PIQUILLO
Der Spanier und die junge Indianerin.
Der Eroberer sprach zu der jungen Indianerin
«Du siehst. Fatma, dass ich dein Bezwinger bin.
Aber meine Tugend muss die deine achten,
Und diese Achtung hält mein Feuer in Schach.
Geh hin. Kind, und sage deinen Stammesbrüdern.
Dass der Fremde, der ihren Boden hier betritt.
Zum Wahlspruch hat: Enthaltsamkeit und Mut!
Man weiss zu lieben, wenn man Spanier ist!"

LA PÉRICHOLE und PIQUILLO
Man weiss zu lieben, wenn man Spanier ist!

LA PÉRICHOLE
Von diesen Worten bewegt, hebt die junge Indianerin
Ihre schönen Augen zu ihrem Bezwinger auf.
Sie erbleicht und schwankt bei seinem Anblick,
Denn er gefällt ihr, dieser grossmütige Krieger.
Ein Jahr später. Beweis ihrer Zärtlichkeit,
Schläft unter einem Sonnenschirm ein kleines Kind.
Und seine Eltern singen voll Trunkenheit
Er wird es weit bringen, denn er ist Spanier!

LA PÉRICHOLE und PIQUILLO
Er wird es weit bringen, denn er ist Spanier!
Auf diese Strophe hin macht Piquillo die Runde

PIQUILLO
Meine Herren, meine Damen, ich bitte sie,
Geben Sie für die Sänger...
Für die hübsche Sängerin...
Niemand gibt etwas - Piquillo kehrt wütend zu La Perichole zurück.
Scheissland!

LA PÉRICHOLE
Was hatte ich dir gesagt?...werte Herren!...

EIN DICKER TRINKER
Sag mir. Schöne

LA PÉRICHOLE
Los, meine Herren!

PIQUILLO
Zügle dich!

LA PÉRICHOLE
So rechnet sich das nicht, mein Lieber... Ich bitte dich,
Singen wir noch etwas, etwas lebhaftes: und dann
Lass mich die Runde machen,
Aber lass es mich machen, wie ich es zu machen
Verstehe...


Seguidilla

PIQUILLO
Hat man Euch oft gesagt,
Hört mich an, Kind,
Hat man Euch oft gesagt,
Dass Ihr niedlich seid?

LA PÉRICHOLE
O ja. man hat es mir gesagt,
Wohl mehr als tausendmal,
O ja, man hat es mir gesagt,
Wohl einige Male im Dämmerlicht.

PIQUILLO
Wenn man es Euch sagte
Und den Himmel auf Erden verspräche,
Wenn man es Euch sagte, würdet Ihr das Ohr
Verschliessen?

LA PÉRICHOLE
Mein Herr, das kommt drauf an,
Man sagt viel, wenn man plaudert,
Mein Herr, das kommt drauf an,
Auf ein gewisses Etwas,
Ein gewisses Etwas, ein gewisses Etwas. Ah!

PIQUILLO
Worauf? worauf denn?
Vorwärts, schnell,
Mein Maultier macht grosse Sprünge.

LA PÉRICHOLE
He da! Nicht so schnell,
Wir machen nicht so grosse Sprünge.

PIQUILLO
Auf diese Weise, Kleine,
Kommt man vorwärts,
Hopp-la, hopp-la, hopp-la-la.

LA PÉRICHOLE
Auf diese Weise, Kleine,
Würdest du zu weit gehen.

BEIDE
Auf diese Weise, Kleine.
Wirst du zu weit gehen.
Hopp-la, hopp-la, hopp-la-la.

PIQUILLO
Wenn man dir verspräche,
Gott, wie sehr ich mich verpflichte,
Wenn man dir eine schöne Hochzeit verspräche?

LA PÉRICHOLE
Ja. dieses Versprechen würde mir genügen,
Wenn das Angebot ehrlich gemeint wäre,
Ja, das würde mir genügen,
Das liesse sich wohl machen.

PIQUILLO
So wollen wir uns umarmen,
Oh meine schöne Andalusierin.
So wollen wir uns umarmen,
Und morgen heirate ich dich.

LA PÉRICHOLE
Sachte, he da! sachte,
Mein Herr, keine Dummheiten.
Sachte, he da! sachte,
Denn ich wurde schon einmal getäuscht,
Schon getäuscht, schon getäuscht. Ah!

PIQUILLO
Schon getäuscht, schon getäuscht?
Ah! Vorwärts, schnell, etc.

LA PÉRICHOLE
Du wirst sehen!


Chor der Gaukler

CHOR
Lasst uns auf unsere Plätze gehen,
Um die dressierten Hunde zu sehen!

Die Menge läuft hinaus, hinter den Gauklern her.
Piquillo und La Perichole bleiben alleine zurück.



SECHSTE SZENE
La Perichole, Piquillo

PIQUILLO
Gaukler!...

LA PÉRICHOLE
...dressierte Hunde!...

PIQUILLO
Wir hingegen... wir verkörpern die Kunst...

LA PÉRICHOLE
Die wahre Kunst...
Ich beginne, ein kleines Appetitchen zu verspüren...

PIQUILLO
Périchole. Mut! Vorwärts. Périchole!

LA PÉRICHOLE
Geh singen, ich werde schlafen.

PIQUILLO
Wenn wir doch verheiratet wären! Aber eine Heirat
Kostet vier Piaster .... vier Piaster! Scheissland!

LA PÉRICHOLE
Was für ein vertaner Tag!

Sie schläft ein. Piquillo entfernt sich



SIEBENTE SZENE
Don Andres, La Perichole

DON ANDRES
Ach! Die Wahrheit! Die Wahrheit!
Wer wird sie mir sagen, die Wahrheit?

LA PÉRICHOLE
im Traum
Was für ein vertaner Tag!

DON ANDRES
Was höre ich?

LA PÉRICHOLE
Scheissland!

DON ANDRES
Ich habe mich nicht getäuscht!
Sollte sie es etwa endlich sein? ... Die Wahrheit!
Don Andres nähert sich La Perichole und betrachtet
sie einige Augenblicke, dann:

Es ist eine Frau! ... sie ist jung... sie ist schön!...
Sie scheint sich in einer finanziellen Lage ähnlich
Der Bedürftigkeit zu befinden.

LA PÉRICHOLE
Ah!

DON ANDRES
Ah! mein Gott!

LA PÉRICHOLE
richtet sich auf
Habt Ihr Euch weh getan?

DON ANDRES
Nein, nicht der Rede wert!
Es ist das, was die Dichter Liebe auf den ersten Btick
Nennen!
Ah!... Ich bin verliebt! Euer Name?

LA PÉRICHOLE
La Périchole.

DON ANDRES
Ich glaubte erst, Ihr seiet die Wahrheit.

LA PÉRICHOLE
Die Wahrheit?

DON ANDRES
Egal... Ein paar Details! Erzählt mir von Euch...
Eure Familie?

LA PÉRICHOLE
Verschollen.

DON ANDRES
Euer Status?

LA PÉRICHOLE
Sängerin.

DON ANDRES
Eine Sängerin! Verheiratet?

LA PÉRICHOLE
Nein.

DON ANDRES
Und... Und nicht verliebt?

LA PÉRICHOLE
Nein, nicht verliebt.

DON ANDRES
Ah! So freut Euch, alle Eure Sorgen werden nun ein
Ende haben... Ich nehme Euch mit an den Hof, in den Palast des Vizekönigs.

LA PÉRICHOLE
Ihr? Wohin? Seid Ihr etwa...?

DON ANDRES
In der Tat... das bin ich.

LA PÉRICHOLE
Der Vizekönig?

DON ANDRES
Wollt Ihr vielleicht Beweise?
Also! Kommt und ruft mit mir:
«Es lebe... Nieder mit dem Vizekönig!«

LA PÉRICHOLE und DON ANDRES
Nieder mit dem Vizekönig!
Nieder mit dem Vizekönig!


ACHTE SZENE
La Périchole, Panatellas, Don Andres, Don Pedro

PANATELLAS
He. he!...
Wer jet dieser Unverschämte, der es wagt.. .?

DON ANDRES
Ich bins.

PANATELLAS
Ihr, Hoheit!

DON PEDRO
Hoheit.

LA PÉRICHOLE
Hoheit...!

DON ANDRES
Werdet Ihr mir jetzt folgen?

LA PÉRICHOLE
Ich möchte noch einen Brief schreiben... an jemanden.

DON ANDRES
beunruhigt
An wen?

LA PÉRICHOLE
mit Würde
An eine alte Verwandte.

DON ANDRES
Ach! Was für eine Angst!
Du wirst nie erfahren, was für eine Angst du mir
Eingejagt hast!

LA PÉRICHOLE
schreibt ihren Brief an einem der Tische

PANATELLAS
Aber, sagt doch. Hoheit!

DON ANDRES
Meine Herren, ich nehme sie mit in den Palast.
Sie wird das kleine Appartement im dritten
Stock bewohnen. Haben sie etwas dagegen
Einzuwenden, mein erster Herr Kammerherr?

PANATELLAS
Ja. dagegen habe ich etwas einzuwenden. Hoheit.

DON PEDRO
mit Nachdruck
Es ist wegen des Reglements.

DON ANDRES
Welches Reglement?

PANATELLAS
Es fordert gewisse Einschränkungen...

DON PEDRO
Und da Eure Hoheit Witwer ist...

PANATELLAS
Witwe...

DON PEDRO
Witwer.

PANATELLAS
Die Hoheit... man muss sagen: Witwe.

DON PEDRO
Ja aber er, er ist doch männlichen Geschlechts!

PANATELLAS
Ja und, was ändert das?

DON PEDRO
Ich meinte halt. das mache etwas aus.

PANATELLAS
So lernt doch erst einmal Spanisch.
zu Don Andres
Da Eure Hoheit Witwe ist...

DON ANDRES
Ja, ich bin Witwe...

PANATELLAS
fährt fort
Man hat durch das Reglement erlassen, dass
Eure Hoheit das kleine Appartement im dritten
Stock nur an eine verheiratete Frau untervermieten Darf.

DON PEDRO
Ah!

DON ANDRES
zu Panatellas
Ich beauftrage Euch als meinen ersten Kammerherrn,
Auf der Stelle einen armen Teufet aufzutreiben, der
Einwilligt, sie zu heiraten.
zu Don Pedro
Und Euch als Gouverneur der Stadt, einen Notar zu
Finden. der bereit ist, auf der Stelle die Trauung
Vorzunehmen...
Und wenn in zwei Stunden, habt Ihr gehört... wenn in
Zwei Stunden nicht alles geregelt ist, werde ich die Niederlegung all eurer Ämter. Pflichten und Ehrenämter entgegennehmen.
Und nicht zu vergessen die Gehälter... Auf der Stelle!

DON PEDRO
Was machen wir nun, Miguel?

PANATELLAS
Was machen wir nun, Pedro?

DON ANDRES
Gehorchen!

DON PEDRO
Portwein!

DON ANDRES
Also, meine Liebe...

LA PÉRICHOLE
...ich verspüre ein kleines Appetitchen

DON ANDRES
Was möchten Sie essen?
Gänseleberpastete ... Kaviar... Sauerkraut...Lachs...

LA PÉRICHOLE
Ja... Ach, armer Piquillo!



NEUNTE SZENE
La Périchole, später Don Andres, dann die drei Kusinen

LA PÉRICHOLE
Ach! Piquillo! armer Piquillo! was wirst du sagen,
Wenn du diesen Brief bekommst?...


Der Brief der Périchole

LA PÉRICHOLE
Ach mein Geliebter, ich schwöre dir,
Dich von ganzem Herzen zu lieben:
Aber, ehrlich, unsere Not ist zu gross,
Und wir haben zu viel Unglück!
Du musst selbst einsehen,dass es so nicht
Weitergehen kannund es besser ist -
Gott! wie ich dich liebe!
Und dass es besser ist, uns zu trennen!
Glaubst du. man könne zärtlich sein,
Wenn man kein Brot hat?
Welche Leidenschaft kann man erwarten,
Wenn man sich liebt und dabei vor Hunger stirbt?
Ich bin schwach, denn ich bin eine Frau,
Und ich hätte eines Tages den letzten Seufzer von
Mir gegeben, geliebte Seele, im Glauben,
Einen Seufzer der Liebe auszustossen.
Diese Worte sind grausam,
Ich weiss es wohl... aber was willst du?
Für das Wesentliche kannst du auf meine
Tugend zählen.
Ich bete dich an, und wenn ich verrückt bin.
Dann nach dir. verlass dich darauf!
Und ich unterzeichne: La Périchole, die dich liebt,
Aber die es nicht mehr länger aushält!

Don Andren erscheint

DON ANDRES
Zu Tisch!

LA PÉRICHOLE
geht zu den drei Kusinen
Gebt das dem Jungen mit der Vespa
Sie gibt ihnen den Brief

DON ANDRES
Gehen wir jetzt essen?

LA PÉRICHOLE
Gehen wir essen!


ZEHNTE SZENE
Die drei Kusinen, Piquillo

PIQUILLO
Nichts, fast nichts! Arme Périchole!

MASTRILLA
Piquillo!

PIQUILLO
Wo ist sie?...

MASTRILLA
Komm her.

BERGINELLA
Schöner Sänger...

GUADALENA
gibt ihm den Brief
Ein Brief für dich.

PIQUILLO
Ach du lieber Himmel!...


Melodrama

PIQUILLO
liest noch einmal einen Abschnitt aus dem Brief
»Ich liebe dich?,,.. Und wenn ich verrückt bin,
Dann nach dir! Verlass dich darauf
Und ich unterzeichne: La Périchole. die dich liebt,
Aber die es nicht mehr länger aushält!»
Ach! Périchole! Périchole!... Nun denn!


ELFTE SZENE
Piquillo, Panatellas, die drei Kusinen

PANATELLAS
He! Wer auch immer!.. Helft mir!... Ich will ihn!
Die drei Kusinen eilen herbei
Eins... zwei.., drei...

PIQUILLO
Périchole!

PANATELLAS
Bist du verheiratet?

PIQUILLO
Nein.

PANATELLAS
zu den drei Kusinen
Nein?! Cognac! Er ist nicht verheiratet.


ZWÖLFTE SZENE
Die drei Kusinen, Don Andres, Panatellas, Don Pedro

DON ANDRES
Nun, seid Ihr fündig geworden?

PANATELLAS
Ja. ich hoffe es...

DON ANDRES
Die Hochzeit soll hier stattfinden.


DREIZEHNTE SZENE
Die Vorigen, die zwei Notare, La Périchole, Piquillo

Chor und Duett der Notare

CHOR
Hallo! He, ihr dort!
Kommt schnell, beeilt euch
Es heisst, zwei Leute wollen,
Um uns zu belustigen, heiraten,
Und dass wir auf ihr Wohl trinken sollen,
Ohne dafür bezahlen zu müssen.
He, ihr dort, kommt alle her
Und trinkt auf das Wohl der Eheleute.

GUADALENA
Da kommen die Notare! Ruhe!
Die beiden Notare, da sind sie!

BERGINELLA
Begleitet von den beiden Schreibern.

DIE DREI KUSINEN
lachend
Ha! Wie die im Zickzack gehen!

CHOR
ebenfalls lachend
Ha! Wie die im Zickzack gehen!

DIE BEIDEN NOTARE
zu Don Pedro
Halten Sie uns fest am Arm
Und stossen Sie uns nicht um.

ERSTER NOTAR
Der Sherry war sehr alt.

ZWEITER NOTAR
Der Malaga war besser,

ERSTER NOTAR
Wie fandet Ihr den Madeira?

ZWEITER NOTAR
Erstklassig, Herr Kollege.

ERSTER NOTAR
Der Alicante war sehr trocken...

ZWEITER NOTAR
Ich habe Kekse dazu gegessen.

ERSTER NOTAR
Und erst der Portwein! Eine Wonne!

ZWEITER NOTAR
Ja, aber er ist mir nicht bekommen.

DIE BEIDEN NOTARE
zu Don Pedro
Halten Sie uns fest am Arm
Und stossen sie uns nicht um.

DON PEDRO
Meine Herren. lasst mich los
Und haltet euch an euren Schreibern fest.

DIE DREI KUSINEN, CHOR
Ha! Wie die im Zickzack gehen!

DON ANDRES
Und? Ist alles bereit?

DON PEDRO
Es fehlt nichts mehr.

DON ANDRES
Hier kommt die Braut!

CHOR
Hier kommt die Braut!

DON ANDRES
Sie ist ein bisschen angeheitert,
Aber das steht ihr ausgezeichnet.


Schwips-Liedchen

LA PÉRICHOLE
Ah! Was für ein Abendessen!
Und was für ein hervorragender Wein!
Ich habe so viel davon getrunken, so so so viel,
Ich fürchte fast, ich bin ein bisschen beschwipst.
Doch pssst! Nicht weitersagen! Psst!
Wenn meine Worte ein wenig wirr sind,
Wenn ich im Gehn ein wenig schwanke
Und mein Blick ein bisschen verwegen wirkt,
So ist das nicht verwunderlich, denn...
So ist das nicht verwunderlich, denn..,
Ich bin ein bisschen beschwipst, doch psst!
Nicht weitersagen. Psst!

DON ANDRES
Sie ist ein Engel, meine Herren!

LA PÉRICHOLE
Sagt mir bitte, was muss ich denn jetzt tun?

DON ANDRES
Kind. ich verheirate dich.

LA PÉRICHOLE
Mich! Nie im Leben!

DON ANDRES
Aber eben wolltet Ihr doch noch...

LA PÉRICHOLE
Ja, weil ich Hunger hatte!
Jetzt habe ich gegessen. Herr, das ist etwas anderes.

DON ANDRES
Ihr wagt es. Euch Eurem Gebieter zu widersetzen!

LA PÉRICHOLE
Ich wage es!

PANATELLAS
leise zu Don Andres
Wir werden sie schon überreden.

DON ANDRES
zu Penetellas
Zeigen wir den Bräutigam vor!

DON PEDRO
Da kommt er! Da kommt er!

Piquillo tritt aus der Schenke. Er st vollkommen betrunken. La Périchole erkennt ihn. Er hingegen ist ausserstande, jemanden zu erkennen, noch zu begreifen, man um ihn vorgeht.

CHOR
Ach! Die anderen waren ja schon betrunken.
Aber dieser hier ist so betrunken,
Der ist ja betrunkener als alle übrigen zusammen!

LA PÉRICHOLE
beiseite
Er ist's! .... Es ist Piquillo!

DON ANDRES
Was sagt Ihr, liebes Kind?

LA PÉRICHOLE
Seid mir nicht mehr böse... ich bin jetzt einverstanden.

PIQUILLO
Meine Herren, ich grüsse euch
und zuerst sage ich.., ich weiss nicht warum,
aber ich bin ziemlich vergnügt.
Da ich viel getrunken habe,
habe ich viel getrunken,
Muss bezahlen, was mir gebührt.
Muss heiraten und, ehrlich gesagt,
Weiss weder wen noch was!
Doch wo zum Teufel ist meine Frau?

DIE DREI KUSINEN
zeigen auf La Périchole
Dort drüben ist sie.

PANATELLAS
zu Piquillo
Seht Ihr sie denn nicht?

PiQUILLO
Ich sehe überhaupt nichts. Seid Ihr hier?

LA PÉRICHOLE
Hier bin ich.

PIQUILLO
zu La Périchole
Darf ich Euch um ein paar Worte unter vier
Augen bitten?


Hochzeitsduett

PIQUILLO
Als guter Gatte, Madame. muss ich Euch
Davon in Kenntnis setzen.
Dass ich eine andere Frau sehr liebe, und nicht Euch!
Und da für Euch, das dürft Ihr mir glauben,
In meinem Herzen kein Platz ist,
Schwöre ich Euch, dass ich Euch mit Freuden Betrügen werde!

LA PÉRICHOLE
Wie Ihr mich, so ich Euch.
Wenn Ihr mich betrügt, werde ich es
Euch zurückzahlen.

PIQUILLO
Mich betrügen, Ihr!

LA PÉRICHOLE
Ihr werdet schon sehen. Gehen wir!

BEIDE
Wir werden ja sehen!

PIQUILLO
Ich habe keinen guten Charakter, das ist mein Fehler!
Und wenn ich wütend werde, schlage ich furchtbar zu.
Wenn die Angst vor einer Tracht Prügel
Euch nichts ausmacht, gehen wir, aber Ihr
Werdet verprügelt, denkt daran!

LA PÉRICHOLE
Wie Ihr mir, so ich Euch.
Wenn Ihr mich schlagt, schlag ich zurück.

PIQUILLO
Mich schlagen, Ihr?

LA PÉRICHOLE
Ihr werdet es sehen! Gehen wir!

BEIDE
Wir werden ja sehen!

DON ANDRES
Mein Gott! Was für eine Zeremonie!
Man soll sich beeilen und sie endlich vermählen!


Finale und Marsch der Sänften

CHOR
Man soll sich beeilen und sie endlich vermählen!

LA PÉRICHOLE
zu Piquillo
Reicht mir die Hand, lieber Herr!

PIQUILLO
Ich reiche sie Ihnen gern.

LA PÉRICHOLE
Sie scheinen mir ein wenig angeheitert zu sein.

PIQUILLO
Schöner Engel, das bin ich auch.

LA PÉRICHOLE und PIQUILLO
Wir kriegen eine entzückende Wohnung für uns beide.

DON ANDRES
beiseite
Dem Gesetz nach gehört sie nun ihm,
Und demzufolge gehört sie mir!

PANATELLAS
beiseite
Schüren wir seine Leidenschaft,
Um meine Stellung zu retten.

DON PEDRO
beiseite
Ach! Wenn mir dieses Ereignis
Doch eine Beförderung einbrächte!

DIE NOTARE
Vermählen wir sie schnell:
Hinterher wird es wahrscheinlich zu trinken geben!

DIE DREI KUSINEN
Vermählt sie schnell:
Hinterher versprechen wir euch, wird es zu trinken
Geben.

CHOR
Eine schöne Hochzeit, die wir da sehen!
Ein nettes Pärchen. was wird das werden!
Wie schön doch das Leben ist, wenn der Wein gut ist!
In meinem Kopf kreisen heitere Lieder.

ERSTER NOTAR
Antwortet uns.., Ihr, der Bräutigam...
Nehmt Ihr Madam zur Frau?

PIQUILLO
Ja. ja. ja. ja!

MÄNNERCHOR
Ja. ja. ja. ja!

ZWEITER NOTAR
Antwortet uns gleichfalls, meine Dame.
Nehmt Ihr den Herrn zum Mann?

LA PÉRICHOLE
Ja. ja. ja, ja!

FRAUENCHOR
Ja. ja, ja, ja!

DIE NOTARE
Das war es, meine lieben Freunde.
Im Namen des Gesetzes, ihr seid vereint!

CHOR
Im Namen des Gesetzes, ihr seid vereint!

Eine schöne Hochzeit, die wir da sehen!
Ein nettes Pärchen, was wird das werden!
Wie schön doch das Leben ist, wenn der Wein gut ist!
In meinem Kopf kreisen heitere Lieder.

LA PÉRICHOLE
zu Piquillo
Reicht mir die Hand, lieber Herr.

PIQUILLO
Ich reiche sie ihnen gern!

LA PÉRICHOLE
Sie scheinen mir ein wenig angeheitert zu sein.

PIQUILLO
Schöner Engel, das bin ich auch.

CHOR
Fröhlich! Fröhlich! Ihr seid verheiratet!
Es lebe das Brautpaar!

DON ANDRES
leise zu Panatellas
Und nun trennt sie
Und lasst sie in den Palast führen!

PANATELLAS
leise
Getrennt?

DON ANDRES
leise
Aber gewiss doch.

CHOR
Es ist schon spät, die Nacht ist schwarz.
Auf dass man sie nach Hause führt!
Los, geht. alles deutet darauf hin,
Dass ihr zusammen glücklich werdet.

PIQUILLO
nimmt lauthals das Lied der jungen Eingeborenen wieder auf
Ein Jahr später. Beweis ihrer Zärtlichkeit.
Schläft unter einem Sonnenschirm ein kleines Kind.

LA PÉRICHOLE
Und seine Eltern singen voller Begeisterung
Er wird es weit bringen, denn er ist ein Spanier!

