I due Foscari

I due Foscari

Tragedia lirica in three acts

Libretto

Francesco Maria Piave after Lord Byron

Premiere

3 November 1844, Rome (Teatro Argentina)

Cast

FRANCESCO FOSCARI (baritone)
JACOPO FOSCARI (tenor)
LUCREZIA CONTARINI (soprano)
JACOPO LOREDANO (bass)

CHORUS
Members of the council of Ten and the Giunta, maidservants of Lucrezia, Venetian ladies, crowd, masked men and women

Place

Venice

Time

1457

Verdi, Giuseppe

Verdi, Giuseppe (Fortunino Francesco)
10.10.1813 Le Roncole, (Busseto) - 27.1.1901 Milano


Works for stage
with date/place of first performance:

Oberto Conte di San Bonifacio (17.11.1839 Milano)
Un giorno di regno [Il finto Stanislao] (5.9.1840 Milano)
Nabucodonosor [Nabucco] (9.3.1842 Milano)
I lombardi alla prima crociata (11.2.1843 Milano)
Ernani (9.3.1844 Venezia)
I due Foscari (3.11.1844 Roma)
Giovanna d'Arco (15.2.1845 Milano)
Alzira (12.8.1845 Napoli)
Attila (17.3.1846 Venezia)
Macbeth (14.3.1847 Firenze)
I masnadieri (22.7.1847 London)
Jérusalem [rev. I lombardi] (26.11.1847 Paris)
Il corsaro (25.10.1848 Trieste)
La battaglia di Legnano (27.1.1849 Roma)
Luisa Miller (8.12.1849 Napoli)
Stiffelio (16.11.1850 Trieste)
Rigoletto (11.3.1851 Venezia)
Il trovatore (19.1.1853 Roma )
La traviata (6.3.1853 Venezia)
Les Vêpres siciliennes (13.6.1855 Paris)
Giovanna de Guzman [I vespri siciliani] [rev. Les vêpres siciliennes] (26.12.1855 Parma)
Simon Boccanegra (12.3.1857 Venezia)
Aroldo [rev. Stiffelio] (16.8.1857 Rimini)
Un ballo in maschera (17.2.1859 Roma)
La forza del destino (10.11.1862 St. Peterburg)
Macbeth [rev] (19.4.1865 Paris)
Don Carlos (11.3.1867 Paris)
La forza del destino [rev] (27.2.1869 Milano)
Aida (24.12.1871 Cairo)
Don Carlo [rev. Don Carlos] (1872 Napoli)
Simon Boccanegra [rev] (24.3.1881 Milano)
La Force du destin [rev La forza del destino] (14.3.1883 Antwerpen)
Don Carlo [rev. 2 Don Carlos] (10.1.1884 Milano)
Don Carlo [rev. 3 Don Carlos] (29.12.1886 Modena)
Otello (5.2.1887 Milano)
Falstaff (9.2.1893 Milano)
rev = revised



ERSTER AKT
Der Rat der Zehn hat sich, seiner Macht bewusst, im Dogenpalast von Venedig versammelt. Selbstgefällig preist er seine unbestechliche Gerechtigkeit. An diesem Tag soll über Jacopo Foscari, den Sohn des regierenden Dogen, beraten werden. Jacopo hat unerlaubt seinen Verbannungsort Kreta verlassen und ist heimlich nach Venedig zurückgekehrt, wo in der gleichen Nacht ein Hauptgegner der Familie Foscart, Ermolao Donato, ermordet wurde. Jacopo Loredano, auf dessen Betreiben der junge Foscari wegen angeblicher Bestechung verbannt wurde, tritt mit seinem Freund Barbarigo ein. Er ist der Todfeind der Foscari, weil er glaubt, dass Francesco seinen Vater und Onkel, den berühmten Admiral Pietro Loredano, vergiften liess.
Jacopo wird aus dem Kerker geholt. Weder Haft noch Folter haben ihn gestehen lassen, den Mord an Donato geplant oder vollbracht zu haben.
Im Palast der Foscari bangt Lucrezia, Jacopos Gattin, um den Ausgang der Gerichtsversammlung. Sie beschliesst, selbst für ihn zu bitten, nachdem sie von Pisana erfahren hat, dass ihr Gatte wieder verbannt werden solle. Obwohl Jacopo nichts bekannt hat und nur Briefe vorliegen, in denen er seine Sehnsucht nach der Heimat niederschrieb, wird er zu lebenslänglicher Verbannung auf Kreta verurteilt. Auch der Doge kann die Gesetze und das Urteil nicht mildern oder aufheben, obwohl ihn Lucrezia inständig bittet.

ZWEITER AKT
Jacopo ist zunächst in den Kerker zurückgebracht worden. Durch die Folter zu Tode erschöpft, hat er Visionen und stürzt ohnmächtig zu Boden. Lucrezia kommt, um ihn zu trösten. Kurz darauf tritt der Doge ein, der seinem Sohn mitteilt, dass er vom Rat der Zehn noch einmal das Urteil hören werde. Loredano erscheint mit Wachen im Kerker, freut sich über die Niederlage seiner Feinde und lässt Jacopo vor das Tribunal bringen, das den Urteilsspruch bestätigt. Lucrezia, die mit ihren Kindern vor den Rat tritt, bittet vergeblich. Jacopo, den Todesahnungen überkommen, wird abgeführt.

DRITTER AKT
Mitten in eine fröhliche Regatta fährt eine Staatsgaleere, die den Verbannten Jacopo, der aus dem Dogenpalast geführt wird, an Bord nimmt, nachdem er sich von seiner Familie verabschiedet hat. Während Jacopo Lucrezia und die Kinder dem Schutz des Himmels anvertraut, triumphiert Loredano über das Unglück seiner Feinde.
Der Doge hat nun auch den letzten Sohn verloren und hadert mit dem Schicksal. Barbarigo tritt ein und teilt mit, dass der richtige Mörder verhaftet worden ist. Die Freude des Vaters ist nur kurz, ein Bote bringt die Nachricht, dass Jacopo noch vor der Abfahrt des Schiffes gestorben ist. Lucrezia fleht zum Himmel, die Mörder zu bestrafen. Überraschend tritt der Rat der Zehn, an ihrer Spitze Loredano, ein. Er befiehlt dem Dogen, sofort zurückzutreten. Lucrezia nimmt ihren entmachteten Vater mit sich. Während die Glocken zur Amtseinführung des neuen Dogen Malipiero läuten, stirbt Francesco. Loredano zieht ein Buch heraus und streicht die Namen der beiden Foscari. Ihre Schuld ist beglichen.

Venezia, 1457: Jacopo Foscari, figlio del doge Francesco, è rientrato illegalmente nella sua città, da dove era stato ingiustamente esiliato, reo di avere ucciso due congiunti di Jacopo Loredano, suo implacabile accusatore. La sentenza, pronunciata dal Consiglio dei Dieci, riconferma la precedente. Mentre Jacopo vuole dare un ultimo sguardo alla patria, la moglie Lucrezia, cui neppure il disperato doge può prestare aiuto, decide di appellarsi al Consiglio; ma tutto è inutile: invano Lucrezia chiede di poter seguire, insieme ai figli, il marito nell’esilio. Mentre Venezia è in festa e Jacopo, che sente approssimarsi la morte, si appresta a partire, giunge un messaggero, con la notizia che il vero colpevole ha confessato. Ma Jacopo muore, provato da tante amarezze, e il vecchio Foscari – cui il Consiglio, esprimendo un ipocrita cordoglio, ha chiesto di abdicare – si spegne, oppresso dallo sdegno per l’imminente elezione del nuovo doge.

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