Skaska o zare Saltane

Skaska o zare Saltane

The Tale of the Tsar Saltan, of his Son the Famous and Mighty Hero Prince Gvidon Saltanovich and of the Beautiful Swan Princess
Opera in a prologue and four acts

Libretto

Vladimir ivanovich Bel'sky after Aleksandr Pushkin

Premiere

3 November 1900, Moscow (Solodovnikov Theatre)

Cast

TSAR SALTAN (bass)
PRINCESS MILITRISSA (soprano)
PRINCE GVIDON (tenor)
SWAN PRINCESS (soprano)
POVARIKHA (soprano)
TKACHIKHA (mezzo-soprano)
BARBARIKHA (contralto)

CHORUS
nobles, courtiers, nurses, guards, soldiers, sailors, astrologers, squirrel, bumble-bee

Place

Time

Rimski-Korsakow, Nikolai

Rimsky-Korsakov, Nikolai Andreyevich
18.3.1844 Tikhvin, (Novgorod) - 21.6.1908 Lyubensk, (St. Peterburg)


Works for stage
with date/place of first performance:

Pskovityanka (13.1.1873 St Peterburg)
Mlada (1872 inc) [et al.]
Pskovityanka [rev] (1877; np)
Mayskaya noch' (21.1.1880 St Peterburg)
Snegurochka (10.2.1882 St Peterburg)
Mlada (1.11.1882 St Peterburg)
Pskovityanka [rev 2] (1892; 18.4.1895 St Peterburg)
Snegurochka [rev] (1895; ?)
Noch' pered Rozhdestvom (10.12.1895 St Peterburg)
Sadko (7.1.1898 Moskva )
Motsart i Sal'yeri (7.12.1898 Moskva)
Boyarïnya Vera Sheloga [rev. Pskovityanka] (27.12.1898 Moskva)
Tsarskaya nevesta (3.11.1899 Moskva)
Skazka o tsare Saltane, o sïne evo slavnom i moguchem bogatïre knyaze Gvidone Saltanoviche i o prekrasnoy tsarevne lebedi (3.11.1900 Moskva)
Serviliya (14.10.1902 St Peterburg)
Kashchei bessmertniy (25.12.1902 Moskva)
Pan Voyevoda (16.10.1904 St Peterburg)
Kashchei bessmertniy [rev] (1906; ?)
Skazanie o nevidimom grade Kitezhe i deve Fevronii (20.2.1907 St Peterburg)
Zolotoy petushok (7.10.1909 Moskva)
rev = revised / inc = incomplete

VORSPIEL
Drei Mädchen spinnen in einem Bauernhaus und fragen sich, was sie täten, wenn sie Zarin wären: Die Älteste (Powaricha) will ein grosses Fest für alle Welt geben, die Mittlere (Tkatschicha) durch kostbare Handarbeiten den Staatsschatz mehren, die jüngste (Militressa) dem Zaren einen Heldensohn schenken. Zar Saltan hat die Mädchen belauscht, lässt Militressa in seinen Palast bringen und heiratet sie. Auch die Schwestern und die Base dürfen mitkommen und leben als Weberin und Bäckerin im Schloss.

ERSTER AKT
Nur zwanzig Tage konnte der Zar bei der jungen Frau in Tmutakaran verbringen, dann musste er ins Feld ziehen, wo ihm die Feinde lange Monate schwer zusetzen. Die Zarin bekommt einen Sohn und lässt dies ihrem Gemahl mitteilen. Barbaricha, die Base, und die neidischen Schwestern fälschen die Nachricht und schreiben, dass der Erbe eine Missgeburt sei. Der erzürnte Zar schickt einen Boten und befieht, Militressa mit ihrem Kind in ein Fass zu sperren und im Meer zu ertränken. Die Zarin nimmt traurig Abschied von der Welt und wird unter dem Wehklagen der Bevölkerung und zur grossen Freude ihrer Schwestern ins Meer gestossen.

ZWEITER AKT
Mutter und Sohn sind an die wüste Insel Bujan gespült worden und haben sich aus dem Fass befreien können. Der Zarewitsch, inzwischen herangewachsen, kommt einem Schwan, den ein riesiger Geier bedroht, mit einem selbstgebauten Bogen zu Hilfe. Mit Menschenstimme bedankt sich der Schwan. Er verspricht Mutter und Sohn jederzeit Beistand und Id8t die vieltürmige weisse Stadt Ledenez erstehen, deren Bevölkerung den Zarewitsch zu ihrem Fürsten erwählt, der sich fortan Gwidon nennt.

DRITTER AKT
Ein Schiff aus Tmutakaran ankert vor Bujan. Alle wundern sich, dass hier eine Stadt entstanden ist. Als das Schiff wieder ablegt, folgt Gwidon, von dem Schwan in eine Hummel verwandelt, dem Schiff. Die Matrosen berichten Saltan von der neuen Insel und bringen die Grüsse ihres Fürsten. Der Zar möchte die Insel besuchen; er lässt sich durch die Lügen, die ihm die Schwestern und Barbaricha erzählen, nicht abhalten. Die Hummel sticht die bösen Frauen.

VIERTER AKT
Der junge Fürst ist nach Hause zurückgekehrt und sehnt sich nach einer Gattin. Auch diesen Wunsch erfült ihm der Schwan und verwandelt sich in die Prinzessin Schwanhilde. Aus dem Meer steigen, von Tschernomor geführt, dreissig gewaltige Recken.

Aus der Ferne sieht man die Schiffe des Zaren nahen. Er landet und wird von Gwidon freudig begrüsst, erkennt seinen Sohn und die totgeglaubte Militressa wieder. Reuig verzeiht er nun den bösen Schwestern. Ein grosses Fest wird gefeiert.

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