ALLE
Er wird es weit bringen,
Denn er ist ein Spanier!

Zwischenakt

ZWEITER AKT
Ein Saal im Palast des Vizekönigs


ERSTE SZENE
Brambilla, Ninetta, der Marquis von Tarapote, Manuelita, Frasquinella, Hofdamen

Wenn sich der Vorhang hebt, liegt Tarapote ohnmächtig in der Mitte der Bühne; die Damen drängen sich um ihn und versuchen, ihn aus seiner Lethargie zu rütteln.

CHOR DER HOFDAMEN
Mein Herr, kommt wieder zu Euch
Ah! Schlagt uns zuliebe diese Augen wieder auf,
Die so klug dreinblicken!
Es bringt uns ganz durcheinander,
Euch hier bewusstlos liegen zu sehen.
Mein Herr. kommt wieder zu Euch!

NINETTA
Riechsalz, geschwind!
Hier. Gräfin, nehmt, ich hatte es zum Glück bei mir.

FRASQUINELLA
Haben Sie einen Schlüssel. Hoheit,
Um ihn wieder aufzuziehen?

BRAMBILLA
Seht: er schlägt ein Auge auf.
Gleich wird er das zweite öffnen.

MANUELITA
Diese Grimasse ist alles andere als schön,
aber sie zeigt doch, dass es ihm besser geht.

ALLE
Es geht ihm besser! Lieber Herr. kommt zu Euch!

TARAPOTE
Er wird es weit bringen....

ALLE
Er wird es weit bringen.

TARAPOTE
Denn er ist Spanier!
Und als ihr diese Verse gehört habt, zwischen
Zwei und drei Uhr morgens, habt ihr euch nichts
Dabei gedacht?
Es war die neue Favoritin!

MANUELITA
Die neue Favoritin!

TARAPOTE
Genau! Die Gräfin von Tabago,
Marquise von Mançanarez...
Die in Begleitung des Grafen von Tabago, des
Marquis von Mançanarez, ihres illustren Gatten,
im Schloss einzog.

BRAMBILLA
Ist sie verheiratet?

TARAPOTE
Bewiesenermassen, er ist hier, dieser Gatte.

ALLE
Hier?

TARAPOTE
Ja, er ist hier... er schläft noch, zweifelsohne...
Denn als er hier ankam, war er in einem Zustand!...

FRASQUINELLA
Ach! Er ist hier. Und die Marquise?

TARAPOTE
Ist natürlich nicht hier. Sie ist dort.

MANUELITA
Schon?

FRASQUINELLA
Eine Strassensängerin im Palast!

BRAMBILLA
Das ist unwürdig!

TARAPOTE
Geduld!... Die Favoritin wird verschwinden,
wie sie gekommen ist... Ah!... der Gatte!


ZWEITE SZENE
Die Vorigen, Piquillo

PIQUILLO
Damen!... Seien wir höflich...
Meine Damen, ich grüsse euch...
Seltsam! Wo bin ich hier?
Was ist mit mir geschehen?
Meine Damen, ich grüsse euch erneut.

MANUELITA
Geht es Madame gut?

PIQUILLO
Madame?

TARAPOTE
Ja. Eurer Gattin.

PIQUILLO
Meine Gattin!...
Richtig!... ich bin ja verheiratet!


Cancans - Couplets

NINETTA
Ein jeder rühmt ihr Lächeln,
Den Fuss. die Taille und die Haltung.
Zu Unrecht? - Wollt Ihr's uns verraten?
Oder wisst Ihr etwa nichts davon?

FRASQUINELLA
Man sagt. sie sei sehr sanft und zärtlich,
Und so verträumt, wenn's Abend wird.
Ist das wahr? Doch um uns das zusagen,
Müsstet Ihr es zuerst wissen.

PAQUILLO
beiseite
Albernes Gerede! Nichts als dummes Zeug!
Ach, diese kleinen Lügnerinnen!

ALLE
Schönen guten Tag. Herr Gemahl!
Wo habt Ihr Eure Frau gelassen?
Wenn Ihr sie heute seht,
Bestellt ihr schöne Grüsse!

BRAMBILLA
Man sagt da noch ganz andere Sachen,
Doch zu fragen, selbst ganz Leise,
Ob das wahr ist, mein Herr. wage ich nicht...
Zudem wisst Ihr's ja selber nicht.

NINETTA
Der Teufel soll Euch holen,
Mein Herr, wenn Ihr davon nichts wisst:
Doch was Euch diese Hochzeit einbringt,
Ja das, das wisst Ihr wohl.

PIQUILLO
beiseite
Albernes Gerede! Nichts als dummes Zeug!
Ach, diese kleinen Lügnerinnen!

ALLE
Schönen guten Tag. Herr Gemahl!
Wo habt Ihr Eure Frau gelassen?
Wenn Ihr sie heute seht.
Bestellt schöne Grüsse an Madame!

PIQUILLO
-- se an Madame, -- se an Madame!»...
Wen habe ich denn geheiratet?


DRITTE SZENE
Die Vorigen, Höflinge

PIQUILLO
Aha! Jetzt die Männer!...


Chor der Würdenträger

DIE HÖFLINGE
Welch niederträchtiger Handel!
Das geht zu weit, fürwahr!
Heiratet die Mätresse,
Die Mätresse des Königs!

PIQUILLO
Ich werde Ihnen erklären, meineHerren!

DIE HÖFLINGE
Viel Scharfsinn braucht es nicht,
Um zu verstehen, warum...
Heiratet die Mätresse. die Mätresse des Königs!

PIQUILLO
Meine Herren... meine Herren, ich bitte Sie...

DIE HÖFLINGE
Ah, welche Taktlosigkeit!
Sie entzieht sich dem Gesetz...
Heiratet die Mätresse, die Mätresse des Königs!

PIQUILLO
Das reicht!


VIERTE SZENE
Don Pedro, Piquillo, Panatellas, die Höflinge

PANATELLAS
Nun, meine Herren. was hat das zu bedeuten?

EIN HÖFLING
Wir sind wegen der Präsentation gekommen...
wegen der berühmten Präsentation.

PANATELLAS
Viel zu früh!

DON PEDRO
Bewegung. meine Herren, Bewegung!

PIQUILLO
Bewegung, meine Herren. Bewegung!

PANATELLAS
Bewegung, meine Herren. Bewegung!
Wir schliessen! Wir sind gekommen, um
Euch in Schutz zu nehmen.

PIQUILLO
Das will ich hoffen. mein Herr!... nachdem
Sie meineLage gestern abend ausgenutzt haben!

PANATELLAS
Er macht uns Vorwürfe!

DON PEDRO
Er wird es nicht wagen.

PIQUILLO
Wohl werde ich es wagen!
Gestern haben Sie mir gesagt:
"Wenn du heiratest, bezahlt man dich".
Aber ich liebe eine Frau, und sie ist verschwunden...
Périchole!

DON PEDRO
Ach! Die Frauen!

PANATELLAS
Die Frauen!


Couplets

PIQUILLO
Und jetzt. wo wir drei unter uns sind
Warum, meine Herren Edelleute,
Singen wir nicht aus voller Kehle:
Die Frauen, es gibt nix als das.
Solange die Welt besteht,
Solange sich die Erde dreht!

ALLE
Die Frauen, es gibt nix als das.
Solange die Welt besteht,
wird es nix geben als das!

PIQUILLO
Seht, meine Herren. wie armselig sie sind,
Die Menschen, die die Macht haben.
Wir Künstler, wir sind immer heiter
Und deshalb haben wir sie schon für uns gewonne,.
Die Frauen!... es gibt nix als das.
Solange unsre Welt besteht,
Solange sich die Erde dreht!

ALLE
Die Frauen. es gibt nix als das.
Solange unsre Welt besteht, wird es nix geben als das!

PIQUILLO
Machen wir die Probe aufs Exempel
Und halt'n jeden, der vorbeikommt, an
Und frag'n ihn, woran er denkt.
Ich wette, dass die Antwort lautet:
Die Frauen!.,, es gibt nix als das
Solange die Welt besteht,
Solange sich die Erde dreht!

ALLE
Die Frauen. es gibt nix als das...

PANATELLAS
Genug von den Frauen.
Sprechen wir von uns,

DON PEDRO
Wir haben uns gesagt:
Bevor wir Euch bezahlen, suchen wir den Grafen von
Tabago auf,..

PIQUILLO
Den Grafen von Tabago?

PANATELLAS
Das seid Ihr.

DON PEDRO
und den Marquis von Mançanarez...

PANATELLAS
Das seid ebenfalls Ihr.

PIQUILLO
Tatsächlich?

DON PEDRO
Also suchen wir den Grafen von Tabago auf und
Den Marquis von Mançanarez und einigen uns mit Ihnen,,,

PANATELLAS
Mit ihm.

DON PEDRO
Mit ihnen! Der Marquis und der Graf,
Es muss heissen: mit ihnen.

PANATELLAS
So geht und lernt erst einmal richtig Spanisch.

PIQUILLO
Und tschüs!

PANATELLAS
Nicht so schnell.
Eine kleine, belanglose Formalität,
Diese Frau, die Ihr geheiratet habt...
Ihr müsst sie vorstellen.

PIQUILLO
So werde ich sie noch sehen, meine Frau!

PANATELLAS
Sie ist sehr schön! Ich werde Euch alles erklären.

TARAPOTE
Die Präsentation!
Gräfin von Tabago.
Marquise von Mançanarez.


FÜNFTE SZENE
Die Vorigen, Don Andres de Ribeira, La Périchole

Präsentationschor

CHOR
Gleich werden wir einen Ehemann sehen.
Der seine Frau bei Hofe vorstellt.
Dieses Fest findet hier ein wenig häufiger als
Sonst üblich statt.

DON ANDRES
Graf, guten Morgen.

PIQUILLO
Guten Morgen. Hoheit.

DON ANDRES
Sie wollen uns also, mein Herr. die Gräfin vorstellen?

CHOR
spöttisch
Ah! Die Gräfin!

DON ANDRES
Genau, die Gräfin!

CHOR
Ha! ha! ha! ha! ha! ha! ha!
Wie fein sie ist, die Gute.

DON ANDRES
Meine Freunde, es gibt keinen Respekt mehr.

DON PEDRO, PANATELLAS
Was können wir dagegen tun!

CHOR
Ha! ha! ha! ha! ha! ha! ha!
Wie fein sie ist, die Gute.

DON ANDRES
Wie bitte? Sie ist sehr fein!
Führt sie herein!

TARAPOTE
Die Frau Gräfin von Tabago.
Marquise von Mançanarez.

La Périchole tritt auf

CHOR
Gleich werden wir sehen, etc.

PANATELLAS
zu Piquillo
Erinnert Ihr Euch an das,
Was ich Euch gesagt habe?

PIQUILLO
Ja doch, ich erinnere mich.

PANATELLAS
So geht und vergesst mir auch nichts!

PIQUILLO
Ihr werdet schon sehen.
er geht auf La Péricho!e zu
Kommt, Gnädigste.

LA PÉRICHOLE
Ich komme, mein Herr.

PIQUILLO
verdutzt, beiseite
Gott! diese Stimme!...
La Périchote!

LA PÉRICHOLE
leise
Ja, ich bin's.

PIQUILLO
leise
Wie bitte? Du bist meine Frau?

LA PÉRICHOLE
leise
Ja doch, ich bin's.

PIQUILLO
erhebt die Stimme
Ah! Jetzt blicke ich durch!

LA PÉRICHOLE
leise
Sei still, ich werde dir alles erklären!

PIQUILLO
Hal Ich weiss schon genug!
Denn ich weiss. Schamlose,
Dass du die Mätresse des Königs bist.
Und ich bin folglich...

LA PÉRICHOLE
Sei still! Sei still! Sei still!

CHOR
Ha! ha! ha! ha! ha! ha! ha!
Wie fein sie ist, die Gute.

DON ANDRES
zu Panatellas und Don Pedro
Habt Ihr das erwartet?

PANATELLAS
Warten wir ab, wie es sich weiter entwickelt.

CHOR
Ha! ha! ha! ha! ha! ha! ha!
Wie fein sie ist, die Gute.

LA PÉRICHOLE
Ein Missverständnis. aber ich werde ihn beruhigen;
KeineSorge. ich weiss ihn zu besänftigen.
zu Piquillo
Hör zu und rühre dich nicht, bei Gott!

LA PÉRICHOLE
Was sollen diese Zornausbrüche
Und diese Gesten von schlechtem Geschmack?
Sind dies, mein Herr, die Umgangsformen,
Die sich in einem Salon gehören?
So den Glanz der Feierlichkeiten zu stören,
An denen ich um deines Wohles willen teilnehme!
Dummkopf, begreifst du denn gar nichts?
Mein Gott! Wie sind die Männer doch belämmert!
Bitte! Du siehst, dass sich mir eine Chance bietet,
Und du willst hier alles durcheinanderbringen!
Vertraust du mir denn nicht?
Das ist kein guter Zug an einem Ehemann.
Lass sie dieses Fest doch zu Ende feiern.
Danach wirst du schon sehen...
Dummkopf, begreifst du denn gar nichts?
Mein Gott! Wie sind die Männer doch belämmert!

PIQUILLO
Es ist wahr, ich tue falsch daran, mich aufzuregen.
Kommt, ich werde Euch vorstellen!

PIQUILLO
Höre, oh König, ich stelle dir vor allen hier Anwesenden
Die reizendste Frau vor...
Und die falscheste zugleich!
Hüte dich vor der Schmeichelei
Ihrer Stimme und ihres Blickes!
Alles an ihr ist Lüge...
Mir wird es klar... aber zu spät!
Höre, oh König, ich stelle dir vor allen hier
Anwesenden
Die reizendste Frau vor...
Und die falscheste zugleich!
Sie wird dir sagen, dass sie dich liebt,
Armer Alter, und du wirst ihr glauben,
Wie ich selbst es ihr geglaubt habe!...
Seht her, wer würde ihr nicht glauben?
Und da du sie zur Maitresse willst,
Nimm sie., aber pass auf sie auf!
Nimm sie, ich überlasse sie dir
Und gehe fort, denn ich will sie nicht mehr.

DON ANDRES
Ergreift ihn! Ergreift ihn!

DIE HOFLEUTE
Ergreifen wir ihn! Ergreifen wir ihn!

LA PÉRICHOLE
Ah, wahrhaftig, ergreift ihn!
Gäste des Festes, ergreift ihn!
Denn auch ich will ihn nicht mehr!
Er ist zu belämmert.,. Ergreift ihn!

CHOR
Ergreifen wir ihn!

PANATELLAS, DON PEDRO
Wir haben ihn!

PIQUILLO
Ha! Schurken!

TARAPOTE, PANATELLAS und DON PEDRO
Wir haben ihn!

PIQUILLO
Ungläubige!

TARAPOTE, PANATELLAS und DON PEDRO
Und nun, was sollen wir mit ihm tun?
Grosser König, was?

DON ANDRES
Geleitet ihn, gute Höflinge,
Und es möge euch als Beispiel dienen,
In den Kerker, den man bereithält
Für die wi...
Für die der...
Für die spen...
Für die sti...
Für die widerspenstigen Ehemänner.

CHOR
Für die wi... etc.

PIQUILLO
zu La Périchole
Dein König ruft dich in sein Schloss,
Um dich mit Gold und Schande zu bedecken.
Seine Liebe wird dich noch schöner machen,
Noch schöner und niederträchtigen Ah!

CHOR
Geleitet ihn, gute Höflinge,
Und es möge euch als Beispiel dienen.

DON ANDRES
In den Kerker, den man bereithält

LA PÉRICHOLE
Für die wi...
Für die der...
Für die spen...
Für die sti...
Für die widerspenstigen Ehemänner.

CHOR
Für die widerspenstigen Ehemänner.

Panatellas und Don Pedro führen Piquillo ab

DRITTER AKT - ERSTES BILD
Der Kerker für widerspenstige Ehemänner


ERSTE SZENE
Der Kerkermeister, Piquillo, Panatellas, Don Pedro

DER KERKERMEISTER
Hier ist es, meine Herren.

PANATELLAS
Das ist der Kerker für widerspenstige Ehemänner.

PIQUILLO
Er ist sehr sauber.

DER KERKERMEISTER
Er ist ganz neu, er wurde noch nie benutzt.


ZWEITE SZENE
Piquillo, Panatellas, Don Pedro

PIQUILLO
So steckt man mich also ins Gefängnis, weil ich
Es nicht für gut befunden habe, dass meine Frau...

PANATELLAS
Man steckt Euch ins Gefängnis,
Weil Ihr widerspenstig wart.

PIQUILLO
So werden Revolutionen ausgelöst.

Couplets - Bolero

PANATELLAS
Die Ehemänner zogen den Kopf ein,
Das war so Brauch in Lima.
Ihr allein, redliche Seele.
Habt es gewagt zu schreien: "Halt da!..."

PANATELLAS und DON PEDRO
Dieser edle Zornist schmeichelhaft
Für die Gilde der Ehemännert
Empfangt deshalb, Exzellenz,
Die Versicherung, unsere Bewunderung.

DON PEDRO
Ich hielt euch für niederträchtig.
Doch ich habe mich schwer getäuscht.
Ihr seid nichts als Schwachköpfe,
Ich beglückwünsche euch dazu.

PANATELLAS und DON PEDRO
Dieser edle Zorn ist schmeichelhaft
Für die Gilde der Ehemänner!
Empfangt deshalb, Exzellenz,
die Versicherung, unsere Bewunderung.

Don Pedro und Panatellas ziehen sich zurück


DRITTE SZENE

PIQUILLO
Man schlug mir vor, schamlos zu sein,
Ich blieb redlich.., das hab ich nun davon!
Es tut mir in der Seele weh,
Zu sehn wies in der Welt zugeht...
Und meine Frau, meine Frau,
Was sie wohl treibt zu dieser Zeit?
Was sie wohl treibt, die ehrvergessne,
- daran dachte ich ja gar nicht -
Derweil ich seufze auf dem feuchten Stroh
Und Klagelaute von mir gebe!
Und meine Frau, meine Frau. etc.
Beim König ist sie, die Treulose!
Er sagt ihr dies und sagt ihr das,
Wie schön sie sei und wie schön sie sei.
Bla, bla, bla...
Und meine Frau, meine Frau, etc.
Doch Schluss! Was nützt die Eifersucht.
Wenn man in meiner Lage steckt!,,,
Ich schlafe jetzt: wer schläft. vergisst...
Ich weiss zwar nicht, von wem das stammt!
Ich werde diese Pein nicht los.
Nie werde ich so schlafen können...
Mein Weib. mein liebes kleines Weib,
Wenn ich nur wüsste, was du treibst.
er schläft ein, und, mit matter Stimme:
Meine Frau!...Was sie wohl treibt zu dieser Zeit?
er schläft


VIERTE SZENE
Piquillo, ein greiser Gefangener

EIN GREISER GEFANGENER
Ich bin gerade dabei auszubrechen... Seit
Zwölf Jahrenhabe ich keine Frau mehr geküsst...
Das ist eine lange Zeit...
Diese zwölf Jahre der Gefangenschaft
Habe ich damit verbracht, die Wand
Meiner Zelle zu durchbohren...
Noch weitere zwölf Jahre, um diese andere Mauer zu
Durchbohren, und ich bin frei... Mir scheint. ich
Höre Lärm... ziehen wir uns schnell zurück... In
Sachen Ausbrechen kann man nicht vorsichtig genug sein.


FÜNFTE SZENE
Piquillo, La Périchole

PIQUILLO
Wer fliegt da... La Périchole...

LA PÉRICHOLE
La Périchole...
Lass uns plaudern, aber keine Dummheit!

LA PÉRICHOLE
In diese dunklen Gänge.
In dieses düstere Gewölbe.
Piquillo. Piquillo, errätst du denn nicht,
Welch geheime Absicht mich in die Finsternis geführt
Und meine Schritte zu diesem schwarzen
Kerker gelenkt hat?

PIQUILLO
Diese geheime Absicht ist leicht zu durchschauen:
Du kommst, um dich über mich lustig zu machen.

LA PÉRICHOLE
Mein Geliebter, ich komme, um mit dir zu reden.

PIQUILLO
Nur deswegen?

LA PÉRICHOLE
Ja, ich versichere, ich schwöre es dir!
Allein deswegen, mein lieber Piquillo!

PIQUILLO
Nun, meinetwegen, sprecht, Gräfin von Tabago.

LA PÉRICHOLE
Willst du das wirklich?

PIQUILLO
Ich will es wirklich.

LA PÉRICHOLE
So höre denn und sprich kein Wort:
Du bist nicht schön, du bist nicht reich,
Klug bist du auch nicht, keineswegs:
Bewegst dich wie ein Tolpatsch,
Ein Gaukler. über den man lacht.
Und Talent, das ist eine andere Geschichte
Talent hast du nun wirklich nicht gerade viel
Von allem, was man braucht, um zu gefallen,
Hast du beinahe nichts, und doch,.,

PIQUILLO
Und doch?

LA PÉRICHOLE
Ich bete dich an, du Schurke,
Ich schäme mich, es zu gestehen.
Ich bete dich an und kann nicht leben,
Ohne dich anzubeten.
Ich bin nicht gegen gutes Essen..
Ich ass bei diesem Vizekönig.
Dagegen du, du armer Schlucker.,,
Ich starb vor Hunger mit dir!
Ich hatte bei ihm viel Vergnügen
Ich konnte mir nehmen, soviel ich wollte
Ich hatte Samt. Seide.Gold, Schmuck, und trotzdem...

PIQUILLO
Und trotzdem?.

LA PÉRICHOLE
Ich bete dich an, du Schurke, etc.

PIQUILLO
Ist das wahr, sag?

LA PÉRICHOLE
Es ist die reine Wahrheit.

PIQUILLO
Du liebst mich?

LA PÉRICHOLE
Ich liebe dich!

BEIDE
Oh grenzenlose Freude!
Höchstes Glück!
Etcetera, etcetera.
Felicità! Felicità!

PIQUILLO
Mein Glück wäre vollkommen,
Wenn ich es anderswo geniessen könnte.
Du liebst mich?

LA PÉRICHOLE
Ich liebe dich!

PIQUILLO
Du liebst mich?

LA PÉRICHOLE
Ich liebe dich!

PIQUILLO
Sag, ist das die Wahrheit?

LA PÉRICHOLE
Das ist die Wahrheit.

PIQUILLO
Höchstes Glück!

BEIDE
Felicità! Felicità!

PIQUILLO
Oh, meine Geliebte!

LA PÉRICHOLE
Oh, mein Geliebter!

PIQUILLO
Fliegen wir! Die Freiheit ruft uns! Fliegen wir!


SECHSTE SZENE
Die Vorigen, Don Andres als Kerkermeister

DON ANDRES
Ich bin der nette Kerkermeister
Mit dem schönen struppigen Bart:
Man rät mir manchmal, ihn zu stutzen,
Aber ich, ich werde das niemals tun.
Und tin, tin, tin, und tin, tin, tin!
Klingt, meine Schlüssel, klingt Tag und Nacht!
Lasst euer fröhliches Tintin erklingen.

ALLE DREI
Und tin, tin, tin, und tin, tin, tin'
Klingt, meine/seine Schlüssel, klingt Tag und Nacht!
Lasst euer fröhliches Tintin erklingen.

DON ANDRES
Den Gefangenen bringe ich eiligen Schrittes das Essen.
Trotz meines abstossenden Äusseren
Bin ich ein gutmütiger Kerl.
Und tin, tin, tin, und tin, tin, tin!
Klingt, meine Schlüssel, klingt Tag und Nacht!

PIQUILLO
Er ist wirklich gut!

LA PÉRICHOLE
Das ist er, in der Tat!

PIQUILLO
Ich würde sagen, er ist entzückend,

LA PÉRICHOLE
Flott, fesch.

PIQUILLO
Und temperamentvoll,

LA PÉRICHOLE
Er ist entzückend mit seinem klingenden
Schlüsselbund.

ALLE DREI
Klingt meine/seine Schlüssel, klingt Tag und Nacht!
Und tin, tin, tin. und tin, tin, tin!

LA PÉRICHOLE
Er ist nett! das wird ganz von alleine gehen...
zeigt ihm ihre Diamanten
Wisst Ihr, was das ist?

DON ANDRES
Aber gewiss doch!...

