Ledi Macbet Mzenskowo ujesda

Ledi Macbet Mzenskowo ujesda

Lady Macbeth von Mzensk / Katerina Ismailowa
Oper in vier Akten

Libretto

Dmitri Schostakowitsch und Arkadi Preiss (nach Nikolai Leskow)

Uraufführung

Erste Fassung (Lady Macbeth von Mzensk):22. Januar 1934, Leningrad (Maly-Theater)Zweite Fassung (Katerina Ismailowa):8. Januar 1963, Moskau (Stanislawski-Nemirowitsch-Dantschenko-Musiktheater)

Besetzung

BORIS TIMOFEYEVICH ISMAILOW, Kaufmann (Bass)
ZINOVIY BORISOVICH ISMAILOW, sein Sohn (Tenor)
KATERINA LVOVNA ISMAILOWA, dessen Frau (Sopran)
SERGEY, Ismailows Arbeiter (Tenor)
AKSINYA, Ismailows Köchin (Sopran)
DER POLIZEICHEF (Bass)
EIN GENDARM (Bass)
DER POPE (Bass)
EIN LEHRER (NIHILIST) (Tenor)
EIN HERUNTERGEKOMMENES BÄUERLEIN (Tenor)
DER ÄLTESTE DER STRAFGEFANGENEN (Bass)
SONYETKA, eine strafgefangene Dirne (Alt)
EIN SERGEANT (Bass)

CHOR
Arbeiter und Arbeiterinnen, Gendarmen, Hochzeitsgäste, Strafgefangene, Wachen

Ort

Mzensk, Russland

Zeit

1865

Schostakowitsch, Dmitri

Schostakowitsch [Shostakovich], Dmitri (Dmitrievich)
25.9.1906 St Peterburg - 9.8.1975 Moskva


Bühnenwerke
mit Datum/Ort der Uraufführung:

Nos (18.1.1930 Leningrad)
Ledi Makbet Mtsenskovo uyezda (22.1.1934 Leningrad)
Moskva, Cheryomushki (24.1.1959 Moskva)
Katerina Izmaylova [rev. Ledi Makbet Mtsenskovo uyezda] (8.1.1963 Moskva)
rev = Bearbeitung



Lady Macbeth von Mzensk / Katerina Ismailowa



ERSTER AKT
Die Kaufmannsfrau Katerina lsmailowa führt an der Seite ihres ungeliebten Mannes ein unerfülltes Leben, ihr Schwiegervater kritisiert sie unaufhörlich. Eines Tages wird gemeldet, dass der Damm einer weit entfernten Mühle gebrochen ist. Der alte Boris schickt seinen Sohn fort, um nach dem Rechten zu sehen, vorher muss Katerina ihrem Mann auf den Knien ewige Treue schwören. Vor seiner Abreise hat Sinowij den als Schürzenjäger bekannten Arbeiter Sergej eingestellt, der mit anderen Arbeitern Axinja belästigt. Als Katerina den Männern Vorhaltungen macht, fordert Sergej sie scherzhaft zu einem Ringkampf heraus. Katerina unterliegt und wird von Sergej auf den Boden geworfen. In dieser peinlichen Situation erscheint der alte Boris und treibt alle auseinander.
Katerina und die Arbeiter haben sich zur Ruhe begeben. Es klopft an Katerinas Tür. Sergej kommt unter dem Vorwand, ein Buch leihen zu wollen. Es gelingt ihm mühelos, Katerina zu verführen.

ZWEITER AKT
Der alte Boris schleicht nachts noch unruhig im Hof herum. Er sieht Licht in Katerinas Zimmer und wird Zeuge, wie sich Sergej verabschiedet. Wütend lässt der Alte den Knecht von seinen Arbeitern halb tot prügeln und schickt einen Angestellten fort, um Sinowij zurückzuholen. Katerina wird von ihrem Schwiegervater gezwungen, ein Abendessen zu kochen. Voll Hass mischt sie Rattengift unter die Pilze. Boris stirbt, ein schnell herbeigerufener Pope nimmt ihm die Beichte ab, doch den Namen der Mörderin kann der Alte nicht mehr nennen.
Sergei und Katerina, die Wahnvorstellungen hat, leben zusammen, bis eines Tages Sinowij zurückkehrt. Sergej verbirgt sich, doch Sinowij merkt bald, dass seine Frau ihn betrügt und verprügelt sie. Katerina ruft um Hilfe, Sergej erschlägt den Ehemann. Die Leiche wird im Keller versteckt.

DRITTER AKT
Katerina hat Sergej geheiratet, die Hochzeit wird gefeiert. Einer der Gäste, ein zerlumptes Bäuerlein, dringt in den Keller, wo er Wodka vermutet, findet die Leiche und verständigt die Polizei. Während der Pope dem Hochzeitspaar Glück und ein langes Leben wünscht, bemerkt Katerina das aufgebrochene Kellerschloss und weiss, dass alles entdeckt ist. Die Polizei kommt und verhaftet Sergej und Katerina, die vergebens zu fliehen versuchen.