PIQUILLO
Sag mal,., das ist vielleicht zu viel... schliesslich!

DON ANDRES
Und wenn ich mich bereit erkläre,
Seine Flucht nachdiesem delikaten Souper
Zu begünstigen, was werdet Ihr dann tun?

LA PÉRICHOLE
Ich werde mit ihm gehen.

DON ANDRES
Mit wem?

PIQUILLO
Ohne Zweifel, mit mir,

DON ANDRES
Nun ja. aber was wird aus dem Vizekönig,
Diesem armen Vizekönig, lasst Ihr den einfach sitzen?

LA PÉRICHOLE
Ja. aber da ich ihn nun einmal nicht liebe...

PIQUILLO
Ich bin es. den sie liebt.

LA PÉRICHOLE
Und ich zähle auf euch.

DON ANDRES
Nun gut, ihr habt euch nicht geirrt...
er gibt sich zu erkennen und fesselt sie

LA PÉRICHOLE
Ihr? Die Witwe!

PIQUILLO
Gar nicht lustig, die Witwe!


Terzett

PIQUILLO
Drei Käse hoher König!

LA PÉRICHOLE
Affe! Wir beten uns an,

BEIDE
Ölgötze! Widerlicher Leuteschinder!
Verstehst du nicht? Wir lieben uns!

DON ANDRES
Die Eifersucht und das Leid
Zerreissen Stück für Stück mein Herz;
Ich habe Reichtum. habe Macht,
Doch ersetzt mir das alles die Liebe nicht.

PIQUILLO und LA PÉRICHOLE
Die Eifersucht und das Leid
Zerreissen Stück für Stück sein Herz;
Alles hat er, Geld und Macht, der Bettler.
Aber die Liebe nicht.

DON ANDRES
Die Eifersucht und das Leid etc.

PIQUILLO
Ja. wir lieben uns, wir vergöttern uns..,
Wir trotzen dir. Schurke!

DON ANDRES
Wie schön sie ist!

PIQUILLO
Der Bandit geht auf sie zu!
Was wird geschehen?
Wirst du wohl verschwinden!

LA PÉRICHOLE
Wirst du wohl verschwinden!

DON ANDRES
zu La Perichole
Leise, lass mich mit dir sprechen.

PIQUILLO
Was hat er gesagt?

DON ANDRES
leise zu La Périchole
Wenn du eines Tages zur Vernunft kommen solltest,
Wenn du dich etwas umgänglicher zeigst,
So trällere eines dieser Liedchen, die du so schön Singst,
Ich werde da sein! Psst! Antworte mir nichts!

LA PÉRICHOLE
Elender!

PIQUILLO
Was hat er zu dir gesagt, der Elende?

LA PÉRICHOLE und PIQUILLO
Die Eifersucht und das Leid etc.

DON ANDRES
Die Eifersucht und das Leid etc.


SIEBENTE SZENE
La Périchole, Piquillo

PIQUILLO
Was hat er eben zu dir gesagt, der Vizekönig?

LA PÉRICHOLE
Du langweilst mich!

PIQUILLO
Was für eine Hochzeitsnacht!


ACHTE SZENE
Die Vorigen, der greise Gefangene

DER GREISE GEFANGENE
Pssstl Pssst!

PIQUILLO, LA PÉRICHOLE
Was ist das?

DER GREISE GEFANGENE
Die Freiheit ruft euch!

PIQUILLO, LA PÉRICHOLE
Die Freiheit ruft uns!

DER GREISE GEFANGENE
Ich habe zwölf Jahre gebraucht, um die Mauer
Meines Kerkers mit diesem kleinen Messer zu
Durchbohren...
Weitere zwölf Jahre für die Mauer eurer Zelle,
Und wir sind frei!

PIQUILLO, LA PÉRICHOLE
In zwölf Jahren?

DER GREISE GEFANGENE
Ja... verlieren wir keine Minute.

LA PÉRICHOLE
Also gut, benutzt das Messer zuerst,
Um diese Kette zu sprengen.

DER GREISE GEFANGENE
Zu Ihren Diensten. Madame!

PIQUILLO
Das ist ein Mann von Welt.

LA PÉRICHOLE
Also, ich werde singen... der Vizekönig wird kommen.
Und sobald er in unserer Reichweite ist...

DER GREISE GEFANGENE
Werden wir uns auf ihn stürzen.

LA PÉRICHOLE
Sind wir bereit?

PIQUILLO, DER GREISE GEFANGENE
Wir sind bereit!


Finale

LA PÉRICHOLE
Ich bete dich an!... Wenn ich verrückt bin,
Dann nach dir!.. .Verlass dich darauf...


NEUNTE SZENE
Die Vorigen, Don Andres

DON ANDRES
Sie betet mich an. ich habe richtig gehört...
Sie betet mich an. Ich bin es. Habt Ihr Vernunft
Angenommen?

LA PÉRICHOLE
Ganz und gar!

DON ANDRES
Und Ihr betet mich an?

LA PÉRICHOLE
Ja, ich bete Euch an!

DER GREISE GEFANGENE
Du wirst sehen, wie sie dich anbetet, du wirst sehen!

DON ANDRES
Zu Hilfe! zu Hilfe!...
Ich muss verrückt sein.., es ist niemand da... man
Wird mich nicht hören!
Ah! die Frauen! die Frauen

LA PÉRICHOLE
Du hast recht. Don Andres, die Frauen...
Was ist es, das die Könige und Vizekönige
So oft einen Haufen Unvorsichtigkeiten
Begehen lässt, über die sie sich nachher
Die Haare raufen?
Die Frauen, es gibt nix als das.
Solange die Welt besteht,
Wird es nix geben als das!

DON ANDRES
Zu Hilfe! zu Hilfe! zu Hilfe!...

KERKERMEISTER
Hoheit!

DRITTER AKT - ZWEITES BILD
Dekor des ersten Aktes

ERSTE SZENE
Die drei Kusinen, dann Piquillo, La Périchole, der greise Gefangene, später Don Pedro, Panatellas und die Wachen

MASTRILLA
Was ist denn los?
Alle haben Angst. alle bringen sich in Sicherheit...

BERGINELLA
Drei Gefangene sind ausgebrochen.

Piquillo, La Périchole und der greise Gefangene tauchen auf

MASTRILLA
Piquillo!... La Périchole!...

PIQUILLO
Pssst!

DER GREISE GEFANGENE
Zwölf Jahre ist es her…


ZWEITE SZENE
Panatellas erscheint, gefolgt von einer Gruppe Soldaten

PANATELLAS und CHOR
Vorwärts. Soldaten, vorwärts!
Wir wollen unsren Schritt beschleunigen!

PANATELLAS
Mit leichtem Fuss und schnellem Schritt
Durchsuchen wir jedes noch so kleine Viertel,
Wir durchstreifen die ganze Stadt,
Um die Gefangenen aufzugreifen.

CHOR
Die Gauner sind geflüchtet
Alle drei haben sich auf einmal
Aus dem Staub gemacht.
Lasst uns stöbern und sie suchen,
Denn wir müssen schnell und bald
Sie in ihrem Versteck aufspüren.
Vorwärts deshalb leichten Schrittes,
Entlang den Quais und durch die Strassen;
Verfolgen wir sie durch die ganze Stadt.
Folgen wir ihnen auf ihren Wegen und Umwegen
auf das Ende des Chores hin tritt Don Pedro an der Spitze einer weiteren Patrouille auf

CHOR der ZWEITEN PATROUILLE
Vorwärts, Soldaten, vorwärts!
Wir wollen unseren Schritt beschleunigen!

DON PEDRO
Die Menge folgt uns spottend,
Und während sie sich über unsere Panne Lustig Macht,
Singt sie spottend: "Ihr werd't sie krieg'n, ihr kriegt sie Nie!"

CHOR
Die Gauner sind geflüchtet, etc.


DRITTE SZENE
Die drei Kusinen, Peruanerinnen

MASTRILLA, BERGINELLA, GUADALENA
Die armen beiden, wo sind sie bloss?
Nun geht es ihnen an den Kragen!
Schuld daran ist die Périchole:
Der Satin, der Putz, der Schmuck, der Samt!
Sie war betrunken, verrückt!...
Aber ach! Armes Kind, nun ist sie unglücklicher
Noch als zuvor.
Wir wollen weiseunsere Lehre daraus ziehen
Und nicht leichtfertig sein.
Und sollte unser gnädiger Herr,
Sollte unser gnädiger Herr eines Tages
die Dreistigkeit haben,uns etwas von seiner
Liebe zu erzählen...
So werden wir um einiges klüger sein!
Und wir werden, bei meiner Ehre.
Mit der grössten Höflichkeit
Dem Vizekönig unsere Reverenz erweisen.
Denn das Glück am Hof vergeht beileibe schnell!
Die Zeit der Favoritin hatnicht mehr als einen Tag
Gedauert!
Don Pedro und Panatellas kehren an der Spitze ihrer Patrouillen zurück

CHOR
Die Gauner sind geflüchtet, etc.


VIERTE SZENE
Die Vorigen, Don Andres

DON ANDRES
Auf die Jagd, meine Herren, auf die Jagd!...

PANATELLAS
Man ist ihnen auf der Spur, Hoheit.
Man ist ihnen auf der Spur.

DON ANDRES
Auf der Spur... Ach! Ich kenne diese Redensart,
Ich weiss genau, was sie zu bedeuten hat.

PANATELLAS
Aber Hoheit, es bedeutet, dass...

DON ANDRES
Also nichts gefunden, nichts in Erfahrung gebracht...
So sollen es also zwei Elende gewagt haben,
Hand an meine heilige Person zu legen: sie haben sie
Eingeschnürt wie eine Wurst. meine heilige Person!
Und wenn ich euch dann auffordere, sie zu jagen,
Glaubt ihr, dass es reicht, mir zu antworten: «Man ist
Ihnen auf der Spur, Hoheit, man ist ihnen auf der Spur!..."
Tretet ein wenig nach vorne, ihr drei Kusinen.
Ihr habt sie zweifellos gesehen?...

GUADALENA
Nein!

MASTRILLA
Nicht gesehen!

BERGINELLA
Nicht gefasst!

DON ANDRES
Passt auf, ihr drei Kusinen,,. Ich werde euch
Auspeitschen, wenn ihr lügt... ausgezogen bis zur
Taille!,..

BERGINELLA
Oh, die Witwe!

DON ANDRES
Auf die Jagd, meine Herren, auf die Jagd!...

DIE DREI KUSINEN
Da sind sie! Da sind sie!
Piquillo! La Périchole!


FÜNFTE SZENE
Die Vorigen, Piquillo, La Périchole, der greise Gefangene

PIQUILLO
Und nun, meine Damen, meine Herren.
La Périchole!

LA PÉRICHOLE
Und Piquillo!


Ballade

LA PÉRICHOLE
Hört, ihr Leute aus Amerika, Spanien und Peru.
Hört zu.. es kostet euch keinen Rappen!...
Die wahrheitsgetreue Geschichte von zwei
Unglücklichen Liebenden, die letzten Endes
Glücklich wurden.

LA PÉRICHOLE und PIQUILLO
Von zwei unglücklichen Liebenden,
Die letzten Endes glücklich wurden.

PIQUILLO
Der Vizekönig liess die beiden in seinem Zorn
Ins Gefängnis werfen.
Glücklicherweise konnten sie entkommen.
Dank eines greisen Gefangenen.
Der Saxophon spielen konnte.

BEIDE
Dank eines greisen Gefangenen,
Der Saxophon spielen konnte.

LA PÉRICHOLE
Man verfolgt sie, fängt sie wieder ein,
Überhäuft sie mit Schlägen...

DON ANDRES
Aber sie fallen auf die Knie,
Zu Füssen ihres guten Prinzen,
Der sie alle beide mit seiner
Grosszügigen Vergebung überhäuft.

LA PÉRICHOLE
zu Don Andres
Was Ihr gesungen habt, ist das wahr?

PIQUILLO
Wir sind frei?

DON ANDRES
Ihr wollt schon gehen, mich allein lassen...
endgültig Witwe?

LA PÉRICHOLE und PIQUILLO
Ja!


Finale

PIQUILLO
Alle beide haben wir in Zeiten des Kummers
Und der Armut oft und an vielen Orten gesungen.

LA PÉRICHOLE
Wir sagen euch mit aller Offenheit.
hier haben wir am meisten Geld verdient.

PIQUILLO
Nun lassen wir euch... Wie die
Schwalbe ziehen wir fort in neue Gefilde.

LA PÉRICHOLE
Doch eh' wir gehen, singen wir aus voller Brust.
Er wird es weit bringen, denn er ist Spanier!

ALLE
Er wird es weit bringen,
Denn er ist Spanier!

ACTE PREMIER
Une place où aboutissent plusieurs rues. – A gauche, au premier plan, le cabaret des «Trois Cousines». – Ce cabaret a un balcon soutenu par deux piliers, et qui forme une espèce de marquise. – Devant le cabaret, des tables couvertes de pots et de gobelets, des tabourets. – A droite, en face du cabaret, la petite maison du vice-roi. – Au fond, un peu à gauche, la maison du notaire. – Un banc sur le devant, à droite.

SCÈNE PREMIÈRE
Guadalena, Berginella, Mastrilla, Péruviens et Péruviennes, quelques Indiens.

Au lever du rideau, grande foule et grand mouvement. – Des Péruviens et Péruviennes boivent attablés ou debout; d'autres jouent. – Pendant le choeur, les trois cousines vont et viennent et versent à boire.

CHŒUR
Du vice-roi c'est aujourd'hui la fête,
Célébrons-la;
D'autant que nous sommes à tant par tête,
Payés pour ça.
On nous a dit: « Soyez gais,
Criez!.. Si vous criez bien,
Tout le jour vous boirez frais,
Sans qu'il vous en coûte rien!»
Du vice-roi c'est aujourd'hui la fête, etc.

Les trois cousines descendent sur le devant de la scène.

Couplets

I
GUADALENA
Promptes à servir la pratique,
Nous sommes trois cousines, qui
Avons ouvert cette boutique,
Pour y vendre du riquiqui...
Qui veut du vin? Buvez! buvez!

CHŒUR
A nous! à nous! Versez! versez!

GUADALENA
Il n'est pas dans tout le Pérou,
Ni dans les nations voisines,
Il n'est pas de cabaret où
L'on fasse plus gaîment glouglou
Qu'au cabaret des «Trois Cousines»!

CHŒUR
Ah! qu'on y fait gaîment glouglou,
Au cabaret des «Trois Cousines»!

II
MASTRILLA
passant au milieu
Adressez-vous à la deuxième,
Si la première n'est pas là;
En manque-t-il deux? -- la troisième,
La troisième vous servira.
Qui veut du vin? Buvez! buvez!

CHŒUR
A nous! à nous! Versez! versez!

III
BERGINELLA
venant au milieu
Quand elles sont jeunes, aimables,
On ne sait pas, en vérité,
De quoi trois femmes sont capables,
Avec un peu d'activité!
Qui veut du vin? Buvez! buvez!

CHŒUR
A nous! à nous! Versez! versez!
Ah! qu'on y fait gaîment glouglou,
Au cabaret des «Trois Cousines»!

Entre par la droite Don Pedro de Hinoyosa, gouverneur de Lima; il est en costume de marchand de légumes.


SCÈNE II
Les Mêmes, Don Pedro.

DON PEDRO
tenant un panier de légumes
Un mot, les trois cousines!...

TOUTES LES TROIS
Comment?...

DON PEDRO
Ingrates, vous ne me reconnaissez pas?

GUADALENA
Le seigneur Don Pedro de Hinoyosa.

BERGINELLA
Le gouverneur de Lima!

MASTRILLA
Sous ce costume?...
Berginella prend le panier et le pose sur une table.

DON PEDRO
passant près de Berginella
Lui-mème... Mais, dites-moi, s'amuse-t-on ici? fait-on du bruit comme il faut?

GUADALENA
Mais pas mal, pas mal...

DON PEDRO
C'est aujourd'hui la fête du vice-roi: il faut que la ville de Lima soit gaie. Si la ville de Lima n'est pas gaie, on pensera que la ville de Lima est mal gouvernée, et moi, qui la gouverne, la ville de Lima, je perdrai ma place.

MASTRILLA
La ville de Lima est gaie.

DON PEDRO
L'est-elle vraiment?

BERGINELLA
montrant la foule
Elle l'est... on rit.

MASTRILLA
de même
On boit.

GUADALENA
de même
On chante.

DON PEDRO
J'ai fait donner à tous les jongleurs, escamoteurs et chanteurs ambulants la permission de jongler, escamoter, et chanter dans tous les carrefours... En vient-il ici?...

BERGINELLA
Toutes les cinq minutes, il en vient.

DON PEDRO
C'est bien, alors, c'est très bien... Mais ne nous figeons pas... renouvelons, les trois cousines, renouvelons!... du vin dans tous les verres!... et chantons afin de donner aux autres l'idée de chanter!

CHŒUR
Ah! qu'on y fait gaîment glouglou,
Au cabaret des «Trois Cousines»!

Pendant la reprise du choeur, les trois cousines versent du vin à tout le monde. Puis elles rentrent dans leur cabaret. – A ce moment, entre par la droite le comte de Panatellas, déguisé en marchand de pains au beurre.


SCÈNE III
Les Mêmes, moins les trois cousines, Le Comte de Panatellas.

PANATELLAS
portant une manne
Pains au beurre!... qui en veut?... qui veut des petits pains au beurre?...

DON PEDRO
Moi, Excellence...

PANATELLAS
Vous m'avez reconnu?

DON PEDRO
le débarrassant de sa manne
Ne pas reconnaître le seigneur Comte de Panatellas, premier gentilhomme de la chambre!... Je serais un pauvre gouverneur, si je ne savais pas mieux ce qui se passe.

PANATELLAS
passant à gauche
Vous voilà bien fier, monsieur le gouverneur!... Je parie cependant que vous ne savez pas ce qui s'est passé, il y a une demi-heure, dans le palais du vice-roi.

DON PEDRO
Pardonnez-moi, Excellence: il y a une demi-heure, un homme est sorti furtivement du palais par la petite porte des cuisines...

PANATELLAS
Après?...

DON PEDRO
Cet homme, vêtu d'un costume de docteur...

PANATELLAS
Bien!

DON PEDRO
N'est autre que Don Andrès de Ribeira, vice-roi du Pérou et notre gracieux maître.

PANATELLAS
Très bien!

DON PEDRO
Vous êtes content, Excellence?

PANATELLAS
Si content que je vous permets une demi-familiarité... Appelez-moi tout simplement monseigneur et causons comme une paire d'amis... Dans quel dessein pensez-vous que Son Altesse se soit avisée de courir aujourd'hui les rues de Lima?...

DON PEDRO
riant
Eh! eh! eh!...

PANATELLAS
Mais encore?...

DON PEDRO
Il est toujours gaillard, ce cher vice-roi!...
Montrant la maison de droite
La petite maison, qui est là, lui appartient. Avant de sortir, il a eu grand soin d'en mettre la clef dans sa poche, et je pense que, ce soir, après le feu d'artifice, il ne serait pas fâché d'y conduire quelque sémillante manola...

PANATELLAS
Bon!... mais croyez-vous que ce soit pour cela seulement?...

DON PEDRO
Je crois aussi que le vice-roi,se flattant de ne pas être reconnu, profitera de l'occasion pour adresser aux gens quelques petites questions... comme ça, sans avoir l'air... afin de savoir un peu, par lui-même, ce que l'on pense de son administration.

PANATELLAS
Et cela ne vous inquiète pas?

DON PEDRO
J'ai pris mes précautions.

Bruit de castagnettes dans le lointain, à droite

PANATELLAS
Qu'est-ce que c'est que ça?

DON PEDRO
On m'annonce que le vice-roi est à cent pas d'ici.

PANATELLAS
C'est renversant!

DON PEDRO
Monseigneur est content?

PANATELLAS
Tellement content que je te permets une familiarité complète... Appelle-moi Miguel, et tape-moi...
Don Pedro fait le geste de lui taper sur le ventre.
Hein?... dans la main...

DON PEDRO
montrant le ventre de Panatellas
Et là... jamais?...

PANATELLAS
Sois fidèle... et nous verrons.
Nouveau bruit de castagnettes, plus rapproché
Et ça... qu'est-ce que?...

DON PEDRO
C'est le vice-roi... Asseyez-vous là, et rabattez votre chapeau sur vos yeux.

Panatellas va s'asseoir à une table à gauche, devant le cabaret; Don Pedro va s'asseoir à droite sur un banc. Entre alors par le fond, à droite, Don Andrès de Ribeira, en costume de docteur. Il traverse les groupes qui, tout en riant sous cape, affectent de ne pas faire attention à lui. Les trois cousines sont sorties de leur cabaret et observent malicieusement Don Andrès.


SCÈNE IV
Mastrilla, Guadalena, Berginella, Don Andrès de Ribeira, Péruviens; puis Panatellas.

CHŒUR
à demi-voix
C'est lui, c'est notre vice-roi!
Ne bougeons pas, tenons-nous coi...
Nous le reconnaissons très bien;
Mais il faut qu'il n'en sache rien,
Rien, rien, rien, absolument rien!

DON ANDRÈS
arrivé sur le devant de la scène
I
Sans en souffler mot à personne,
Par une porte du jardin,
Laissant là-bas sceptre et couronne,
Je me suis sauvé ce matin;
Maintenant je vais par la ville,
Le nez caché dans mon manteau,
Je vais, je viens, je me faufile
Incognito.

CHŒUR
piano
Ah! ah! le bel incognito!

DON ANDRÈS
Ah! qu'un monarque s'ennuîrait,
Si, pour se distraire, il n'avait
L'incognito!

CHŒUR
piano
Respectons son incognito!

DON ANDRÈS
II
Je puis me le dire à moi-même,
Aussitôt que je suis lâché,
Ce que j'aime, là, ce que j'aime...
Mon Dieu!... ce n'est pas un péché...
C'est de prendre la taille aux dames,
Et, fringant comme un diabloteau,
D'aller chez les petites femmes
Incognito.

CHŒUR
piano
Ah! ah! le bel incognito!

DON ANDRÈS
Ah! qu'un monarque s'ennuîrait,
Si, pour se distraire, il n'avait
L'incognito!

CHŒUR
piano
Respectons son incognito!

Mastrilla rentre dans le cabaret.

DON ANDRÈS
Un verre de chicha par là-dessus...
à Guadalena
Hé! la belle enfant, allez me chercher un verre de chicha...

GUADALENA
en riant
Oui, monsieur le docteur...
Elle rentre dans le cabaret.

DON ANDRÈS
Elle est gaie...
à Berginella, qui veut s'en aller avec sa cousine
Restez un peu, vous... vous n'avez pas besoin de vous mettre deux pour aller me chercher... restez un peu et causons, voulez-vous?...

BERGINELLA
en riant
Je veux bien, monsieur le docteur...

DON ANDRÈS
étonné de la voir rire
Elle aussi!... eh bien, dites-moi... c'est vous qui tenez ce cabaret?

BERGINELLA
en riant
Ce cabaret?

DON ANDRÈS
Eh! oui!

BERGINELLA
en riant
Oui, c'est moi, qui le tiens... avec mes deux cousines...

DON ANDRÈS
Ah! c'est très bien... Et la consommation?

BERGINELLA
en riant
La consommation?

DON ANDRÈS
Oui, cela va-t-il un peu, la consommation?

BERGINELLA
en riant
Si cela va, monsieur le docteur?...

DON ANDRÈS
Ah ça! mais...
Mastrilla sort du cabaret, elle apporte le chicha et pose le pot sur la première table à gauche, à laquelle est déjà installé le premier buveur.

BERGINELLA
en riant et montrant Mastrilla
Ah! ma foi, demandez cela à ma cousine Mastrilla... Quant à moi, je ne peux plus...
Elle rentre dans le cabaret en riant toujours.

DON ANDRÈS
regardant Mastrilla
Tiens, c'est la troisième cousine!...

MASTRILLA
en riant
Oui, Guadalena n'a pas osé revenir... parce que...
Elle rit de plus belle.

DON ANDRÈS
C'est de famille!...
Il va s'asseoir à la table.

MASTRILLA
riant
Parce qu'elle avait peur d'éclater au nez de...

DON ANDRÈS
Au nez de?...

MASTRILLA
riant toujours
Au nez de monsieur le docteur...

DON ANDRÈS
lui donnant une pièce de monnaie
Tenez, et laissez-moi tranquille toutes les trois.

MASTRILLA
qui a passé à gauche
Mais, monsieur le docteur...
Elle rentre dans le cabaret en riant aux éclats.

DON ANDRÈS
Il n'y a pas moyen de causer sérieusement avec ces péronnelles... Mon Dieu! qu'on a de peine à savoir la vérité!... Il commence à boire et examine ses voisins. – Ceux-ci le regardent en souriant.
Après cela, si elles sont gaies...
Murmure général de satisfaction
si tout le monde est gai, c'est que ça va bien...
A Panatellas qui est à sa table
N'est-ce pas, monsieur?... c'est que l'on n'a pas trop à se plaindre...

PANATELLAS
sans bouger
Vive le vice-roi!

DON ANDRÈS
Vraiment, monsieur?

DON PEDRO
même jeu
Vive le vice-roi!

DON ANDRÈS
avec satisfaction
Ah! vive le vice-roi!... c'est très bien... mais, enfin, il n'y a rien de parfait en ce monde, et l'on pourrait sans doute trouver bien des choses à redire...

PANATELLAS
se levant
Vive le vice-roi!... je ne connais que ça, moi...
Menaçant
Est-ce que vous ne seriez pas de mon avis?

DON ANDRÈS
Si fait! si fait!

PANATELLAS
C'est que, si vous n'étiez pas de mon avis...

DON ANDRÈS
effrayé
Eh! eh!...

DON PEDRO
s'approchant de Don Andrès
Criez alors, criez avec nous:
Criant à tue-tête
Vive le vice-roi!

DON ANDRÈS
Vive le vice-roi!

PANATELLAS et DON PEDRO
A la bonne heure!...

DON ANDRÈS
A la bonne heure!... Ça va très bien dans ce quartier-ci.

DON PEDRO
Et dans les autres quartiers ça va encore mieux.

DON ANDRÈS
Vous croyez?...

PANATELLAS
Voulez-vous aller voir?

DON ANDRÈS
Je veux bien.

PANATELLAS
Allons-y, alors!

DON ANDRÈS
Allons-y!

Tous les trois sortent en criant: «Vive le vice-roi!» La foule, tout en éclatant de rire, crie: «Vive le vice-roi!...» Quand Don Andrès, Don Pedro et Panatellas sont hors de vue, musique à l'orchestre. -- Tous les regards de la foule se dirigent alors vers le fond à droite, par où arrivent la Périchole et Piquillo, chanteurs ambulants, pas riches du tout, portant guitares en sautoir. Ils descendent sur le devant de la scène. – Aux premiers accords de la musique, les trois cousines sont sorties de leur cabaret.


SCÈNE V
Mastrilla, Berginella, Guadalena, Piquillo, La Périchole, Péruviens; puis des saltimbanques.

PIQUILLO
à Guadalena
Vous permettez, n'est-ce pas?

Guadalena
Mais très volontiers, mon garçon, très volontiers!

PIQUILLO
Merci, ma bonne demoiselle... Ma bonne demoiselle, je vous remercie bien...
Ils se préparent et mettent un petit tapis devant eux. Sur le tapis ils étalent des cahiers de chansons et placent une soucoupe pour la quête.
Espérons que nous allons faire ici plus que nous n'avons fait jusqu'à présent!

LA PÉRICHOLE
Dis-moi, Piquillo?...

PIQUILLO
Quoi?

LA PÉRICHOLE
Décidément, bien décidément, tu tiens à faire la quête toi-même?

PIQUILLO
Oui, j'y tiens.

LA PÉRICHOLE
C'est bon, alors!...

PIQUILLO
Et si j'y tiens, c'est que j'ai mes raisons pour y tenir... J'ai très bien remarqué que, lorsque tu passes entre les tables...

LA PÉRICHOLE
C'est bon, je te dis!... Mais je sais ce qui nous attend.

PIQUILLO
J l'ai très bien remarqué, et ça ne me va pas... Tu y es?...

LA PÉRICHOLE
J'y suis.

PIQUILLO
dit le titre de la chanson à la foule qui se rapproche pour écouter.
L'Espagnol et la jeune Indienne.
Puis tous les deux chantent en s'accompagnant sur leurs guitares.

I
PIQUILLO
Le conquérant dit à la jeune Indienne:
«Tu vois, Fatma, que je suis ton vainqueur
Mais ma vertu doit respecter la tienne,
Et ce respect arrête mon ardeur.
Va dire, enfant, à la tribu sauvage,
Que l'étranger qui foule ici son sol,
A pour devise: Abstinence et courage!
On sait aimer, quand on est Espagnol!»

LA PÉRICHOLE et PIQUILLO
On sait aimer, quand on est Espagnol!

II
LA PÉRICHOLE
pendant la ritournelle, parlé
A ce discours, la jeune Indienne, émue,
Sur son vainqueur soulève ses beaux yeux;
Elle pâlit et chancelle à sa vue,
Car il lui plaît, ce soldat généreux.
Un an plus tard, gage de leur tendresse,
Un jeune enfant dort sous un parasol...
Et ses parents chantent avec ivresse:
«Il grandira, car il est Espagnol!»

PIQUILLO et LA PÉRICHOLE
Il grandira, car il est Espagnol!

Après ce couplet, Piquillo fait le tour de la foule, en commençant par la gauche et en présentant, comme plateau, le dos de sa guitare.

PIQUILLO
Messieurs, mesdames, je vous en prie, donnez pour les chanteurs... pour la jolie chanteuse...
Personne ne donne. – Piquillo, furieux, redescend près de la Périchole.
Panés, va!

LA PÉRICHOLE
Qu'est-ce que je t'avais dit?...
Prenant la soucoupe
A mon tour... je t'en prie!...

PIQUILLO
Eh bien! va... mais je ne te perds pas de vue...

LA PÉRICHOLE
passant à droite
Tu devrais... je t'assure...

PIQUILLO
Ça ne me serait pas possible.

LA PÉRICHOLE
bas
Allons, soit!... mais tâche au moins d'être raisonnable et de ne pas tout casser, si tu t'aperçois que l'on me dit des bêtises.

Piquillo commence à gratter sa guitare et la Périchole fait la quête, en commençant par la droite. -- Quand un de ceux à qui elle s'adresse fait mine de s'émanciper, Piquillo joue avec fureur; s'agite et prend des airs menaçants.

LA PÉRICHOLE
Allons, messieurs, un peu de courage à la poche... mes bons messieurs!...

UN GROS BUVEUR
à droite
Dis-moi, la belle...

PIQUILLO
sans s'interrompre
Attends un peu, toi, le gros là-bas!...

LA PÉRICHOLE
continuant sa quête
Encouragez les petits chanteurs, allons, messieurs!

UN BUVEUR MAIGRE
à gauche
Mais je ne demande pas mieux, quant à moi...

PIQUILLO
de même que ci-dessus
Eh! le petit grêlé... qui as la barbe en pointe... attends un peu!...

LA PÉRICHOLE
Ah! si c'est comme cela!...
Elle revient à Piquillo

PIQUILLO
Eh bien!... tu vois...

LA PÉRICHOLE
jetant la soucoupe sur le tapis
Ça ne peut pas compter, mon ami... je t'en prie, chantons quelque chose encore, quelque chose de vif... après, laisse-moi faire la quête encore une fois... mais laisse-moi la faire comme je l'entends...

PIQUILLO
Hum!...

LA PÉRICHOLE
Et tu verras...

Au moment où, pour la seconde fois, ils vont chanter, des saltimbanques venant de la droite, passent au fond, accompagnés par une musique de foire. Ils traînent un chariot dans lequel sont des chiens savants.

LES SALTIMBANQUES
Levez-vou et prenez vos rangs,
Pour venir voir les chiens savants!

LA FOULE
Levons-nous et prenons nos rangs,
Pour aller voir les chiens savants!

Et la foule sort, courant après les saltimbanques qui s'en vont par le fond à gauche. – Il ne reste en scène que Piquillo et la Périchole.


SCÈNE VI
La Périchole, Piquillo.

PIQUILLO
Les voilà bien!...

LA PÉRICHOLE
Nous quitter pour courir après des chiens savants!... pour aller écouter une musique de saltimbanques!...
Elle prend les quatre coins du tapis et le met sous son bras avec tout ce qu'il contient.

PIQUILLO
Tandis que nous... qui représentons l'art...

LA PÉRICHOLE
L'art sérieux...

PIQUILLO
On nous laisse là... seuls tous les trois...

LA PÉRICHOLE
Comment, tous les trois?...

PIQUILLO
comptant sur ses doigts
Eh bien, oui... toi, moi, et l'art.

LA PÉRICHOLE
Ah!...

PIQUILLO
Pauvre art!... après ça, tu sais... de nous trois... c'est encore lui le moins à plaindre... car enfin... l'art... il est immortel... Et alors, n'est-ce pas?... étant immortel, il n'a besoin ni de déjeuner, ni de souper... tandis que nous... qui en avons besoin, nous n'avons pas déjeuné, nous...

LA PÉRICHOLE
Et quant à souper, nous nous en passerons...

PIQUILLO
C'est probable.

LA PÉRICHOLE
Qu'est-ce que tu as, toi?

PIQUILLO
cherchant dans sa poche
Moi, je n'ai rien.

LA PÉRICHOLE
Ce n'est pas assez.

PIQUILLO
Et toi, qu'est-ce que tu as?

LA PÉRICHOLE
Moi, j'ai... je commence à avoir un peu d'appétit...

PIQUILLO
C'est trop.

LA PÉRICHOLE
Je le sais bien que c'est trop, mais ce n'est pas ma faute...

PIQUILLO
O mon amante!

LA PÉRICHOLE
se jetant dans ses bras
O mon amant!

PIQUILLO
Tu m'aimes, au moins?...

LA PÉRICHOLE
Oui, je t'aime!...

PIQUILLO
Puisqu'il ne nous reste plus l'un à l'autre que toi à moi, et moi à toi... dis-le moi encore une fois, que tu m'aimes...

LA PÉRICHOLE
Eh! oui... je t'aimes!...

PIQUILLO
Parce que, vois-tu... tout ça, au fond, ça me serait encore bien égal, si je n'avais pas là une idée qui me tracasse...

LA PÉRICHOLE
Quelle idée? voyons...

PIQUILLO
avec conviction
J'ai peur que ça ne t'ennuie de ne jamais rien avoir à manger...

LA PÉRICHOLE
Moi!... par exemple!...

PIQUILLO
Oui... j'ai peur qu'à la longue...

LA PÉRICHOLE
Il n'y a pas de danger...

PIQUILLO
Vrai?... ça ne t'ennuie pas?

LA PÉRICHOLE
Au contraire, mon ami, au contraire...

PIQUILLO
A la bonne heure!... et cette parole me donne du courage... En avant, la Périchole, en avant!
Il remonte.

LA PÉRICHOLE
Et où?...

PIQUILLO
Eh bien, mais... nous sommes chanteurs... alors... allons chanter autre part, puisque ici on ne nous a rien donné.

LA PÉRICHOLE
Va chanter, si tu veux... quant à moi, je n'ai plus la force de bouger.

PIQUILLO
redescendant
Que vas-tu faire, alors?

LA PÉRICHOLE
passant à droite
Voici le soir qui vient... je vais m'étendre là... et tâcher de dormir un peu... Qui dort dîne... on le dit, du moins...
Elle étale son tapis à terre, le long du banc.

PIQUILLO
Et tu vas essayer de cette cuisine-là?

LA PÉRICHOLE
Il est évident que j'en aimerais mieux une autre... mais, puisque...
Elle pose sa guitare sur le banc.

PIQUILLO
O mon amante!

LA PÉRICHOLE
courant à lui
O mon amant!

PIQUILLO
Ma Périchole adorée!

LA PÉRICHOLE
Mon cher Piquillo!

PIQUILLO
Si encore nous étions mariés!...

LA PÉRICHOLE
Qu-est-ce que ça y ferait?

PIQUILLO
l'embrassant
J'aurais le droit de te prendre un baiser... au moins... et ça nous ferait prendre patience.
Il l'embrasse encore.

LA PÉRICHOLE
Oui, ça nous ferait prendre patience.

PIQUILLO
Mais va te promener!... Nous ne le sommes pas, mariés.

LA PÉRICHOLE
avec un soupire
C'est vrai, que nous ne le sommes pas.

PIQUILLO
Ça coûte quatre piastres pour se marier... quatre piastres!... l'administration n'a pas honte d'exiger... Chien de pays!

LA PÉRICHOLE
Fichue journée!

PIQUILLO
Tu m'aimes, au moins?...

LA PÉRICHOLE
Je te l'ai déjà dit.

PIQUILLO
C'est vrai... mais tu sais... c'est cette diable d'idée qui me tracasse.

LA PÉRICHOLE
Puisque je t'assure...

PIQUILLO
Ça ne fait rien... dis-le-moi encore une fois, que tu m'aimes.

LA PÉRICHOLE
Je t'adore!

PIQUILLO
Ah!... je vais chanter, alors, et tâcher de récolter quelques maravédis...

LA PÉRICHOLE
s'étendant sur le tapis
C'est cela, va chanter... moi, je vais dormir.
Elle pose sa tête sur le banc. Elle s'endort; Piquillo s'éloigne en fredonnant.

PIQUILLO
Il a perdu son alène,
Le pauvre cordonnier;
Il est bien dans la peine,
Il n'pourra plus fair' de souliers!

Piquillo chante cela à demi-voix. – Il croit qu'une fenêtre s'ouvre, qu'on va lui jeter quelque chose: alors sa voix devient plus forte. – Il revient sur ses pas et tend son chapeau; on ne jette rien: alors sa voix redevient traînante, il s'éloigne et s'en va définitivement par la gauche. – Au même instant, Don Andrès rentre par la droite.


SCÈNE VII
Don Andrès, La Périchole.

DON ANDRÈS
Ces deux messieurs avec qui je suis sorti tout à l'heure, ces deux messieurs qui criaient: «Vive le vice-roi!» j'ai fini par les reconnaître. L'un était le premier gentilhomme de ma chambre, et l'autre, le gouverneur de la ville... Ah! la vérité! la vérité! qui est-ce qui me le dira, la vérité?

LA PÉRICHOLE
rêvant
Fichue journée!

DON ANDRÈS
Qu'entends-je?

LA PÉRICHOLE
de même
Chien de pays!

DON ANDRÈS
se levant
Je ne me trompe pas!... Serait-ce elle, enfin?...
Don Andrès s'approche de la Périchole et la contemple pendant quelques instants, puis:
C'est une femme!... elle est jeune... elle est belle!... Elle paraît être dans une position de fortune voisine de l'indigence.

LA PÉRICHOLE
se réveillant
Décidément, on a beau dire... dormir et dîner, ce n'est pas la même chose... J'aimerais mieux dîner..

DON ANDRÈS
trébuchant, comme s'il recevait un coup très violent
Ah! mon Dieu!... qu'est-ce qui m'arrive donc, à moi?

LA PÉRICHOLE
se mettant précipitamment sur son séant
Eh bien?... eh bien?...

DON ANDRÈS
Ce n'est rien! c'est ce que le poètes appellent le coup de foudre! Ah!... me voilà amoureux!...

LA PÉRICHOLE
se levant et courant à lui
Vous ne vous êtes pas fait mal?

DON ANDRÈS
avec transport
Non, je vous remercie.
Plus calme
Ça y est, je suis pris!... c'est une passion!...
Avec tendresse
Votre nom?

LA PÉRICHOLE
La Périchole.

DON ANDRÈS
Tout à l'heure, je vous écoutais... j'ai cru d'abord que vous étiez la Vérité.

LA PÉRICHOLE
La Vérité?

DON ANDRÈS
C'était une erreur, sans doute... Et cependant tout me porte à croire que, si vous daigniez en prendre le costume...

LA PÉRICHOLE
fièrement
Des libertés!...

DON ANDRÈS
Pardon, je plaisantais...

LA PÉRICHOLE
Ah! je suis bien en humeur!...

DON ANDRÈS
En effet, vous seule, au milieu de cette ville en fête, sembles triste... Confiez-les-moi...

LA PÉRICHOLE
Quoi donc?

DON ANDRÈS
Vos chagrins.

LA PÉRICHOLE
A quoi bon?
Elle remonte vers la gauche

DON ANDRÈS
Qui peut savoir?...

LA PÉRICHOLE
à part
Et Piquillo, Piquillo, qui ne revient pas!... il paraît que, cette fois encore, la recette...

DON ANDRÈS
Hein? quoi? Je n'ai pas entendu. Encore quelque méchanceté... Vous n'étiez pas gentille tout à l'heure.

LA PÉRICHOLE
redescendant
Comment?...

DON ANDRÈS
Ce pauvre gouvernement, vous tapiez dessus.

LA PÉRICHOLE
Oh! vous savez... je suis ennuyée... alors, je trouve que tout va mal... Mais, si je n'étais pas ennuyée, je trouverais que tout va bien.

DON ANDRÈS
Vraiment, vous n'avez pas d'autres griefs?

LA PÉRICHOLE
Eh! non!

DON ANDRÈS
Mais alors...

LA PÉRICHOLE
Quoi donc?

DON ANDRÈS
Rien... Continuez, donnez-moi des détails, parlez moi de vous... Votre famille?

LA PÉRICHOLE
Obscure.

DON ANDRÈS
Votre état?

LA PÉRICHOLE
Chanteuse.

DON ANDRÈS
Mariée?...

LA PÉRICHOLE
Non.

DON ANDRÈS
Et...
A lui-même
Mon Dieu! c'est cela qui est important... je fais la demande et, en attendant la réponse, je tremble.
Haut
Et pas... d'amoureux?...

LA PÉRICHOLE
Qu'est-ce que cela peut vous faire?
Elle remonte

DON ANDRÈS
Ce que cela peut me faire!... Eh bien?...

LA PÉRICHOLE
après avoir regardé à gauche si Piquillo revient et avoir vu qu'il ne revient pas
Non, pas d'amoureux!

DON ANDRÈS
Ah!... Réjouissez-vous alors, tous vos maux vont finir... je vous emmène...

LA PÉRICHOLE
Où cela?

DON ANDRÈS
A la cour, dans le palais du vice-roi.

LA PÉRICHOLE
Qu'est-ce que j'aurai à faire?

DON ANDRÈS
Vous serez demoiselle...

LA PÉRICHOLE
indignée
De compagnie?

DON ANDRÈS
Non, d'honneur!... demoiselle d'honneur de la vice-reine.

LA PÉRICHOLE
avec étonnement
De la vice-reine?

DON ANDRÈS
Je comprends votre étonnement... Le vice-roi a eu, en effet la douleur de perdre... mais il a tenu à garder quelque chose qui lui rappelât celle qu'il avait tant aimée!... Et, alors, il a gardé... j'ai gardé le service des demoiselles d'honneur...

LA PÉRICHOLE
Vous avez dit: «J'ai gardé...» Vous seriez donc?...

DON ANDRÈS
C'est vrai... je me suis trahi.

LA PÉRICHOLE
Ah!...

DON ANDRÈS
Je me suis trahi... mais je ne le regrette pas... pourvu que, toi, tu me promettes de ne jamais me trahir.

LA PÉRICHOLE
Pas si vite!... Il ne manque pas de gens sur le pavé de Lima qui, pour se moquer d'une pauvre jeune fille, s'amusent à lui dire: «Je suis le vice-roi...» Et puis, après, ils se mettent à rire et ils disent: «Je suis tout bonnement Velasquez, ou Perez, ou...»

DON ANDRÈS
Vous doutez?

LA PÉRICHOLE
Un brin.

DON ANDRÈS
Vous voudriez des preuves?

LA PÉRICHOLE
Ça ne pourrait pas faire de mal.

DON ANDRÈS
tirant une piastre de sa poche
Eh bien! regardez.

LA PÉRICHOLE
Qu'est-ce que c'est que ça?

DON ANDRÈS
Vous ne savez pas?

LA PÉRICHOLE
J'ai bien comme une idée vague, mais...

DON ANDRÈS
C'est une piastre.

LA PÉRICHOLE
prenant vivement la piastre
Une piastre!... voilà donc ce que c'est qu'une piastre!.
Elle la regarde avec avidité

DON ANDRÈS
montrant la face de la piastre
Et là... vous voyez... ce profil...

LA PÉRICHOLE
Eh bien?...

DON ANDRÈS
Eh bien!...
Se posant
Vous ne reconnaissez pas?...

LA PÉRICHOLE
le regardant et comparant
C'est vrai, ma foi... vous êtes très flatté, mais c'est vous.

DON ANDRÈS
Comment! je suis flatté?...

LA PÉRICHOLE
Oh! oui! et ferme!...

DON ANDRÈS
à lui-même
Ah! la vérité!... la vérité!...
Haut
Doutez-vous, maintenant?

LA PÉRICHOLE
à part
Mon Dieu!... Piquillo!... Pour lui-même ne vaudrait-il pas mieux?... D'un autre côté, l'abandonner... Ah! quelle situation!
Regardant vers la gauche
S'il revenait, au moins, s'il revenait!...

DON ANDRÈS
Vous avez la manie de vous parler à vous-même... Eh bien! doutez-vous?...

LA PÉRICHOLE
Mais... pourquoi ne douterais-je pas?... Un homme peut avoir des piastres dans sa poche, un homme peut rassembler au vice-roi, sans être pour cela...

DON ANDRÈS
Eh bien!... une preuve encore... Viens et crie avec moi...
Il remonte.

LA PÉRICHOLE
Que je crie?...

DON ANDRÈS
Oui, crie avec moi: «A bas le vice-roi!...»

LA PÉRICHOLE
remontant aussi
Je veux bien, moi...

LA PÉRICHOLE et DON ANDRÈS ensemble
A bas le vice-roi!... A bas le vice-roi!

A ces cris, Panatellas accourt de la gauche et don Pedro de la droite. Tous deux se précipitent sur le vice-roi, qu'ils saisissent.


SCÈNE VIII
La Périchole, Panatellas, Don Andrès, Don Pedro.

PANATELLAS
en homme du peuple
Eh bien! eh bien!... quel est l'insolent qui se permet?...

DON ANDRÈS
riant
C'est moi!

PANATELLAS
le lâchant
Vous. Altesse!

DON PEDRO
de même
Il n'y avait que vous à qui l'idée pût venir de faire une pareille farce, Altesse.

LA PÉRICHOLE
Altesse!...

DON ANDRÈS
avec bonté et allant à elle
Êtes-vous convaincue, mon enfant?

LA PÉRICHOLE
Oui, maintenant.

DON ANDRÈS
Et vous me suivrez?

LA PÉRICHOLE
Que voulez-vous? puisqu'il n'y a pas moyen de faire autrement... Oui, mais, d'abord... vous avez des tablettes sur vous?...

DON ANDRÈS
les tirant de sa poche
Les voici.

LA PÉRICHOLE
les prenant
Donnez-les-moi... une lettre à écrire, avant de vous suivre... une lettre à écrire... à quelqu'un.

DON ANDRÈS
inquiet
A qui donc?

LA PÉRICHOLE
avec dignité
A une vieille parente!

DON ANDRÈS
Ah! comme tu m'as fait peur!... Tu ne sauras jamais comme tu m'as fait peur!
La Périchole s'éloigne et va écrire sa lettre sur une table à gauche.

PANATELLAS
Ah! mais, dites donc, Altesse, ah! mais, dites donc!...

DON ANDRÈS
passant entre Panatellas et don Pedro
Qu'y a-t-il, messieurs?

DON PEDRO
Cette femme...

DON ANDRÈS
Eh bien, messieurs?...

PANATELLAS
Nous nous proposons donc de l'installer dans notre petite maison?... hé?...

DON ANDRÈS
Mieux que cela, messieurs... je l'emmène au palais.

DON PEDRO
Ah!... En titre, alors?

DON ANDRÈS
En titre... Elle occupera le petit appartement du troisième.

PANATELLAS
Celui qu'occupait autrefois la jeune duchesse d'Acapulco?

DON ANDRÈS
Cela vous gène, monsieur mon premier gentilhomme?