VIERTER AKT
Katerina und Sergej sind zu Zwangsarbeit in Sibirien verurteilt worden. Sie ziehen mit anderen Sträflingen fort. Sergejs Liebe ist längst erkaltet. Er hat sich Sonetka, einer hübschen Dirne, zugewendet. Katerina besticht den Sergeanten, weil sie mit Sergej, den sie immer noch liebt, zusammen sein will. Dieser verlangt ihre Strümpfe, die er Sonetka als Liebesbeweis schenken wird. Als Katerina am nächsten Morgen ihre Strümpfe an Sonetkas Füssen entdeckt, wird sie zum allgemeinen Gespött. Sie stürzt sich mit Sonetka ins Wasser, als die Kolonne einen See überquert. Beide ertrinken, der Zug der Gefangenen zieht weiter nach Sibirien.


Nachbemerkung
1958 entschloss sich Schostakowitsch zu einer Revision der "Lady Macbeth von Mzensk", die 1963 in Moskau als "Katerina Ismailowa" uraufgeführt wurde. Durch Eingriffe in den Text milderte er die Schilderung der sexuellen Besessenheit Katerinas sowie einige drastische Anspieungen und Frivolitäten. Ausserdem wurden die gewagtesten Harmonien und Dissonanzen geglättet.
Lady Macbeth of Mtsensk
ACT I
Katerina is the bored and unfulfilled wife of the merchant Zinovy. Boris, her father-in-law, keeps an eye on her and continually pesters her about providing an heir.
While her husband is away a new labourer, Sergei, is employed. Sergei instigates an assault on the cook, and when Katerina
intervenes he wrestles her to the ground. That night, when Katerina is in bed, Sergei knocks on the door and asks to borrow a book. They start to make love.

ACT II
Boris, lurking around Katerina's window, catches Sergei as he leaves the house. In a rage, he beats Sergei and then demands food from Katerina. He eats mushrooms which Katerina has laced with rat poison, dying horribly some moments later, but not before he has revealed the crime to a priest.
When Zinovy returns and tries to beat his wife, Sergei and Katerina murder him and hide the body in the cellar.

ACT III
Katerina and Sergei are to be married. A peasant, desperate for alcohol, finds the body of Zinovy and tells the police, who are resentful at not being invited to Katerinas wedding. The police descend on the wedding feast and arrest the newlyweds.

ACT IV
Katerina and Sergei are prisoners, marching on the road to Siberia. Sergei rejects Katerina, blaming her for their predicament.
Sergei now has a new woman, Sonyetka, who demands Katerina's stockings. When Sonyetka and the other women convicts taunt Katerina she pushes Sonyetka into the river and then jumps in herself. The convicts continue along the road.
ATTO PRIMO
Quadro primo
Vengono sottolineate le umiliazioni alle quali Caterina è sottoposta da parte del suocero, che non solo la importuna e vorrebbe possederla, ma le rinfaccia di non riuscire ad avere figli. Come se non bastasse, poiché il marito di Caterina, Sinovio, dovrà allontanarsi per alcuni giorni, Boris le fa giurare, davanti a tutta la servitù, che rimarrà fedele al consorte lontano. La cuoca Aksinia, allora, interviene e le fa notare un bel garzone assunto da poco.
Quadro secondo
È incentrato su alcuni lavoranti che insidiano e maltrattano la deforme Aksinia, aizzati proprio da Sergej. Caterina interviene in difesa della donna, ma pur essendo provocata da Sergej, ne rimane attratta.
Quadro terzo
Caterina si dispera per la sua atroce solitudine. Sergej si introduce nella sua camera da letto e seduce Caterina.

ATTO SECONDO
Quadro primo
Boris è eccitato e tormentato dalla presenza di Caterina, al punto da decidere di assolvere ai doveri coniugali in vece del figlio. Mentre sta progettando tali lascivie, gli cade addosso, dalla finestra della camera di Caterina, Sergej. Boris lo riduce in fin di vita a frustate di fronte agli occhi di tutti i servitori e di Caterina stessa; quindi Sergej viene rinchiuso in cantina. Caterina avvelena Boris mettendo del veleno per topi nel suo piatto; dopo avergli sottratto la chiave della cantina dove è rinchiuso l’amante, assiste alla funzioni del pope, chiamato per assistere il moribondo.
Quadro secondo
Caterina è a letto con Sergej, tormentata dai rimorsi: arriva il marito, che viene ucciso dai due e nascosto in cantina.

ATTO TERZO
Quadro primo
Caterina e Sergej si sposano, mentre il marito è dato per disperso. Caterina è ossessionata da ciò che ha fatto e guarda terrorizzata verso la cantina. Un servo ubriaco, mentre gli altri sono in chiesa per il matrimonio, credendo che le occhiate di Caterina nascondano la presenza di un buon vino, sfonda la porta della cantina, trova il cadavere di Sinovio e chiama la polizia.
Quadro secondo
Nel distretto di polizia i gendarmi si annoiano e, per passare il tempo, si divertono a creare problemi a qualche intellettuale, ad esempio accusando di nichilismo un innocente insegnante.
Quadro terzo
Caterina, alla fine della cerimonia, si accorge che la cantina è stata aperta ma è troppo tardi per fuggire.

ATTO QUARTO
Caterina e Sergej si trovano in un accampamento, di notte, mentre sono in viaggio verso la Siberia perché condannati ai lavori forzati. Caterina corrompe una guardia perché le permetta di passare la notte con Sergej, ma lui la considera ormai solo una fonte di disgrazie ed è invece attratto da un’altra detenuta più giovane, Sonetka, alla quale regala le calze di lana che Caterina gli ha dato. Tutti si prendono gioco di lei: Caterina, disperata, si getta nel fiume trascinando con sé la rivale. Le due donne annegano, mentre i deportati riprendono la marcia.


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