PANATELLAS
Oui, cela me gène un peu... parce que, cet appartement étant vacant, n'est-ce pas?... j'avais pris l'habitude d'y fourrer un tas de choses... Mais ce n'est pas de cela qu'il s'agit.

DON PEDRO
appuyant
Il s'agit du règlement.

DON ANDRÈS
Le règlement?... mais il ne me défend pas, je suppose...

PANATELLAS
tirant de sa poche un petit livre richement relié
Certainement, non... il ne vous défend pas... mais enfin... il met certaines restrictions...

DON PEDRO
Votre Altesse étant veuf...

PANATELLAS
le reprenant
Veuve...

DON PEDRO
J'aime mieux veuf.

PANATELLAS
Une Altesse... il faut dire veuve.

DON PEDRO
indiquant le vice-roi
Mais lui, puisqu'il est, lui, du genre masculin!...

PANATELLAS
Qu'est-ce que ça fait?

DON PEDRO
Je croyais que ça faisait quelque chose...

PANATELLAS
Allez donc apprendre l'espagnol.
A Don Andrès
Votre Altesse étant veuve...

DON ANDRÈS
Oui, je suis veuve...

PANATELLAS
continuant
Et se trouvant dans l'âge où il est plus aisé de faire une sottise que de frapper le taureau entre les deux épaules, il a été décidé par le règlement que votre Altesse ne pourrait... sous-louer le petit appartement du troisième qu'à une femme mariée.
Il lui montre un passage du petit livre

DON PEDRO
à Don Andrès
Est-elle mariée?

DON ANDRÈS
Non, elle ne l'est pas.

DON PEDRO
Eh bien, alors?...

LA PÉRICHOLE
Eh! là-bas... eh! le vice-roi!...
Elle se lève.

PANATELLAS
à Don Andrès
A vous! on vous appelle...

DON ANDRÈS
courant à la Périchole
Mon amour?... Eh bien, cette lettre?...

LA PÉRICHOLE
Je l'écris... J'aurais bientôt fini... Mais je ne serais pas fâchée de faire parvenir en même temps... Vous n'auriez pas sur vous, par hasard, un sac... un petit sac tout plein de ces jolis portraits que vous me montriez tout à l'heure?...

DON ANDRÈS
inquiet
Pour qui?

LA PÉRICHOLE
avec dignité
Pour ma vieille parente.

DON ANDRÈS
montrant sa petite maison
Si fait, là, dans cette maison, qui est à moi et dans laquelle j'espère que vous me ferez le plaisir de dîner avec moi tout à l'heure.

LA PÉRICHOLE
avec élan
Dîner!...

DON ANDRÈS
Vous voulez bien?

LA PÉRICHOLE
Oui, je veux bien.

DON ANDRÈS
J'ai là ce que vous me demandez; je le vais querir et je vous l'apporte, mon amour!

LA PÉRICHOLE
Oui, allez!
A part
Il me demande si je veux dîner!
Elle va se rasseoir à la table et se remet à écrire.

DON ANDRÈS
à Panatellas et à Don Pedro
En effet, messieurs, elle n'est pas mariée, et le règlement exige qu'elle le soit... je vous remercie de me l'avoir rappelé.. Je vous charge, vous, monsieur le premier gentilhomme de ma chambre, de trouver au plus vite quelque pauvre diable qui consente à épouser...
Allant à Don Pedro
vous, monsieur le gouverneur de la ville, de trouver un notaire qui consente à bâcler immédiatement ce mariage... Et si dans deux heures... vous m'entendez bien... si dans deux heures... tout n'est pas fini, j'accepterai la démission de tous vos emplois, charges et dignités...
Allant à sa petite maison et se retournant avant d'y rentrer
sans oublier les appointement!...
Appuyant
Immédiatement!
Il entre dans sa petite maison, les laissant stupéfaits

DON PEDRO
Que faire, Miguel?...

PANATELLAS
remettant le règlement dans sa poche
Obéir, Pedro... et plus tard nous verrons.

DON PEDRO
montrant la maison du fond
Alors, j'entre là... Il y a ici un notaire, je vais tâcher de le décider.

PANATELLAS
Et je vais, moi, tâcher de trouver un mari!

Don Pedro entre dans la maison qui est au fond. – Panatellas entre dans le cabaret, après avoir fait à la Périchole de grandes révérances.


SCÈNE IX
La Périchole, puis Don Andrès, et ensuite les Trois Cousines.

LA PÉRICHOLE
seule
Ah! Piquillo! pauvre Piquillo!... que vas-tu dire, quand tu recevras cette lettre?...
Elle se lève, sa lettre à la main, et se met à la relire.

Morceau
«O mon cher amant, je te jure
Que je t'aime de tout mon coeur;
Mais, vrai, la misère est trop dure,
Et nous avons trop de malheur!
Tu dois le comprendre toi-même,
Que cela ne saurait durer,
Et qu'il vaut mieux... (Dieu! que je t'aime!)
Et qu'il vaut mieux nous séparar!
Crois-tu qu'on puisse être bien tendre,
Alors que l'on manque de pain?
A quels transports peut-on s'attendre,
En s'aimant quand on meurt de faim?
Je suis faible, car je suis femme,
Et j'aurais rendu, quelque jour,
Le dernier soupir, ma chère âme,
Croyant en pousser un d'amour...
Ces paroles-là sont cruelles,
Je le sais bien... mais que veux-tu?...
Pour les choses essentielles,
Tu peux compter sur ma vertu.
Je t'adore!... Si je suis folle,
C'est de toi!... compte là-dessus...
Et je signe: la Périchole,
Qui t'aime, mais qui n'en peut plus!...»

Paraît Don Andrès sur le seuil de sa petite maison. Il tient un sac de piastres à la main.

DON ANDRÈS
Me voilà, moi!

LA PÉRICHOLE
Avec les?...

DON ANDRÈS
Oui, avec les petits portraits.
Il lui donne le sac.

LA PÉRICHOLE
C'est très bien... Appelez, maintenant... faites venir quelqu'un.

DON ANDRÈS
passant à gauche et appelant
Holà!... hé!... les trois cousines!...
Entrent les trois cousines.

GUADALENA
riant
Nous voici, monsieur le docteur, nous voici!

DON ANDRÈS
montrant le Périchole
C'est à madame qu'il faut parler.

BERGINELLA
riant
C'est très bien, monsieur le docteur.

DON ANDRÈS
Qu'est-ce que vous avez à rire, à la fin?

MASTRILLA
riant
Mais rien, monsieur le docteur, rien absolument!...

LA PÉRICHOLE
allant aux trois cousines
Tenez, voici une lettre...
à Don Andrès
Je présume que vous allez me faire plaisir de ne pas écouter.

DON ANDRÈS
avec empressement
Je m'éloigne, mon amour... je m'éloigne...
Il se retire à droite.

LA PÉRICHOLE
aux trois cousines, en donnant la lettre à Guadalena
Tenez, voici une lettre que vous remettrez à ce grand beau garçon qui, tout à l'heure, a chanté avec moi... Tenez... vous lui remettrez em même temps...
Elle lui donne aussi le sac de piastres.

DON ANDRÈS
se rapprochant
A présent, si nous allions dîner?

LA PÉRICHOLE
à part, en regardant le côté par lequel Piquillo est sorti
Ah! maintenant encore, s'il revenait... mais, puis qu'il ne revient pas... Allons dîner, puisqu'il ne revient pas!...
Elle reprend machinalement son tapis par les quatre coins et se dispose à l'emporter

DON ANDRÈS
Eh bien, qu'est-ce que vous faites donc?

LA PÉRICHOLE
Ah!
Elle rejette le tapis près du banc et entre avec Don Andrès dans la petite maison.


SCÈNE X
Mastrilla, Guadalena, Berginella, puis Piquillo.

GUADALENA
On nous a chargées de remettre une lettre et l'on nous a donné un sac d'argent!... Comment entendez-vous cela, mes cousines?

BERGINELLA
Mais il me semble que c'est très simple.

MASTRILLA
Il n'y a pas deux façons d'entendre la chose... Il faut remettre la lettre très exactement...

GUADALENA
Sans doute!

BERGINELLA
Et quant au sac d'argent...

MASTRILLA
Il faut le garder, pour la commission.

GUADALENA
passant à droite
Voilà!
Rentre par le fond à droite Piquillo, désespéré, le chapeau enfoncé sur les yeux, murmurant son refrain d'une voix qu'on entend à peine.

PIQUILLO
Deux maravédis... en tout! deux maravédis! et encore, il y a un qui a une façon de sonner... Pauvre Périchole!... Est-ce bien la peine de la réveiller, pour lui dire?... Tiens!... où donc est-elle?...

BERGINELLA
s'approchant
Beau chanteur!...

MASTRILLA
de même
Nous avons une lettre pour vous, beau chanteur.

PIQUILLO
Une lettre?

GUADALENA
lui donnant la lettre
Oui, une lettre qu'une personne, qui était ici tout à l'heure, nous a priées de vous remettre.

PIQUILLO
après avoir parcouru la lettre, à lui-même
Ah! mon Dieu!... Eh bien! il ne manquait plus que cela!...
Guadalena passe à gauche de Piquillo.

MASTRILLA
Dites-nous, beau chanteur... Si vous avez envie de consommer quelque chose?...

BERGINELLA
Ne vous gênez pas.

GUADALENA
Et, vous savez, pour le prix, nous n'en parlerons pas...

PIQUILLO
Je vous remercie bien de votre honnêteté... mais là, vrai, pour l'instant, je n'ai pas le coeur à la consommation... Ce sera pour une autre fois, si vous le voulez bien, ce sera pour une autre fois!

Les trois cousines rentrent dans leur cabaret. – L'orchestre joue piano le motif de la lettre pendant la scène qui suit.


SCÈNE XI

PIQUILLO
seul, relisant un passage de la lettre
«Je t'adore!... Si je suis folle,
C'est de toi!... compte là-dessus...
Et je signe: la Périchole,
Qui t'aime, mais qui n'en peut plus!...»

C'est très bien!... et je pense que maintenant le pauvre Piquillo a chanté sa dernière chanson!
Relisant la lettre
«Pour les choses essentielles,
Tu peux compter sur ma vertu.»

Mais certainement j'y compte!... et tu vas bien voir comme j'y compte!... Ah! Périchole! Périchole!...
Il regarde autour de lui, aperçoit la guitare de la Périchole et en détache la corde. Une corde... voici qui en tiendra lieu.
Il va au cabaret et avise un gros clou à l'un des piliers.
Un clou! c'est très bien... un escabeau, maintenant...
Il prend un tabouret et le met sous le clou.
Là... j'ai tout ce qu'il me faut...
Il monte sur le tabouret, attache le ruban au clou et se le passe autour du cou.
Il n'y a plus qu'à donner un coup de pied dans l'escabeau... ça a l'air tout simple... et c'est justement la chose délicate... allons!... une! deux!... trois!...
Il ne bouge pas.
Décidément, c'est la chose délicate... C'est comme, au billard, le dernier carambolage... tous les amateurs vous diront que c'est la plus difficile... allons!...

Panatellas sort rapidement du cabaret et heurte par mégarde le tabouret qui tombe; Piquillo se trouve pendu; la corde qui doit être très élastique s'allonge et Piquillo tombe sur le dos de Panatellas, qui se met à crier.


SCÈNE XII
Piquillo, Panatellas, puis les Trois Cousines.

PIQUILLO
tout étourdi, soutenu par Panatellas
Ah! mon Dieu! ah! mon Dieu!...

PANATELLAS
Holà! quelqu'un!.. à moi!...
Les trois cousines accourent; Berginella prend un tabouret sur lequel on fait asseoir Piquillo.
Cet homme... il était là... en train de se pendre!...

GUADALENA
vivement
Ah! ce n'est pas notre faute, seigneur... Nous lui avons offert...

PANATELLAS
Bien! bien!...
A Piquillo
Un mot seulement... es-tu marié?

PIQUILLO
encore étourdi
Hé?...

PANATELLAS
Es-tu marié?

PIQUILLO
Non.

PANATELLAS
aux trois cousines
Emmenez-le chez vous, alors, et faites-le revenir à lui... donnez-lui à boire... j'irai lui parler tout à l'heure.
Berginella et Guadalena font lever Piquillo et le soutiennent.

PIQUILLO
emmené, ou, pour mieux dire, emporté par Guadalena et Berginella
Qui est-ce qui a donné un coup de pied dans l'escabeau?... ça n'est pas moi!... ça n'est pas moi!...

Il entre dans le cabaret avec Guadalena et Berginella. – Mastrilla remet le tabouret à sa place; Don Andrès sort de sa petite maison.


Scène XIII
Mastrilla, Panatellas, Don Andrès, puis Don Pedro, ensuite Guadalena, et enfin Berginella.

DON ANDRÈS
vivement à Mastrilla
Du malaga!... Vite, la fille, apportez-nous du malaga!

MASTRILLA
riant
Oui, monsieur le docteur.
Elle entre dans le cabaret

DON ANDRÈS
à Panatellas
Eh bien! comte, avez vous trouvé?...

PANATELLAS
Mais, oui, j'espère...

DON ANDRÈS
Ah! mon ami!... cette femme, c'est un ange!... Une réserve, une distinction... et un appétit!... Par exemple, quand je lui ai proposé de la marier, elle a refusé tout net... Mais j'espère la décider avec deux ou trois verres du malaga.

PANATELLAS
Je ne perds pas de temps, alors, et je vais, moi, tâcher de décider mon homme.

DON ANDRÈS
En même temps, je vous en prie, dites donc à cette fille de se dépêcher avec ce malaga...
Panatellas entre dans le cabaret. -- Don Pedro sort brusquement de la maison du fond.

DON PEDRO
criant
Du porto!... tout de suite, du porto!...

DON ANDRÈS
allant à lui
Eh bien! monsieur le gouverneur, ce notaire?...

DON PEDRO
J'ai eu du bonheur, Altesse... Celui qui demeure là était chez lui... et je l'ai trouvé en train de jouer une petite partie avec un de ses collègues.

DON ANDRÈS
Quel heureux hasard!

DON PEDRO
Je leur ai proposé l'affaire... mais ils font un tas d'objections... Ils disent que c'est aujourd'hui jour de fête et qu'alors... Avec du porto j'en viendrai à bout.
Mastrilla sort du cabaret avec le malaga.

MASTRILLA
Le malaga demandé!...

DON PEDRO
Je vous en prie, la belle, ayez la honté de me faire donner du porto, à moi.

MASTRILLA
Tout de suite, monsieur.
Criant à la porte du cabaret
Du porto pour monsieur le gouverneur!

GUADALENA
dans l'intérieur du cabaret
Voilà! voilà!

DON ANDRÈS
à Mastrilla
Maintenant, venez vite.
Il traverse la scène et entre dans sa petite maison avec Mastrilla portant le malaga. – Panatellas sort du cabaret.

PANATELLAS
Pas moyen de se faire servir dans cette maison!

DON PEDRO
A qui en avez-vous, Miguel?

PANATELLAS
S'il est Dieu possible d'imaginer des choses pareilles!... Un homme qui ne demandait pas mieux que de se pendre!... je lui propose de se marier, et il fait des façons... Heureusement, avec du madère... Mastrilla sort de la maison de Don Andrès. Mademoiselle, je vous en prie, envoyez-moi du madère...

MASTRILLA
Oui, monsieur.
Elle rentre dans le cabaret. – Guadalena en sort, apportant du porto.

GUADALENA
Pour où ça, le porto?... pour où ça?

DON PEDRO
Pour ici, mademoiselle, pour ici.
Il entre avec Guadalena dans la maison du fond.

PANATELLAS
criant, à la porte du cabaret
Tout ce que vous avez de plus fort comme madère, n'est-ce pas?... tout ce que vous avez de plus fort!
Don Andrès sort de sa maison.

DON ANDRÈS
Du xérès, je vous prie... je ne serais pas fâché d'avoir un peu de xérès...

PANATELLAS
Eh bien, Altesse?

DON ANDRÈS
un peu ému
Eh bien! ça va, mon ami... ça va très bien!... pourtant elle a encore des scrupules... des tout petits... Aussi, avec quelque biscuits trempés dans du xérès... Guadalena sort de la maison du fond. Mademoiselle, je vous en prie, du xérès...

GUADALENA
Tout de suite, monsieur.
Elle rentre dans le cabaret, Don Andrès repasse à droite.

DON ANDRÈS
à Panatellas
Vous savez, si ça peut vous aider à décider votre homme, annoncez-lui qu'en se mariant il devient marquis du Mançanarez, comte de Tabago.

PANATELLAS
Je n'y manquerai pas, Altesse.

DON ANDRÈS
Annoncez-lui ça... Si ça ne fait pas de bien, ça ne peut pas faire de mal.

MASTRILLA
sortant du cabaret avec le madère
Voici le madère...

GUADALENA
de même, avec le xérès
Voici le xérès!

PANATELLAS
allant à Mastrilla
Par ici, le madère!

DON ANDRÈS
Par ici, le xérès!
Don Andrès entre dans sa petite maison avec Guadalena, et Panatellas rentre dans le cabaret avec Mastrilla. – Don Pedro, un peu gris, sort de la maison du fond.

DON PEDRO
De l'alicante, maintenant! il paraît que le collègue aime mieux l'alicante...

BERGINELLA
paraissant sur la porte du cabaret
Monsieur veut?...

DON PEDRO
De l'alicante, la belle enfant!...

BERGINELLA
Tout de suite, monsieur.
Elle rentre.

DON PEDRO
Ça ne va pas du tout, là dedans...
A Guadalena qui sort de chez don Andrès
Figurez-vous, cousine, que ça ne va pas du tout... Ils boivent tout ce qu'on veut, mais, quant à consentir à ce que je leur demande... va te promener!
Il prend la taille de Guadalena, qui lui échappe en riant et rentre dans le cabaret au moment où Berginella en sort, tenant une bouteille d'alicante.

BERGINELLA
Alicante, monsieur!

DON PEDRO
Venez alors, venez vite.

Il entre dans la maison du fond avec Berginella. – En même temps, Don Andrès et Panatellas paraissent, l'un à droite, l'autre à gauche, assez gris tous les deux.

DON ANDRÈS
sortant de sa maison
Eh bien, mon ami?

PANATELLAS
sortant du cabaret
Eh bien, Altesse?

DON ANDRÈS
avec joie
Elle consent, mon ami, elle consent!.. mais j'ai eu du mal!...

PANATELLAS
Moi aussi, j'ai eu du mal!... je ne le regrette pas, puisque j'ai réussi...

DON ANDRÈS
Votre homme est décidé?

PANATELLAS
Tout à fait décidé... Seulement, pour venir à bout des scrupules de ce drôle, il a fallu livrer une si belle bataille que je le déclare incapable de faire dix pas.

DON ANDRÈS
N'est-ce que cela?... Le mariage aura lieu ici.

PANATELLAS
Ici?

DON ANDRÈS
Ici même.
A Berginella, qui sort de la maison du fond
Annoncez cela à vos amis et connaissances, mademoiselle la cabaretière, et dites-leur que, si ça les amuse de voir un mariage, un mariage pour de bon, il n'ont qu'à venir ici tout à l'heure.

BERGINELLA
Je vais le leur dire, monsieur le docteur!
Elle va au fond, fait des signes comme pour appeler, puis rentre au cabaret. Don Pedro sort de la maison du fond, un peu plus gris que précédemment, très gai.

DON ANDRÈS
Eh bien, ces notaires?...

Don Pedro se contente de sourire et d'incliner la tête, pour faire comprendre qu'ils ont consenti enfin. Tout en souriant, il s'approche de Panatellas et lui donne une tape sur le ventre. – Don Andrès est rentré dans sa maison.

PANATELLAS
Eh bien, monsieur!...

DON PEDRO
Pardonne-moi Miguel, j'en mourais d'envie!


SCÈNE XIV
Don Pedro, Panatellas, Foule de Péruviens et d'Indiens arrivant de tous les côtés, les Trois Cousines, sortant de leur cabaret, puis les Deux Notaires, puis Don Andrès, puis La Périchole, et enfin Piquillo.

Finale

CHŒUR
Holà! he!... holà! de là-bas,
Venez vite... pressez le pas.
On dit que, pour nous amuser,
Deux personnes vont s'épouser,
Et qu'à leur santé l'on boira,
Sans avoir à payer pour ça.
Holà! de là-bas, venez tous
Boire à la santé des époux!
Don Pedro va chercher les deux notaires, qui paraissent à la porte de la maison du fond, suivis de leurs clercs.

GUADALENA
Voici les notaires!... paix là!
Les deux notaires, les voilà!

BERGINELLA
Accompagnés de leurs deux clercs.

MASTRILLA
riant
Ah! comme ils marchent de travers!

LES TROIS COUSINES
riant
Ah! comme ils marchent de travers!

LE CHŒUR
de même
Ah! comme ils marchent de travers!
Les deux notaires sont entrés, donnant chacun le bras à don Pedro. -- Pendant que l'on chante: «Ah! comme ils marchent de travers, etc.,» ils décrivent et font décrire à don Pedro une marche en zigzag. Les trois cousines passent à gauche.

LES DEUX NOTAIRES
à Don Pedro
Tenez-nous bien par le bras,
Et ne nous remuez pas!

PREMIER NOTAIRE
Le xérès était fort vieux.

DEUXIÈME NOTAIRE
Le malaga valait mieux.

PREMIER NOTAIRE
Que dites-vous du madère?

DEUXIÈME NOTAIRE
Un rude vin, mon confrère!

PREMIER NOTAIRE
L'alicante était fort sec.

DEUXIÈME NOTAIRE
J'ai pris des biscuits avec.

PREMIER NOTAIRE
Et le porto! quel régal!

DEUXIÈME NOTAIRE
Oui, mais il me fait du mal.

LES NOTAIRES
à Don Pedro
Tenez-nous bien par le bras,
Et ne nous remuez pas!

DON PEDRO
les lâchant
Allons, messieurs, quittez mes bras,
Et prenez les bras de vos clercs!
Les clercs viennent prendre leur patrons.

LES TROIS COUSINES
pendant que les notaires, appuyés sur leurs clercs, remontent la scène
Ah! comme ils marchent de travers!

LE CHŒUR
Ah! comme ils marchent de travers!

DON ANDRÈS
sortant de sa maison, à don Pedro
Eh bien, tout est-il prêt?

DON PEDRO
Il ne manque plus rien.

DON ANDRÈS
allant prendre la Périchole, qui sort de sa maison, recouverte d'un long voile avec couronne et bouquet de fleurs d'oranger
Voici la fiancée!

LE CHŒUR
Voici la fiancée!

DON ANDRÈS
Elle est un peu lancée,
Mais ça lui va fort bien.
La Périchole paraît, en effet, un peu lancée.

LA PÉRICHOLE
I
Ah! quel diner je viens de faire!
Et quel vin extraordinaire!
J'en ai tant bu... mais tant et tant,
Que je crois bien que maintenant
Je suis un peu grise...
Mais chut!
Faut pas qu'on le dise!
Chut!

Pendant la ritournelle, elle chancelle un peu et passe à la droite de Don Andrès; les trois cousines descendent à droite et Panatellas va rejoindre Don Pedro à gauche.

II
Si ma parole est un peu vague,
Si tout en marchant je zigzague,
Et si mon oeil est égrillard,
Il ne faut s'en étonner, car...
Je suis un peu grise...
Mais chut!
Faut pas qu'on le dise!
Chut!

DON ANDRÈS
C'est un ange, messieurs!

LA PÉRICHOLE
à Don Andrès
Dites-moi, je vous prie,
Ce qu'il faut que je fasse?...

DON ANDRÈS
Enfant, je vous marie.

LA PÉRICHOLE
Moi! jamais de la vie!

DON ANDRÈS et PANATELLAS
Vous vouliez tout à l'heure...

LA PÉRICHOLE
Oui, lorsque j'avais faim!
J'ai diné, maintenant, seigneur, c'est autre chose.

DON ANDRÈS
A votre souverain
Vous osez résister!

LA PÉRICHOLE
Je l'ose!...
Elle passe à droite. Les cousines remontent.

PANATELLAS
bas, à Don Andrès
Nous la déciderons.

DON ANDRÈS
à Panatellas
Exhibons le mari.
Il s'approche de la Périchole

DON PEDRO
regardant à gauche
Le voici! le voici!
Paraît Piquillo sortant du cabaret, absolument gris. La Périchole le reconnaît. Lui est hors d'état de reconnaître personne et de rien comprendre à ce qui se passe.

CHŒUR
à demi-voix
Ah! les autres étaient bien gris,
Mais il l'est tant, celui-là gris,
Qu'à lui tout seul il est plus gris
Que tous les autres n'étaient gris!

Panatellas passe à la droite de Piquillo.

LA PÉRICHOLE
à part
C'est lui!... c'est Piquillo!...

DON ANDRÈS
Vous dites, chère enfant?

LA PÉRICHOLE
Ne soyez plus fâché... je consens maintenant.

PIQUILLO
Messieurs, je vous salue et d'abord je dirai...
Je ne sais pas pourquoi... mais je suis assez gai...
Pour avoir bien bu, j'ai bien bu...
Faut maintenant payer mon dû,
Faut se marier, et, ma foi,
Ne sais à qui, ne sais à quoi!
Mais où diable est ma femme?

LES TROIS COUSINES
montrant la Périchole
Elle est là-bas, au bout.

PANATELLAS
à Piquillo
Ne la voyez-vous pas?
Don Andrès fait avancer la Périchole. Les trois cousines descendent à droite.

PIQUILLO
Je ne vois rien du tout.
Panatellas pousse Piquillo vers la Périchole.
Êtes-vous là?

LA PÉRICHOLE
ramenant son voile sur sa figure
J'y suis.

PIQUILLO
à la Périchole
Pourrais-je vous prier
D'écouter quelques mots dits en particulier?
Il amène la Périchole sur le devant de la scène.
Je dois vous prévenir, madame,
En bon époux,
Que j'aime fort une autre femme,
Pas du tout vous!...
N'ayant pour vous, soyez-en sûre,
Rien dans le coeur,
Je vous tromperai, je vous jure,
Avec bonheur!

LA PÉRICHOLE
Comme vous ferez, je ferai...
Si vous me trompez, je vous le rendrai.

PIQUILLO
Me tromper, vous!...

LA PÉRICHOLE
Vous verrez ça.

ENSEMBLE
Allon-y qui vivra verra!

DON ANDRÈS
Mon Dieu!... que de cérémonie!...
Qu'on se hâte et qu'on les marie!

CHŒUR
Qu'on se hâte, et qu'on les marie!
Les deux clercs placent une table au milieu de la scène.

LA PÉRICHOLE
à Piquillo
Donnez-moi la main, cher seigneur!

PIQUILLO
lui donnant la main
Je vous la donne, et de grand coeur.

LA PÉRICHOLE
Voue me paraissez un peu gris.

PIQUILLO
Ma belle, c'est que je le suis.

LA PÉRICHOLE et PIQUILLO
Nous aurons tous deux, sur l'honneur,
Un adorable intérieur.

DON ANDRÈS
à part
Elle est à lui, de par le loi:
Par conséquent, elle est à moi!

PANATELLAS
à part
Encourageons sa passion,
Pour sauver ma position.

DON PEDRO
à part
Ah! puisse cet événement
Me valoir de l'avancement!

LES NOTAIRES
Marions-les vite: après ça,
Il est probable qu'on boira.

LES TROIS COUSINES
Mariez-les vite: après ça,
Nous vous promettons qu'on boira.

CHŒUR
Le beau mariage
Que nous voyons là!
Le joli ménage
Que cela fera!
Que la vie est belle,
Quand le vin est bon!
J'ai dans la cervelle
Des airs de chanson!
Sur la ritournelle, les deux notaires se placent derrière la table. Don Andrès y conduit la Périchole, et Panatellas y pousse Piquillo. Cela se fait avec quelque difficulté, vu l'état des époux.

PREMIER NOTAIRE
à Piquillo
Répondez-nous... vous, le mari...
Vous prenez madame
Pour femme?

PIQUILLO
Oui, oui, oui, oui!

CHŒUR d'HOMMES
Oui, oui, oui, oui!

DEUXIÈME NOTAIRE
à la Périchole
Répondez-nous, aussi, madame:
Vous prenez monsieur pour mari?

LA PÉRICHOLE
Oui, oui, oui, oui!

CHŒUR de FEMMES
Oui, oui, oui, oui!
On quitte la table que les clercs enlèvent.

LES NOTAIRES
avec une grande gaieté
C'est fini, mes petits amis,
Au nom de la loi, vous êtes unis!

CHŒUR
Au nom de la loi, vous êtes unis!
Les notaires descendent à gauche.

CHŒUR
Le beau mariage
Que nous voyons là!
Le joli ménage
Que cela fera!
Que la vie est belle,
Quand le vin est bon!
J'ai dans la cervelle
Des airs de chanson!

LA PÉRICHOLE
à Piquillo
Donnez-moi la main, cher seigneur.

PIQUILLO
Je vous la donne de bon coeur!

LA PÉRICHOLE
Vous me paraissez un peu gris.

PIQUILLO
Ma belle, c'est que je le suis.

CHŒUR
Gai! gai! mariez-vous!
Vivent les deux époux!

DON ANDRÈS
venant au milieu avec Panatellas, bas
Et maintenant, séparez-les,
Et qu'on les conduise au palais!

PANATELLAS
bas
Séparément?

DON ANDRÈS
bas
Certainement.
Don Andrès retourne à la gauche de la Périchole et Panatellas à la gauche de Piquillo.

CHŒUR
Il se fait tard, la nuit est noire;
Qu'on les reconduise chez eux!
Allon, partez... Tout porte à croire
Que vous serez heureux tous deux!

Entrent alors, de droite et de gauche, deux riches palanquins portés chacun par quatre hommes. Don Andrès fait monter la Périchole sur celui de gauche, et Piquillo est poussé par Panatellas sur celui de droite. Puis les porteurs enlèvent les palanquins sur leurs épaules.

PIQUILLO
reprenant à tue-tête le motif de la Jeune Indienne
Un an plus tard, gage de leur tendresse,
Un jeune enfant dort sous un parasol.

LA PÉRICHOLE
Et ses parents chantent avec ivresse:
«Il grandira, car il est Espagnol!»

TOUS LES DEUX
«Il grandira, car il est Espagnol!»

CHŒUR GÉNÉRAL
«Il grandira, car il est Espagnol!»

Les deux palanquins prennent des directions absolument contraires.



ACTE DEUXIÈME
Une salle d'été dans le palais du vice-roi.

Cette salle donne sur une terrasse d'où l'on aperçoit la ville de Lima. - Au fond, une grande baie garnie de rideaux. Portes à droite et à gauche, au troisième plan. A gauche, au premier plan, un trône élevé sur plusieurs marches. - De chaque côté du trône, des tabourets. - A droite, au premier plan, une table; sur cette table, un timbre.


SCÈNE PREMIÈRE
Brambilla, Ninetta, Le Marquis de Tarapote, Manuelita, Frasquinella, Dames de la cour.

Au lever du rideau, Tarapote est évanoui sur un fauteuil, au milieu du théâtre; les dames s'empressent autour de lui et essaient de le tirer de sa léthargie.

CHŒUR
Cher seigneur, revenez à vous;
Ah! rouvrez, par pitié pour nous,
Cet oeuil rempli d'intelligence!
Ça nous met sens dessus dessous
De vous voir là sans connaissance!
Cher seigneur, revenez à vous!

NINETTA
tirant un flacon de sa poche
Vite, des sels!... Tenez, comtesse,
J'en ai sur moi fort à propos.
Elle fait respirer le flacon à Tarapote.

FRASQUINELLA
à une autrre dame
Avez-vous une clef, duchesse,
Pour la lui fourrer dans le dos?

BRAMBILLA
Voyez: il rouvre la prunelle,
Il en rouvrira bientôt deux.

MANUELITA
regardant Tarapote
Cette grimace n'est pas belle,
Mais elle prouve qu'il va mieux.

TOUTES
Il va mieux!
Cher seigneur, revenez à vous! etc.

Pendant le choeur, Tarapote revient tout à fait à lui.

TARAPOTE
Une saltimbanque, mesdames, une saltimbanque!...

NINETTA
Expliquex-vous, Tarapote.

TARAPOTE
se levant
Cette nuit, celles d'entre vous qui ont le sommeil léger n'ont-elles pas été réveillées par un refrain étrange?

BRAMBILLA
On chantait, n'est-ce pas?

FRASQUINELLA
Qu'est-ce que l'on chantait?

TARAPOTE
chantant
Il grandira...

TOUTES
de même
Il grandira...

TARAPOTE
de même
Il grandira, car il est Espagnol!
Et, en attendant cette poésie, entre deux et trois heures du matin, vous ne vous êtes rien dit?

FRASQUINELLA
J'ai cru, moi, que c'était un rêve.

NINETTA
Moi, je pensais à autre chose.

MANUELITA
J'ai supposé que c'était quelque employé du château, qui rentrait après s'être grisé en ville.

TARAPOTE
C'était la nouvelle favorite!

MANUELITA
La nouvelle favorite!

TARAPOTE
ironiquement
Oui, c'était la comtesse de Tabago, marquise du Mançanarez, qui faisait son installation en compagnie du comte de Tabago, marquis du Mançanarez, son illustre mari!

BRAMBILLA
Elle est mariée?

TARAPOTE
montrant la droite
A preuve qu'il est là, ce mari.

TOUTES
Là?

TARAPOTE
Oui, il est là... encore endormi, sans doute... car il était dans un état, lorsqu'il est arrivé ici!...

FRASQUINELLA
Ah! il est là... Et la marquise?...

TARAPOTE
Elle n'est pas là, bien entendu...
Désignant le fond à gauche
Elle est là-bas, tout là-bas, dans le petit appartement.

MANUELITA
Déjà?

FRASQUINELLA
Une chanteuse des rues installée au palais!

Elle remonte et va à Ninetta.

BRAMBILLA
C'est indigne!

MANUELITA
Le vice-roi ne pourrait-il mieux placer ses affections?... N'a-t-il pas autour de lui?...

TARAPOTE
Bien, ma nièce!

MANUELITA
Mais, mon oncle...

TARAPOTE
Très bien!

MANUELITA
Vous ne comprenez pas?

TARAPOTE
Je comprends... que tu es indignée... que vous êtes toutes indignées... et que je le suis, moi, plus que vous toutes ensemble... Mais patience!... si, comme je l'espère, la cour est avec nous, cette plaisanterie ne durera pas longtemps... La favorite s'en ira comme elle est venue... et, si cela fait trop de peine à notre gracieux maître...

MANUELITA
On tâchera de le consoler.

TARAPOTE
Bien, ma nièce!

MANUELITA
Mais, mon oncle...

TARAPOTE
Très bien! ma nièce, très bien!

MANUELITA
Je vous assure, mon oncle, que vous ne me comprenez pas.

TARAPOTE
Je comprends que ton coeur est bon, et cela me réjouit, parce que je suis ton oncle... Allons, embrasse-le, ton bon gros brave homme d'oncle!
Il embrasse Manuelita; puis, regardant à droite:
Ah!... c'est le mari!

Tarapote et les dames se retirent vers le fond à gauche, en regardant Piquillo, qui entre par la droite.


SCÈNE II
Les Mêmes, Piquillo, magnifiquement habillé.

PIQUILLO
voyant les dames
Des dames!... soyons poli...
Saluant
Mesdames, je vous salue.
Les dames se retournent avec dédain. Piquillo descend sur le devant et se dit à lui-même:
Ah ça! où suis-je ici?... Que m'est-il arrivé?... On ne m'ôtera pas de la tête que depuis hier il s'est passé dans ma vie des choses extraordinaires... Quelles choses, par exemple!... voilà ce qu'il me serait impossible, pour le moment...
Saluant de nouveau les dames qui sont revenues sur le devant
Mesdames, je vous salue derechef.

BRAMBILLA
bas à Ninetta
Il ose nous saluer!

FRASQUINELLA
bas, à Manuelita
Faisons-lui sentir notre mépris... voulez-vous?

MANUELITA
bas
Je ne demande pas mieux.
Haut, à Piquillo
Madame va bien?

PIQUILLO
Madame?

FRASQUINELLA
Eh! oui, la comtesse de Tabago, marquise du Mançanarez!

TARAPOTE
Votre femme, enfin!

PIQUILLO
à part
Je ne l'avais pas vu, celui-là...
Haut et saluant
Monsieur, je vous souhaîte le bonjour.

TARAPOTE
Oui, votre femme.

PIQUILLO
Ma femme!...
A lui-même
Ah! c'est vrai... voilà ce dont je ne pouvais pas arriver à me souvenir... je suis marié!


Couplets

I
NINETTA
On vante partout son sourire,
Son pied, sa taille et son maintien;
Est-ce à tort? -- Veuillez nous le dire...
Peut-être n'en savez-vous rien?

FRASQUINELLA
On la dit d'humeur douce et tendre,
Et rêveuse quand vient le soir.
Est-ce vrai? -- Mais, pour nous l'apprendre,
Il faudrait d'abord le savoir.

PIQUILLO
à part
Que de cancans! que de sornettes!
Ah! les petites malhonnêtes!

ENSEMBLE
Eh! bonjour, monsieur le mari!
Qu'avez-vous fait de votre femme?
Si vous la voyez aujourd'hui,
Bien des compliments à madame!

Pendant cet ensemble, Brambilla et Manuelita ont passé près de Piquillo

BRAMBILLA
parlé
Ça n'est pas tout.

II
On dit encor bien autre chose;
Mais demander, même tout bas,
Si c'est exact, monsieur, je n'ose...
D'ailleurs, vous ne le savez pas.

MANUELITA
Tout ça, le diable vous emporte,
Monsieur, si vous en savez rien;
Mais ce que l'hymen vous rapporte,
Pour cela, vous le savez bien.

PIQUILLO
à part
Que de cancans! que de sornettes!
Ah! les petites malhonnêtes!

ENSEMBLE
Eh! bonjour, monsieur le mari!
Qu'avez-vous fait de votre femme?
Si vous la voyez aujourd'hui,
Bien des compliments à madame!
Les dames sortent, moitié par la droite, moitié par la gauche, en faisant à Piquillo de grandes révérances ironiques.

TARAPOTE
parlé
Bien des compliments à madame!

Il sort par la droite.


SCÈNE III
Piquillo, seul.

PIQUILLO
Comment, «z'à madame!...» c'est de l'ironie!... Si peu d'éducation que j'ai reçu, je m'aperçois très bien que c'est de l'ironie... mais ça ne fait rien, j'aurais tort de me fâcher... C'est en écoutant comme ça les personnes, et en les écoutant sans me fâcher, que j'arriverai peu à peu à me rappeler les choses et à me rendre compte de ma situation... Si je les arrêtais, les personnes, et si je leur demandais: «Qu'est-ce que je fais ici?...» Si je leur demandais ça tout bêtement, j'aurais l'air d'une bête... tandis qu'en ne demandant rien et en écoutant... Voyons un peu, voyons... Je sais déjà que j'ai épousé une femme... c'est très bien... Quelle est cette femme?... je n'en sais rien... mais, d'ici à peu du temps, sans doute, je rencontrerai des gens qui me le diront.

Musique à l'orchestre. - Les rideaux s'ouvrent. - Des courtisans entrent successivement par le fond, de gauche et de droite, et viennent entourer Piquillo sans rien dire et en se le montrant du doigt.


SCÈNE IV
Piquillo, les Courtisans.

PIQUILLO
à lui-même
Ah! ah! des monsieurs maintenant!...
Pendant que les courtisans se placent, un à un, en demi-cercle autour de lui
Qu'est-ce qu'ils vont me faire? S'ils n'étaient que quatre, je croirais qu'ils veulent jouer aux... mais ils sont plus de quatre...
En voyant entrer d'autres courtisans
Encore!... Ils forment le rond... c'est qu'ils désirent que je leur chante quelque chose... C'est mon métier... je vais leur chanter quelque chose... Hum!... hum!...

Au moment où il va ouvrir la bouche pour chanter, les courtisans entonnent, sans accompagnement d'orchestre, le quatrain suivant, sur le motif du second acte de "La Favorite".

LES COURTISANS
Quel marché de bassesse!
C'est trop fort, sur ma foi,
D'épouser la maîtresse,
La maîtresse du roi!

PIQUILLO
à lui-même
Quand je le disais, que je ne tarderais pas à savoir!... Je le sais maintenant!... je sais que j'ai épousé la maîtresse... la maîtresse du roi!... Ah! mais il faut que je leur explique...
Haut
Messieurs...

LES COURTISANS
Faut pas tant de finesse
Pour deviner pourquoi...
Épouser la maîtresse,
La maîtresse du roi!

PIQUILLO
Messieurs... messieurs... je vous en prie...

LES COURTISANS
Quelle indélicatesse!
Elle échappe à la loi...
Épouser la maîtresse,
La maîtresse du roi!

PIQUILLO
hors de lui
Ah mais! ils m'ennuient, à la fin!

Entrent, par le fond, à gauche, Panatellas et Don Pedro. Ils écartent les courtisans, qui, à chaque quatrain, s'étaient rapprochés de Piquillo.


SCÈNE V
Don Pedro, Piquillo, Panatellas, les Courtisans.

PANATELLAS
aux courtisans
Eh bien, messieurs, qu'est-ce que cela veut dire?

DON PEDRO
Voulez-vous bien laisser ce pauvre garçon tranquille!

PANATELLAS
Vous serez donc, toujours les mèmes, et dès qu'il arrivera un nouveau...

UN COURTISAN
le premier à droite
Mais, Excellence...

PANATELLAS
Pas un mot, monsieur!... Et d'abord, qu'est-ce que vous faites ici?

LE COURTISAN
Nous venons pour la présentation... pour la fameuse présentation.

PANATELLAS
Il n'est pas l'heure encore... Allons, circulez, messieurs, circulez!

DON PEDRO
c Circulez, messieurs, circulez!

PIQUILLO
les imitant
Circulez, messieurs, circulez.

PANATELLAS
Circulez, messieurs, circulez!... On ferme!

Les courtisans s'éloignent par le fond, à gauche et à droite. Les rideaux se ferment.

PIQUILLO
à lui-même
Je suis dans un musée... Voyez comme tout se découvre, comme on arrive à tout savoir!... Je sais maintenant que je suis marié, que je suis dans un musée... et c'est probablement pour ça qu'on m'a si bien habillé!
Panatellas et Don Pedro descendent et viennent se placer, l'un à gauche et l'autre à droite de Piquillo. - A Panatellas:
Ah! ah! vous voilà, monsieur...

PANATELLAS
Me voilà.

PIQUILLO
Je vous ai très bien reconnu, malgré votre bel habit tout neuf.
Montrant Don Pedro
Et monsieur?... Il est avec vous?... un ami, peut-être?

PANATELLAS
Don Pedro de Hinoyosa, gouverneur de la ville.

PIQUILLO
saluant
Bien flatté, monsieur...

PANATELLAS
Et nous arrivons pour vous défendre, comme vous voyez.

PIQUILLO
C'est bien le moins, monsieur, c'est bien le moins... car, enfin, c'est vous qui, hier, avez profité de ma position misérable pour me forcer à accepter...

PANATELLAS
Des reproches!

DON PEDRO
Il n'oserait pas.

PIQUILLO
Je n'oserais pas?...

DON PEDRO
Non.

PIQUILLO
Ah! je n'os...? Eh bien, non, là... voyons, je ne vous ferai pas de reproches. J'allais me pendre: vous m'avez offert de me marier; vous m'avez dit qu'après le mariage je recevrais une bonne somme et que je pourrais planter là ma femme et m'en aller au diable... Cette proposition m'a séduit, parce que j'ai pensé qu'avec la grosse somme je parviendrais bien à retrouver certaine femme que j'aimais, qui m'a abandonné, et que j'aime cent fois davantage depuis qu'elle m'a...

DON PEDRO
d'un ton sentimental
Je vous comprends.

PIQUILLO
N'est-ce pas?

PANATELLAS
A votre place, je serais comme vous.

PIQUILLO
Franchement, entre nous, n'est-ce pas que c'est bon, les femmes?...

PANATELLAS et DON PEDRO
Ah!...

PIQUILLO
Et qu'il n'y a que ça encore?

PANATELLAS et DON PEDRO
Il n'y a que ça!


Couplets

PIQUILLO
I
Et là, maintenant que nous sommes
Seuls et tranquilles tous les trois,
Pourquoi, messieurs les gentilshommes,
Dirions-nous pas à pleine voix:
Les femmes, il n'y a que ça,
Tant que le monde durera,
Tant que la terre tournera!

ENSEMBLE
Les femmes, il n'y a que ça!
Tant que la terre tournera,
Il n'y aura que ça!

PIQUILLO
II
Voyez, messieurs, commes ils sont tristes,
Les gens qui rêvent le pouvoir!
Nous sommes gais, nous, les artistes,
Et c'est ce qui nous fait avoir
Des femmes!... Il n'y a que ça,
Tant que le monde durera,
Tant que la terre tournera!

ENSEMBLE
Les femmes, il n'y a que ça!
Tant que la terre tournera,
Il n'y aura que ça!

PIQUILLO
III
Voulez-vous faire une expérience?
Prenons tous les gens qui pass'ront,
Et d'mandons-leur à quoi ils pensent;
Je pari' qu'ils nous répondront:
Aux femmes!... Il n'y a que ça,
Tant que le monde durera,
Tant que la terre tournera!

ENSEMBLE
Les femmes, il n'y a que ça!
Tant que la terre tournera,
Il n'y aura que ça!

PANATELLAS
Assez parlé des femmes. Maintenant, parlons de nous.

PIQUILLO
De nous?...

PANATELLAS
Oui, de nous... Mon ami Don Pedro de Hinoyosa est, je l'ai dit, gouverneur de la ville; je suis, moi, premier gentilhomme de la chambre; vous êtes, vous, le mari de la favorite: nous sommes donc, à nous trois, les trois plus hauts dignitaires du Pérou.

PIQUILLO
Est-il possible?...

DON PEDRO
Puisque c'est nous qui avons les trois meilleures places!

PANATELLAS
Cela posé, il ne nous reste plus qu'à nous partager, entre nous trois, les richesses, les honneurs.

DON PEDRO
Et les billets de spectacle...

PANATELLAS
Nous aurions très bien pu vous tenir à l'écart, faire le partage sans vous...

DON PEDRO
Mais nous ne sommes pas capables...

PANATELLAS
Nous sommes d'honnêtes gens.

PIQUILLO
Est-il possible?...

DON PEDRO
Nous nous sommes dit: Avant de procéder au partage, allons trouver le comte de Tabago...

PIQUILLO
Le comte de Tabago?...

PANATELLAS
C'est vous.

DON PEDRO
Allons trouver le marquis du Mançanarez...

PIQUILLO
Qu'est-ce que c'est encore que celui-là?

PANATELLAS
C'est vous, toujours.

PIQUILLO
Est-il possible?...

DON PEDRO
Allons trouver le comte de Tabago. le marquis du Mançanarez, entendons-nous avec eux...

PANATELLAS
Avec lui?...

DON PEDRO
Non, avec eux...
Comptant sur ses doigts
Le marquis du Mançanarez, le comte de Tabago... il faut dire: «avec eux».

PANATELLAS
Allez donc apprendre l'espagnol.

DON PEDRO
s'inclinant
C'est bon: vous êtes mon supérieur hiérarchique... Entendons-nous avec lui... sachons ce qu'il demande...

PANATELLAS
Et ce qu'il demandera, nous le lui donnerons...

PIQUILLO
Est-il possible?...

DON PEDRO
Mais oui, cher marquis, mais oui... demandez ce que vous voulez.

PANATELLAS
Seulement, soyez raisonnable...

DON PEDRO
N'oubliez pas que vous êtes un homme de peu...

PANATELLAS
Un homme de rien...

DON PEDRO
Une manière d'histrion...

PANATELLAS
Une façon de baladin...

DON PEDRO
Un pauvre diable, en un mot, et que, dans tout partage, un pauvre diable doit savoir se contenter d'une part de pauvre diable...

PANATELLAS
Là! allez maintenant... dites ce que vous voulez.

TOUT DEUX
Ne vous gênez pas.

PIQUILLO
Ce que je voudrais?...

PANATELLAS
Oui...

PIQUILLO
J'ai fait ce que vous vouliez... j'ai épousé la maîtresse... Ces messieurs que vous avez fait circuler me l'ont chanté trois fois tout à l'heure. Comme j'ai un fond d'honnêteté, je ne me soucie pas qu'ils me le chantent une quatrième fois. Voilà pourquoi je voudrais m'en aller.

DON PEDRO
Vous en aller?...

PIQUILLO
Oui.

PANATELLAS
Nous pouvons lui accorder cela, il me semble...

DON PEDRO
Ah! oui, nous pouvons... Est-il bête, hein?... il pouvait nous demander un tas de choses, et il nous demande tout bonnement à s'en aller... Je crois bien que nous pouvons lui accorder ça!...

PIQUILLO
Bonjour, alors...

PANATELLAS
Pas tout de suite, cependant.

PIQUILLO
Qu'est-ce qu'il y a encore?

PANATELLAS
le retenant
Une formalité... une petite formalité de rien du tout... Cette femme, que vous avez épousée, il faut que vous la présentiez.

PIQUILLO
Que je la présente!... et à qui?

DON PEDRO
Mais... à la cour... au vice-roi.

PIQUILLO
Comment! moi, le mari, il faut que je présente ma femme...

DON PEDRO
Vous êtes surpris?

PIQUILLO
Un peu... mais j'ai tort... Chaque pays a ses usages... Et comme cela, au moins, je ne partirai pas d'ici sans l'avoir vue, ma femme!

DON PEDRO
Ah! elle est jolie.

PIQUILLO
Vraiment?

PANATELLAS
Elle est très jolie... Vous verrez ça tout à l'heure... Quand elle entrera, vous la prendrez par la main et vous la présenterez à Son Altesse, en disant: «Altesse, je vous présente la marquise.» Son Altesse vous répondra probablement: «Bien obligé.»

PIQUILLO
Et ce sera tout?

PANATELLAS
Ce sera tout... vous serez libre.

PIQUILLO
Et je pourrai courir après la femme que j'aime?

DON PEDRO
Tant qu'il vous plaira!

PIQUILLO
Dépèchons-nous, alors.. Est-ce bientôt, cette présentation?

L'orchestre joue la ritournelle du morceau suivant. - Les rideaux s'ouvrent.

PANATELLAS
C'est tout de suite... Voici Son Altesse, et tout à l'heure votre femme.

Il remonte avec Don Pedro, et tous sortent par le fond, à gauche, pour rentrer avec le vice-roi.

PIQUILLO
riant
Ma femme!...
A lui-même
Ça me fait tout de même quelque chose de la voir... pas grand'chose... mais quelque chose!

Entrent par le fond, de droite et de gauche, les dames de la cour et les courtisans, qui se rangent de chaque côté de la scène.


SCÈNE VI
Les Mêmes, les Dames de la Cour, les Courtisans, un Huissier, puis Don Andrès de Ribeira, Manuelita, Brambilla, Ninetta, Frasquinella, Gardes, ensuite La Périchole, Tarapote.

CHŒUR
Nous allons donc voir un mari
Présenter sa femme à la cour!
Cette fête revient ici
Un peu plus souvent qu'à son tour.

Entre par le fond, à gauche, Don Andrès, à qui font cortège Manuelita, Brambilla, Ninetta et Frasquinella. - Des gardes suivent et se rangent au fond. - Panatellas et Don Pedro précèdent le vice-roi.

DON ANDRÈS
à Piquillo
Comte, bonjour.

PIQUILLO
Bonjour, Altesse.

DON ANDRÈS
Donc vous allez, monsieur, présenter la comtesse?

LE CHŒUR
goguenard
Ah! la comtesse!

DON ANDRÈS
Oui, la comtesse.

LE CHŒUR
Ha! ha! ha! ha! ha! ha!
Elle est bien bonne, celle-là!

DON ANDRÈS
tristement, à Panatellas et à Don Pedro
Mes amis, le respect s'en va.

DON PEDRO et PANATELLAS
les bras au ciel
Que pouvons-nous faire à cela!
Don Pedro et Panatellas remontent et sortent par le fond, à gauche.

LE CHŒUR
Ha! ha! ha! ha! ha! ha!
Elle est bien bonne, celle-là!

DON ANDRÈS
offensé, à lui-même. Parlé
Comment! elle est bien bonne!...
Il va s'asseoir sur le trône. -- Manuelita, Brambilla, Ninetta et Frasquinella le suivent et s'asseyent de chaque côté du trône sur des tabourets.
Faites entrer.

L'HUISSIER
annonçant du fond
Madame la comtesse de Tabago, marquise de Mançanarez.

Entre par le fond, à gauche, la Périchole, somptueusement vêtue et couverte de diamants. - Elle donne la main gauche à Tarapote et la droite à un courtisan; deux autres courtisans la suivent. - Panatellas et Don Pedro, qui ont remonté la scène, la précèdent et l'introduisent.

CHŒUR
pendant l'entrée de la Périchole
Nous allons donc voir un mari
Présenter sa femme à la cour!
Cette fête revient ici
Un peu plus souvent qu'à son tour.

PANATELLAS
à Piquillo
De tout ce que j'ai dit vous souvenez-vous bien?

PIQUILLO
Je m'en souviens.

PANATELLAS
Allez donc, et n'oubliez rien.

PIQUILLO
Vous allez voir.
Il s'approche de la Périchole.
Venez, madame.

Panatellas et Don Pedro vont s'asseoir sur des tabourets, au bas des marches du trône, l'un à droite, l'autre à gauche. - Tarapote descend à droite.

LA PÉRICHOLE
à Piquillo
Je viens, monsieur...

PIQUILLO
frappé, à part
Dieu! cette voix!...
La reconnaissant et à mi-voix
La Périchole!

LA PÉRICHOLE
bas
Eh! oui!

PIQUILLO
bas
Comment! c'est toi ma femme?

LA PÉRICHOLE
bas
Eh! oui, c'est moi!

PIQUILLO
élevant la voix
Qu'est-ce que j'entrevois?

LA PÉRICHOLE
bas
Tais-toi, tu sauras tout!

PIQUILLO
Ah! j'en sais bien assez!
Car je sais,
Coquine, que c'est vous la maîtresse du roi,
Et qu'alors je suis, moi...

LA PÉRICHOLE
bas, à Piquillo, qui l'a prise par le bras
Tais-toi! tais-toi! tais-toi! tais-toi!

LE CHŒUR
Ha! ha! ha! ha! ha! ha!
Elle est bien bonne, celle-là!

DON ANDRÈS
qui est descendu du trône, à Panatellas et à Don Pedro, qui se sont levés
Vous attendiez-vous à cela?

PANATELLAS
Faut voir ce que ça deviendra.

LE CHŒUR
Ha! ha! ha! ha! ha! ha!
Elle est bien bonne, celle-là!

LA PÉRICHOLE
bas, à Don Andrès
C'est un malentendu... Mais je vais le calmer;
Ne craignez rien, je saurai l'apaiser.
Don Andrès va se rasseoir sur le trône. - Don Pedro et Panatellas se rasseyent aussi. - A Piquillo
Écoute un peu,
Et ne bouge pas, de par Dieu!

I
Que veulent dire ces colères
Et ces gestes de mauvais ton?
Sont-ce là, monsieur, les manières
Qu'on doit avoir dans un salon?
Troubler ainsi l'éclat des fêtes
Dont je prends ma part pour ton bien!
Nigaud, nigaud, tu ne comprends donc rien?
Mon Dieu! que les hommes sont bêtes!

Piquillo fait vivement quelques pas vers Don Andrès; la Périchole le rattrape par le bras et le ramène au milieu de la scène.

II
Comment! tu vois que j'ai la chance
Et tu veux tout brouiller ici!
Manquerais-tu de confiance?
C'est un défaut chez un mari.
Laisse-les donc finir, ces fêtes,
Et puis après tu verras bien...
Nigaud, nigaud, tu ne comprends donc rien?
Mon Dieu! que les hommes sont bêtes!

PIQUILLO
C'est vrai, j'ai tort de m'emporter:
Venez, je vais vous présenter!
Mouvement général d'attention. - Piquillo prend la Périchole par la main et s'addresse à Don Andrès.
Écoute, ô roi, je te présente,
A la face de tous ces gens,
La femme la plus séduisante...
Et la plus fausse en même temps!
Prends garde à la câlinerie
De sa voix et de son regard!
En elle tout est menterie...
Je m'en aperçois... mais trop tard!
Écoute, ô roi, je te présente,
A la face de tous ces gens,
La femme la plus séduisante...
Et la plus fausse en même temps!
Elle te dira qu'elle t'aime,
Pauvre vieux, et tu la croiras,
Comme je la croyais moi-même!...
Voyez, qui ne la croirait pas?
Puisque tu la veux pour maîtresse,
Garde-la... mais veille dessus!
Garde-la bien, je te la laisse,
Et m'en vais, car je n'en veux plus!

A la fin du morceau, Piquillo jette la Périchole sur les marches du trône. Don Andrès aide la Périchole à se relever. Grand mouvement d'indignation.

DON ANDRÈS
furieux et désignant Piquillo
Sautez dessus!
Sautez dessus!

Don Pedro et Panatellas vont se placer derrière Piquillo, l'un à sa droite, l'autre à sa gauche.

LES COURTISANS
menaçant Piquillo
Sautons dessus!
Sautons dessus!

LA PÉRICHOLE
exaspérée, allant à Piquillo, tenu par Don Pedro et Panatellas
Ah! ma foi, oui, sautez dessus!
Gens de la fête,
Sautez dessus!
Car moi non plus, je n'en veux plus!
Il est trop bête...
Sautez dessus!

LE CHŒUR
Sautons dessus!
Sautons dessus!

Pendant ce choeur, Piquillo passe à droite et fait le tour de la scène; Panatellas, Don Pedro et Tarapote le poursuivent.

PANATELLAS et DON PEDRO
sautant sur Piquillo
Nous le tenons!

PIQUILLO
Ah les brigands!

TARAPOTE, PANATELLAS et DON PEDRO
Nous le tenons!

PIQUILLO
Les mécréants!

TARAPOTE, PANATELLAS et DON PEDRO
à Don Andrès qui est debout sur les marches du trône
Et maintenant, pour vous plaire,
Qu'en faut-il faire?
Grand roi, qu'en faut-il faire?

DON ANDRÈS
Conduisez-le, bons courtisans,
Et que cet exemple serve,
Dans le cachot qu'on réserve
Aux maris ré...
Aux maris cal...
Aux maris ci...
Aux maris trants...
Aux maris récalcitrants!

Ensemble

LE CHŒUR
Conduisons-le, bons courtisans, etc.

PIQUILLO
Conduisez-moi donc, courtisans, etc.

PIQUILLO
à la Périchole
Dans son palais ton roi t'appelle,
Pour te couvrir de honte et d'or!
Son amour te rendra plus belle,
Plus belle et plus infâme encor!

Reprise en CHŒUR
Conduisez/Conduisons-le, bons courtisans,
Et que cet exemple serve,
Dans le cachot qu'on réserve
Aux maris ré...
Aux maris cal...
Aux maris ci...
Aux maris trants...
Aux maris récalcitrants!

Panatellas, Don Pedro et Tarapote entraînent Piquillo par le fond, à gauche.ACTE TROISIÈME

PREMIER TABLEAU
Le cachot des maris récalcitrants. - Un cachot très étroit et très sombre. - Une lampe suspendue à la voûte. - Au premier plan, à droite et à gauche, deux gros anneaux scellés dans le mur supportent deux chaînes de fer; à l'extremité de ces chaînes, deux ceintures avec fermoir. - Un pilier à gauche. - Porte au fond, un peu vers la droite. - Devant le pilier, par terre, une botte de paille; près de la botte de paille, un escabeau.

SCÈNE PREMIÈRE
Un Vieux Prisonnier.

Au lever du rideau, la scène est vide. - Une trappe s'ouvre au milieu de la scène, et paraît le Vieux Prisonnier.

LE VIEUX PRISONNIER
Je suis en train de m'évader... y parviendrai-je? toute la question est là!
Avec fureur
Il y a douze ans que je suis enfermé dans cette prison...
Avec sentiment
il y a douze ans que je n'ai embrassé une femme... c'est bien long... Ces douze années de captivité, je les ai employées à percer le mur de mon cachot... avec un petit couteau que j'ai là... et j'ai pu arriver jusqu'ici...
Regardant autour de lui
Douze ans encore pour percer cet autre mur, et je serai libre... ne perdons pas une minute...
Au moment où il va attaquer le mur, on entend jouer par l'orchestre le motif des maris récalcitrants: le Vieux Prisonnier s'arrête.
J'entends du bruit, il me semble... rentrons vite... En matière d'évasion, l'on ne saurait montrer trop de prudence!

Il disparaît. La trappe se referme.


SCÈNE II
Piquillo, Panatellas, Don Pedro, Le Geôlier.

LE GEÔLIER
C'est ici, messieurs; nous sommes arrivés...

PANATELLAS
C'est ici le cachot des maris récalcitrants?

LE GEÔLIER
Oui, monseigneur.

DON PEDRO
Il est très propre.

LE GEÔLIER
Il est tout neuf, il n'a encore servi à personne.

PIQUILLO
Ainsi l'on me fourre en prison parce que je n'ai pas trouvé bon que ma femme...

PANATELLAS
On vous fourre en prison parce que vous avez été récalcitrant.

PIQUILLO
C'est que je disais... on me fourre en prison parce que je n'ai pas voulu me laisser faire... Eh bien... voilà de ces choses... je n'ai pas, quant à moi, d'opinions subversives, mais je suis obligé de vous le dire, messeigneurs, voilà de ces choses qui font comprendre les révolutions.

PANATELLAS
Oh! oh!

DON PEDRO
Qu'est-ce qu'il a dit?

PIQUILLO
Elles ne les excusent pas, mais elles les font comprendre.

PANATELLAS
Taisez-vous, mon ami.

DON PEDRO
N'aggravez pas votre position.

PANATELLAS
lui serrant la main
Au revoir, mon ami, au revoir.

PIQUILLO
Vous allez me laisser là, tout seul?

DON PEDRO
Il le faut bien, la fête continue là-haut...

PIQUILLO
La fête?...

PANATELLAS
Mais nous ne vous quitterons pas sans vous avoir dit ce que nous pensons de votre admirable conduite...

Couplets

DON PEDRO
Les maris courbaient la tête,
C'était l'usage à Lima;
Vous seul avez, âme honnête,
Osé crier: «Halte-là!...»

TOUS LES DEUX
Cette fureur généreuse
Est flatteuse
Pour la corporation!...
Recevez donc, Excellence,
L'assurance
De notre admiration.

PANATELLAS
Je vous croyais l'âme vile,
Je me trompais lourdemen
Vous n'êtes qu'un imbécile,
Je vous en fais compliment.

TOUS LES DEUX
Cette fureur généreuse
Est flatteuse
Pour la corporation!...
Recevez donc, Excellence,
L'assurance
De notre admiration.

Don Pedro et Panatellas lui donnent des poignées de main et se retirent. Alors le geôlier s'approche de Piquillo comme s'il voulait lui parler; ne trouvant rien à dire, il se contente de lui serrer la main avec effusion, essuie une larme et s'en va.


SCÈNE III
Piquillo, seul.

PIQUILLO
Il est ému... Qui ne le serait pas à l'aspect d'une pareille infortune?... Ces messieurs aussi étaient émus... ces messieurs qui viennent de sortir... Ce sont les mêmes qui, il y a une demi-heure, formaient le rond autour de moi et qui me chantaient:
Épouser la maîtresse,
La maîtresse du roi...
Avec orgueil
Maintenant, ils chantent sur un autre air... ça me prouve que je'ai reconquis la considération publique... C'est une consolation... malheuresuement, elle est insuffisante... comme la plupart des consolations, du reste...
Tout en examinant la paille de son cachot
La voilà donc, la couche de l'honnête homme... de la paille!... Je vais dormir sur la paille, tandis que, si j'avais été une canaille, je dormirais sous le duvet... Eh bien, voilà de ces choses... je ne veux pas dire de mal de la Providence, mais enfin voilà de ces choses…

Rondeau
On me proposait d'être infâme,
Je fus honnête... et me voilà!
Cela vous met la mort dans l'âme
De voir le monde comme il va...
Ma femme, avec tout ça, ma femme,
Qu'est-ce qu'elle peut fair' pendant c'temps-là?
Qu'est-ce qu'elle peut faire, la perfide,
- Je n'pensais pas du tout à ça, -
Pendant que, sur la paille humide,
Je geins et pousse des hélas!
Elle est près du roi, l'infidèle!...
Le roi lui dit ceci, cela,
Et qu'elle est belle, et qu'elle est belle,
Et patati et patata...
Baste! à quoi bon la jalousie
Quand on en est où me voilà!...
Il s'étend sur sa botte de paille.
Mieux vaut dormir: qui dort oublie...
Je n'sais pas trop qu'est-c' qu'a dit ça!...
J'ai toujours ce tourment dans l'âme,
Jamais le sommeil ne viendra...
Ma femme, ma petite femme,
Que fais-tu pendant ce temps-là?
Il s'endort, et, d'une voix éteinte:
Ma femme!... Avec tout ça ma femme
Qu'est-c' qu'ell' peut fair' pendant c'temps-là?

Il dort. Entrent la Périchole et le geôlier portant une torche.


SCÈNE IV
Piquillo, La Périchole, Le Geôlier.

LA PÉRICHOLE
Est-il lié de manière à ce que je puisse m'approcher de lui sans crainte?

LE GEÔLIER
Il n'est pas lié, madame; mais si vous y tenez, je puis le faire attacher à l'un de ces anneaux.

LA PÉRICHOLE
C'est inutile; mais tenez-vous là, et, au moindre cri, jetez-vous sur lui avec vos hommes!

LE GEÔLIER
Bien! madame.

Il sort.


SCÈNE V
Piquillo, La Périchole.

La Périchole s'approche de Piquillo et lui donne deux ou trois petits coups de pieds: Piquillo se borne d'abord à changer de position, puis il se réveille.

PIQUILLO
Qui va là? qui est là?

LA PÉRICHOLE
Moi!

PIQUILLO
Qui ça, toi?

LA PÉRICHOLE
La Périchole!

PIQUILLO
La Périchole!

LA PÉRICHOLE
Est-ce que tu ne t'attendais pas à me voir?

PIQUILLO
Je n'y comptais pas; je ne pouvais pas croire que tu aurais l'imprudence...
Retroussant ses manches
Mais, puisque tu l'as eue, cette imprudence...
Il se lève.

LA PÉRICHOLE
Eh bien?...

PIQUILLO
terrible
Tu vas voir!...

LA PÉRICHOLE
très tranquille
Un pas de plus, et j'appelle. Si j'appelle, le geôlier entre avec six de ses hommes; on se jette sur toi et l'on attache à l'un de ces deux anneaux... Maintenant, fais ce que tu voudras.

PIQUILLO
C'est sérieux, ce que tu dis là?

LA PÉRICHOLE
On ne peut plus sérieux.

PIQUILLO
C'est bon, alors!... Tu as été moins imprudente que je ne le supposais, voilà tout.

LA PÉRICHOLE
se rapprochant
Pas de bêtises, tu sais!...

PIQUILLO
C'est bon! je te dis... du moment que je ne serais pas le plus fort...

LA PÉRICHOLE
A la bonne heure!... Causons maintenant... Tu penses bien que je ne serais pas venue si je n'avais pas eu un motif.

PIQUILLO
Je le connais, ton motif.

LA PÉRICHOLE
Quel est-il, voyons?...

PIQUILLO
Femme de toutes les voluptés.

LA PÉRICHOLE
C'est possible, après?

PIQUILLO
Tu as tenu à être sûre que j'étais mal couché... Eh bien! sois satisfaite... je suis couché aussi mal qu'on peut l'être. La voilà, la couche de l'honnête homme!... c'est pour voir ça que tu es venue?

LA PÉRICHOLE
Non, ce n'est pas pour cela, mon ami.

PIQUILLO
Pourquoi, alors?

Duo

LA PÉRICHOLE
Dans ces couloirs obscurs, sous cette voûte sombre,
Piquillo, Piquillo, ne devines-tu pas
Quel but mystérieux m'a conduite dans l'ombre
Et vers ce noir cachot a dirigé mes pas.

PIQUILLO
Ce but mystérieux se devine aisément:
Tu viens pour te ficher de moi.

LA PÉRICHOLE
Non, cher amant,
Je viens pour te parler.

PIQUILLO
Pour cela seulement?

LA PÉRICHOLE
Oui, je t'assure,
Je te le jure!
Seulement pour cela, mon gentil Piquillo!..
.
PIQUILLO
Eh bien, soit! parlez-moi, comtess' de Tabago.

LA PÉRICHOLE
Tu veux bien?

PIQUILLO
Je veux bien.

LA PÉRICHOLE
Écoute alors, écoute et ne dis rien:
I
Tu n'es pas beau, tu n'es pas riche,
Tu manques tout à fait d'esprit;
Tes gestes sont ceux d'un godiche,
D'un saltimbanque dont on rit.
Le talent, c'est une autre affaire:
Tu n'en as guère, de talent...
De ce qu'on doit avoir pour plaire
Tu n'as presque rien, et pourtant...

PIQUILLO
Et pourtant?

LA PÉRICHOLE
Je t'adore, brigand, j'ai honte à l'avouer;
Je t'adore et ne puis vivre sans t'adorer.
II
Je ne hais pas la bonne chère...
On dînait chez ce vice-roi,
Tandis que toi, toi, pauvre hère,
Je mourais de faim avec toi!
J'en avais chez lui, de la joie;
J'en pouvais prendre tant et tant;
J'avais du velours, de la soie,
De l'or, des bijoux, et pourtant...

PIQUILLO
Et pourtant?...

LA PÉRICHOLE
Je t'adore, brigand, j'ai honte à l'avouer;
Je t'adore et ne puis vivre sans t'adorer.

PIQUILLO
C'est la vérité, dis?

LA PÉRICHOLE
C'est la vérité même.

PIQUILLO
Tu m'aimes?

LA PÉRICHOLE
Je t'aime!

PIQUILLO
O joie extrême!

LA PÉRICHOLE
Bonheur suprême!

ENSEMBLE
Et caetera, et caetera.
Felicità! felicità!

PIQUILLO
avec passion
Mon bonheur serait complet si
Je le goûtais ailleurs qu'ici.

LA PÉRICHOLE
Tu m'aimes?

PIQUILLO
Je t'aime!

LA PÉRICHOLE
O joie extrême!

PIQUILLO
Bonheur suprême!

ENSEMBLE
Et caetera, et caetera.
Felicità! felicità!

LA PÉRICHOLE
Mon Piquillo!

PIQUILLO
Tu m'aimes?

LA PÉRICHOLE
A ce point que la fortune m'est devenue insupportable dès que tu n'as plus été là pour la partager avec moi... J'ai tout quitté pour venir te retrouver, mon Piquillo!

PIQUILLO
O mon amante!

LA PÉRICHOLE
O mon amant!

PIQUILLO
Mais comment se fait-il, au fait, que tu aies pu venir?...

LA PÉRICHOLE
J'ai demandé l'autorisation au vice-roi.

PIQUILLO
Et il te l'a accordée?...

LA PÉRICHOLE
Il n'a rien à me refuser.

PIQUILLO
Eh là!...

LA PÉRICHOLE
Tu es bête!... s'il en est encore à ne rien me refuser, c'est que, moi, je lui ai tout refusé, moi!

PIQUILLO
Comment dis-tu ça?... s'il en est encore à ne te rien refuser, c'est que?...

LA PÉRICHOLE
C'est que, moi, je lui ai tout refusé... Tu ne comprends pas?...

PIQUILLO
Non.

LA PÉRICHOLE
Tu comprendras plus tard. Nous n'avons pas de temps à perdre... Tu vas être libre, mon Piquillo, tu vas être libre. J'ai gardé sur moi assez d'or et de pierreries pour corrompre tous les geôliers du monde... A moi, geôlier, à moi!...

Entre Don Andrès, le vice-roi, déguisé en geôlier: barbe hérissée, air féroce, énorme trousseau de clefs.


SCÈNE VI
Les Mêmes plus Don Andrès en geôlier.

Terzetto

DON ANDRÈS
Je suis le joli p'tit geôlier
A la belle barbe en broussaille:
On me dit quelqu'fois d'la tailler,
Mais moi, jamais je ne la taille.
En faisant sonner ses clefs
Et tin tin tin, et tin tin tin!
Sonnez, mes clefs, soir et matin!

TOUS LES TROIS
Et tin tin tin, et tin tin tin!
Chantez votre joyeux tin tin!
Sonnez, mes clefs, soir et matin.
Sonnez, ses clefs, soir et matin.

DON ANDRÈS
Aux prisonniers, d'un pas hâtif,
Je vais porter la nourriture;
Malgré mon air rébarbatif,
Je suis une bonne nature.
Agitant son gros trousseau de clefs
Et tin tin tin! et tin tin tin!
Sonnez, mes clefs soir et matin.

PIQUILLO
Il est fort bien!

LA PÉRICHOLE
Fort bien, vraiment!

PIQUILLO
Mignon, gentil, coquet, charmant.

LA PÉRICHOLE
Fringant, pimpant.

PIQUILLO
Et sémillant.

Reprise
Sonnez, mes clefs, soir et matin.
Sonnez, ses clefs, soir et matin.
Et tin tin tin, et tin tin tin!

LA PÉRICHOLE
Il est gentil! ça va aller tout seul... Venez un peu ici, petit geôlier.

DON ANDRÈS
Et tin tin tin, et tin tin tin!...

LA PÉRICHOLE
Qu'est-ce que c'est?

DON ANDRÈS
Et tin tin tin, et tin tin tin!

LA PÉRICHOLE
En voilà assez...
Lui montrant des diamants
Savez-vous ce que c'est que ça?

DON ANDRÈS
Parfaitement!... ce sont des diamants.

LA PÉRICHOLE
Qui sont à vous si vous consentez à favoriser son évasion.

PIQUILLO
Oh! dis donc... c'est beaucoup peut-être de lui donner tout ça... Enfin!...

DON ANDRÈS
Et si je consens à favoriser son évasion, qu'est-ce que vous ferez, vous?

LA PÉRICHOLE
Je partirai avec lui.

DON ANDRÈS
Avec lui!

PIQUILLO
Sans doute, avec moi, Don Alfonso Piquillo... Il est gentil, mais il est bête...

LA PÉRICHOLE
Oh! oui, qu'il est bête!

DON ANDRÈS
à part
Tu verras ça tout à l'heure, toi, si je suis bête!...
Haut
Eh bien, et ce vice-roi, ce pauvre vice-roi, vous le plantez là?

LA PÉRICHOLE
Net!

DON ANDRÈS
dissimulant son émotion
Il vous adore, pourtant!

LA PÉRICHOLE
Qu'est-ce que ça me fait?

DON ANDRÈS
Si vous l'aimiez, ça vous ferait quelque chose.

LA PÉRICHOLE
Oui, mais comme je ne l'aime pas...

DON ANDRÈS
Pas même un brin?

LA PÉRICHOLE
Pas une miette!

PIQUILLO
C'est moi qu'elle aime.

LA PÉRICHOLE
Oui, c'est lui... je l'aime! Il m'aime, nous nous aimons; nous voulons vivre l'un près de l'autre... et c'est sur vous, petit geôlier, que nous avons compté pour nous procurer cette satisfaction.

DON ANDRÈS
C'est sur moi que vous avez compté?

PIQUILLO
Oui, bon petit geôlier, c'est sur vous.

DON ANDRÈS
Eh bien, vous n'avez pas eu tort... car cette satisfaction, je vous la procurerai et plus complète que vous ne pouvez croire... A moi, vous autres!

Entrent des gardes.

PIQUILLO et LA PÉRICHOLE
Oh!

DON ANDRÈS
montrant les anneaux
La femme à gauche, l'homme à droite... ne faites pas de mal à la femme, mais vous bousculeriez un peu l'homme que je n'y verrais pas d'inconvénient.
On attache Piquillo à l'anneau de gauche, et la Périchole à l'anneau de droite.
Là, c'est bien, laissez-nous maintenant.

Les gardes sortent.

LA PÉRICHOLE
Don Andrès!...

PIQUILLO
Le vice-roi!...

DON ANDRÈS
Oui, le vice-roi, qui n'est pas aussi bête que vous le pensiez, monsieur... le vice-roi, à qui une minute a suffi pour se venger de vos dédains, madame... Vivre l'un près de l'autre, disiez-vous... Eh bien! vous y êtes l'un près de l'autre... restez-y donc, et parlez-vous d'amour si cela vous fait plaisir.

PIQUILLO
Oui, tyran, nous nous en parlerons!

LA PÉRICHOLE
Nous nous en parlerons à ton nez et à ta barbe!

DON ANDRÈS
avec dignité, ôtant sa fausse barbe
Vous faites erreur, madame: cette barbe n'est pas à moi.

Trio

PIQUILLO
Roi pas plus haut qu'une botte!
Singe! nous nous adorons;
Marron sculpté! vil despote!
Entends-tu? nous nous aimons.

DON ANDRÈS
La jalousie et la souffrance
Déchirent mon coeur tour à tour;
J'ai la fortune et la puissance,
Tout cela ne vaut pas l'amour.

Ensemble

PIQUILLO et LA PÉRICHOLE
La jalousie et la souffrance
Déchirent son coeur tour à tour;
Il a tout, fortune et puissance,
Le gueux, mais il n'a pas l'amour.
Nous, nous avons l'amour!

DON ANDRÈS
La jalousie et la souffrance
Déchirent mon coeur tour à tour;
J'ai la fortune et la puissance,
Tout cela ne vaut pas l'amour.
Moi, je n'ai pas l'amour!

PIQUILLO
Oui, nous nous aimons,
Nous nous adorons...
Entends-tu, brigand?...

DON ANDRÈS
Ah! qu'elle est belle!
Il va vers la Périchole

PIQUILLO
Le bandit se rapproche d'elle!...
Veux-tu t'en aller! veux-tu t'en aller!

LA PÉRICHOLE
se défendant comme elle peut
Veux-tu t'en aller! veux-tu t'en aller!

DON ANDRÈS
à la Périchole
Tout bas laisse-moi te parler!

PIQUILLO
Que dit-il?

DON ANDRÈS
bas, à la Périchole
Si plus tard tu deviens raisonnable,
Si tu te montres plus traitable,
Fredonne un de ces airs que tu chantes si bien,
Je serai là!... Chut! ne me réponds rien?

LA PÉRICHOLE
Misérable!

PIQUILLO
Qu'est-ce qu'il t'a dit, le misérable?


Reprise de l'ENSEMBLE

PIQUILLO et LA PÉRICHOLE
La jalousie et la souffrance. etc.

DON ANDRÈS
La jalousie et la souffrance. etc.

Don Andrès sort à la fin du trio.

DON ANDRÈS
à la Périchole, en sortant, parlé
Je serai là.

Il reparaît: Piquillo saisit sa botte de paille et la lui jette. -- Piquillo et la Périchole restent seuls attachés en face l'un de l'autre à leurs anneaux de fer.


SCÈNE VII
La Périchole, Piquillo.

PIQUILLO
Qu'est-ce qu'il t'a dit, tout à l'heure, le vice-roi?

LA PÉRICHOLE
Quand ça?

PIQUILLO
Quand il t'a parlé bas.

LA PÉRICHOLE
Il ne m'a rien dit.

PIQUILLO
Pourquoi t'a-t-il parlé bas, alors? Quand on ne dit rien, on n'a pas besoin de parler bas.

LA PÉRICHOLE
Tu m'ennuies!... Tu vois que ça me crispe d'être attachée par le milieu du corps, et tu viens encore avec tes bêtes de questions...

PIQUILLO
En voilà une nuit de noces!... Car, enfin, en y pensant, c'est notre nuit de noces.

LA PÉRICHOLE
C'est vrai, pourtant!

PIQUILLO
Comme c'est agréable de la passer de cette façon-là!...
En riant
Heureusement que nous, pas bêtes...

LA PÉRICHOLE
Plaît-il, monsieur?

PIQUILLO
Rien... je sais ce que je veux dire... il semblerait que nous avions prévu ça, vraiment, il semblerait que nous avions prévu ça.

Musique à l'orchestre pendant que la trappe du Vieux Prisonnier s'ouvre très lentement.

LA PÉRICHOLE
Tais-toi!

PIQUILLO
Qu'est-ce qu'il y a?

LA PÉRICHOLE
Il me semble que j'entends...

PIQUILLO
Moi aussi...


SCÈNE VIII
Les Mêmes, Le Vieux Prisonnier.

LE VIEUX PRISONNIER
sortant de la trappe
Chut! chut!...

PIQUILLO et LA PÉRICHOLE
Qu'est-ce que c'est que ça?

LE VIEUX PRISONNIER
Taisez-vous!

PIQUILLO et LA PÉRICHOLE
Qu'est-ce que c'est que ça?

LE VIEUX PRISONNIER
Je vous apporte la liberté!

PIQUILLO et LA PÉRICHOLE
La liberté!

LE VIEUX PRISONNIER
J'ai mis douze ans à percer le mur de mon cachot avec ce petit couteau... Douze ans encore pour percer le mur de votre cachot à vous, et nous sommes libres!

PIQUILLO et LA PÉRICHOLE
Dans douze ans...

LE VIEUX PRISONNIER
Oui... ne perdons pas une minute.

LA PÉRICHOLE
Psstt! Dites donc, l'évadé, j'ai peut-être un moyen plus rapide... Vous l'avez sur vous, votre petit couteau?...

LE VIEUX PRISONNIER
Le voici.

LA PÉRICHOLE
Eh bien, servez-vous-en d'abord pour faire sauter un des anneaux de cette chaîne.

LE VIEUX PRISONNIER
A votre service!

Il saute sur la Périchole, et, avant de la délivrer, il l'embrasse avec fureur une demi-douzaine de fois.

LA PÉRICHOLE
se débattant
Eh bien! eh bien!...

PIQUILLO
Eh bien! qu'est-ce que c'est?... Voulez-vous bien!...

LE VIEUX PRISONNIER
Pardonnez-moi, il y avait douze ans!... il y avait douze ans, mon ami, il y avait douze ans...
délivrant la Périchole
Là, vous êtes libre.

LA PÉRICHOLE
A la bonne heure!
Le Vieux Prisonnier va délivrer Piquillo.

PIQUILLO
lui serrant la main
C'est bon! je ne vous en veux plus.

LA PÉRICHOLE
Maintenant, écoutez-moi. Le vice-roi m'a dit tout à l'heure...

PIQUILLO
Tu vois bien qu'il t'a dit quelque chose!

LA PÉRICHOLE
haussant les épaules
Le vice-roi m'a dit tout à l'heure que, si ça m'ennuyait trop de passer la nuit accrochée à cet anneau, je n'aurais qu'à chanter une des chansons que je chante si bien...
Avec modestie
Ce n'est pas moi qui parle, c'est le vice-roi.

LE VIEUX PRISONNIER
saluant cérémonieusement
Oh! madame!...

PIQUILLO
à part
C'est un homme du monde.

LA PÉRICHOLE
Il a dit qu'il serait là; que, lorsqu'il m'entendrait chanter, il reviendrait... alors, vous comprenez... Toi, Piquillo, tu vas te remettre près de ton mur, comme si tu étais toujours attaché; vous, bon vieillard, vous allez vous cacher derrière ce pilier... moi, je vais chanter... le vice-roi viendra, et, dès qu'il sera à portée...

LE VIEUX PRISONNIER
Nous sautons sur lui.

PIQUILLO
Nous le ficelons, nous lui chipons ses clés.

LA PÉRICHOLE
Et nous décampons... Y sommes-nous?

LE VIEUX PRISONNIER
Nous y sommes.

LA PÉRICHOLE
la tête tournée vers la porte
Je t'adore!... Si je suis folle,
C'est de toi!... Compte là-dessus...

Entre Don Andrès.


SCÈNE IX
Les Mêmes, Don Andrès.

DON ANDRÈS
Elle m'adore... j'ai bien entendu... elle m'adore, je puis compter là-dessus.

LA PÉRICHOLE
C'est vous, Don Andrès?

DON ANDRÈS
Oui, c'est moi. Eh bien, vous êtes devenue raisonnable?

LA PÉRICHOLE
Tout à fait raisonnable!

DON ANDRÈS
Et vous m'adorez?

LA PÉRICHOLE
Et je vous adore!...

PIQUILLO et LE VIEUX PRISONNIER
qui se sont rapprochés, jettent une corde autour du corps du vice-roi, l'emmènent près du pilier, l'y attachent solidement.
Tu vas voir comme elle t'adore, tu vas voir...

DON ANDRÈS
A moi!... à moi!... Mais je suis fou... il n'y a personne... on ne m'entendra pas!...
Une fois attaché
Ah! les femmes! les femmes!...

LA PÉRICHOLE
Tu as raison, Don Andrès, les femmes...
Sur le motif du second acte
Qu'est-c' qui, dans un tas d'circonstances,
Fait aux rois comme aux vice-rois
Commettre une foul' d'imprudences
Dont, plus tard, ils se mord'nt les doigts?...
Les femmes, il n'y a que ça, etc.

LES TROIS PRISONNIERS
Les femmes, il n'y a que ça, etc.
Tous les trois se sauvent.

DON ANDRÈS
seul, attaché au pilier
Eh bien! ils ont raison après tout. Les femmes, il n'y a que ça!... A moi! à moi! à moi!...


DEUXIÈME TABLEAU
Décor du premier acte.

SCÈNE PREMIÈRE
Berginella, Guadalena, Mastrilla, puis Piquillo, La Périchole, Le Vieux Prisonnier, puis Don Pedro, Panatellas et des Gardes.

Au lever du rideau, des passants se sauvent en courant. -- Mastrilla est au balcon, les deux autres cousines rangent les tables et les chaises.

MASTRILLA
Que se passe-t-il donc? tout le monde a peur, tout le monde se sauve...

BERGINELLA
On dit que trois prisonniers viennent de s'échapper.

GUADALENA
Et toutes les milices de la ville sont sur pied pour les rattraper... Oh!...

Entrent Piquillo, la Périchole et le Vieux Prisonnier.

BERGINELLA et GUADALENA
Piquillo!... La Périchole!...

PIQUILLO
Ne nous trahissez pas, mes bonnes demoiselles, ne nous trahissez pas!

LE VIEUX PRISONNIER
embrassant Guadalena
Il y avait douze ans...

Piquillo et la Périchole entraînent le Vieux Prisonnier; ils sortent par la droite. - Les Trois Cousines rentrent dans leur cabaret. - Paraît Don Pedro, l'épée à la main, suivi d'un peloton de soldats.

DON PEDRO et CHŒUR
En avant! en avant soldats!
Pressons le pas! pressons le pas!

DON PEDRO
D'un pied leger, d'un pas agile,
Visitant les moindres quartiers,
Nous parcourons toute la ville
Pour rattraper les prisonniers.

CHŒUR
Les bandits
Sont partis;
Tous les trois
A la fois
Ont pris la poudre d'escampette.
Furetons
Et cherchons,
Car il faut
Vite et tôt
Le découvrir dans leur cachette.
Donc en avant, d'un pas agile,
Par les quais et par les faubourgs;
Traquons-les dans toute la ville,
Suivons leurs tours et leurs détours!

Sur la fin du choeur, Panatellas entre à la tête d'une autre patrouille.

DEUXIÈME PATROUILLE
En avant! en avant soldats!
Pressons le pas! pressons le pas!

PANATELLAS
La foule nous suit, gouailleuse,
Et riant de notre embarras,
Nous chante de sa voix railleuse:
«L'attrap'ra!... l'attrap'ra pas!...»

CHŒUR
Les bandits
Sont partis, etc.

Après ce choeur, sortie des patrouilles et rentrée des Trois Cousines

LES TROIS COUSINES
Pauvres gens, où sont-ils?
Les voilà bien lotis!
C'est la faute à la Périchole:
Le satin, les atours,
Les bijoux, le velours!
Elle était grise, elle était folle!...
Mais, hélas! pauvre enfant!
La voilà maintenant
Plus malheureuse que naguère!
Profitons sagement
D'un tel enseignement,
N'ayons pas la tête légère.

MASTRILLA
Et si jamais notre doux maître,
Si notre doux maître, un jour,
Avait l'aplomb de se permettre
De nous parler se son amour...

BERGINELLA
Nous aurions bien plus de sagesse!
Et nous ferions, sur ma foi!
Avec beaucoup de politesse,
La révérance au vice-roi.

GUADALENA
Car, vrai, cela passe trop vite
Une fortune à la cour!
Le règne de la favorite
N'aura pas duré plus d'un jour!

Rentrent Don Pedro et Panatellas à la tête de leurs patrouilles. Derrière les patrouilles, le populaire.

Reprise générale
Les bandits
Sont partis, etc.

Entre le vice-roi suivi de ses pages.


SCÈNE II
Les Mêmes, Don Andrès.

DON ANDRÈS
Ils sont pris, n'est-ce pas?

DON PEDRO
Altesse!...

DON ANDRÈS
Ils sont pris?... ils sont arrêtés?...

PANATELLAS
On est sur leurs traces, Altesse, on est sur leurs traces.

DON ANDRÈS
Sur leurs traces... Ah! je la connais, celle-là, je sais ce que ça veut dire...

PANATELLAS
Mais, Altesse, ça veut dire...

DON ANDRÈS
Que vous n'avez rien trouvé, que vous ne savez rien... Ainsi, deux misérables auront osé porter la main sur ma personne sacrée; ils l'auront ficelée comme un saucisson, ma personne sacrée! puis ils se seront sauvés, en se moquant de moi... Et, quand je vous demande, à vous qui êtes gouverneur de ma ville de Lima, à vous qui êtes premier gentilhomme de ma chambre, si ces deux misérables sont arrêtés, vous pensez qu'il vous suffira de me répondre: «On est sur leurs traces, Altesse, on est sur leurs traces!...»

DON PEDRO
J'ai fouillé le palais, Altesse, et j'ai fouillé les bouges; j'ai fouillé les boutiques, j'ai fouillé les bazars, j'ai fouillé les bazars, j'ai fouillé les cabarets, j'ai fouillé les hôtels garnis, j'ai fouillé...

DON ANDRÈS
Et vous, Panatellas?..
.
PANATELLAS
Moi, Altesse, j'ai fouillé les habitants.

DON ANDRÈS
Et vous n'avez rien trouvé?

PANATELLAS
Pas grand'chose, Altesse.

DON ANDRÈS
Vous dites ça parce que vous avez peur que je vous demande ma part... Avancez un peu, les trois cousines.

BERGINELLA
Altesse!...

DON ANDRÈS
Vous la connaissiez, vous, cette Périchole de malheur? vous le connaissiez, ce Piquillo?

MASTRILLA
Oui, Altesse, mais...

DON ANDRÈS
Vous les avez vus, sans doute?...

GUADALENA
troublée
Non... Altesse... non...
A ses cousines
N'est-ce pas que nous ne les avons pas vus?

DON ANDRÈS
Vous vous troublez, faites-y attention, les trois cousines!... Je vous ferai battre de verges, si vous ne me dites pas la vérité... Vous entendez, je vous ferai battre de verges après vous avoir fait préalablement déshabiller jusqu'à la ceinture.

LA FOULE
avec un murmure d'adhésion
Eh! eh!... Ah! ah!...

DON ANDRÈS
Ça vous amuse, ça, vous autres?

PANATELLAS
Dame! Altesse!...

DON ANDRÈS
Eh bien, ça n'aura pas lieu... En chasse, messieurs, en chasse!... Je rattraperai ceux qui m'ont ficelé, dussé-je, pour les rattraper, démolir la moitié de la ville! En chasse! en chasse!

PLUSIEURS VOIX
Les voilà! les voilà!

DON ANDRÈS
remontant
Qui ça?

DON PEDRO
remontant
La Périchole! Piquillo!

DON ANDRÈS
Piquillo, la Périchole!... Ils se livrent! à la bonne heure!

Entrent la Périchole et Piquillo, suivis du Vieux Prisonnier. -- Entrée absolument pareille à celle du premier acte. Ils ont repris leurs costumes de chanteurs ambulants avec les guitares en sautoir.


SCÈNE III
Les Mêmes, Piquillo, La Périchole, Le Vieux Prisonnier.

PIQUILLO
aux Trois Cousines
Vous permettez, n'est-ce pas?

LES TROIS COUSINES
effarées
Mais, très volontiers, très volontiers!

PIQUILLO
Merci, mes bonnes demoiselles... mes bonnes demoiselles, je vous remercie bien...
Tapis étendu, cahiers de chansons, soucoupe pour la quête
En voilà un public, hein? la Périchole!... il s'agit de nous distinguer.

LA PÉRICHOLE
Et il faut espérer que les gens qui nous écoutent seront généreux, très généreux.

DON ANDRÈS
Tu verras bien!

LA PÉRICHOLE
Y es-tu?

PIQUILLO
J'y suis.

LA PÉRICHOLE
La clémence d'Auguss...

DON ANDRÈS
flatté
Ça, c'est délicat!

LA PÉRICHOLE
La clémence d'Auguss... ou les Coupables récompensés quand ils auraient du être punis...

PIQUILLO
Complainte brillante, en trois couplets.

Don Andrès aperçoit le Vieux Prisonnier portant un basson.

DON ANDRÈS
Que vois-je! le marquis de Santarem!

Pour toute réponse, le marquis de Santarem attaque sur son basson la ritournelle de la complainte suivante.

Complainte

LA PÉRICHOLE
Écoutez, peup' d'Amérique,
De l'Espagne et du Pérou,
Écoutez... ça n'coût' qu'un sou!...
L'histoire très véridique.
De deux amants malheureux,
Qui finir'nt par être heureux.

ENSEMBLE
De deux amants malheureux,
Qui finir'nt par être heureux.

PIQUILLO
Le vice-roi, en colère
Les fit, pour certain' raison,
Mettre tous deux en prison;
Heureus'ment, ils s'évadèrent,
Grâce à un vieux prisonnier,
Qui du basson savait jouer.

ENSEMBLE
Grâce à un vieux prisonnier,
Qui du basson savait jouer.

LA PÉRICHOLE
On les traque, on les repince,
On va les percer de coups...
Mais ils tombent aux genoux,
Aux genoux de leur bon prince,
Qui les accable tous deux
Sous un pardon généreux!

ENSEMBLE
Qui les accable tous deux
Sous un pardon généreux!

LA PÉRICHOLE
à Piquillo
Et maintenant, laisse-moi faire la quête et laisse-moi la faire comme je l'entends.
A Don Andrès
Reprenez vos diamants, Altesse; tout ce que nous vous demandons, c'est de ne pas nous faire pendre.

PIQUILLO
Et de ne pas nous réclamer les quatre piastres... vous savez... pour notre mariage...

DON ANDRÈS
Don Andrès de Ribeira n'a pas pour habitude de reprendre ce qu'il a donné: gardez tout. Votre conduite me cause tant d'admiration, que, si je ne me retenais pas, je pleurerais comme une bête... Approchez, marquis de Santarem... Qu'aviez-vous donc fait pour être mis en prison?

LE VIEUX PRISONNIER
Je n'en sais rien.

DON ANDRÈS
C'est fâcheux: j'aurais aimé à vous le pardonner... Mais, puisque vous n'en savez rien... qu'on le reconduisse dans son cachot.

LE VIEUX PRISONNIER
Ça m'est égal: j'ai mon petit couteau.

DON ANDRÈS
Vous deux, vous êtes libres.

ENSEMBLE
Libres!

LA PÉRICHOLE
Et riches!... Tu vois, quand c'est moi qui fais la quête!...

PIQUILLO
O mon amante!

LA PÉRICHOLE
O mon amant!

Finale

PIQUILLO
Tous deux, au temps de peine et de misère,
Dans bien des cours avons chanté souvent.

LA PÉRICHOLE
Nous vous dirons, avec franchise entière,
Que c'est ici qu'on fait le plus d'argent.

PIQUILLO
Nous vous quittons... Ainsi que l'hirondelle,
Vers d'autres cieux nous prenons notre vol.

LA PÉRICHOLE
Mais en partant, reprenons de plus belle
Il grandira, car il est Espagnol!

ENSEMBLE
Il grandira, car il est Espagnol!

CHŒUR
Il grandira, car il est Espagnol!


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Vocal Score

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